Cover: Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft
Julia Drubel
Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft
- Zu den Grenzen der Wirksamkeit einer Norm
ISBN: 978-3-658-38981-9
344 Seiten | € 59.99
E-Book [Kindle]
Dieses Buch gehört zur Reihe Social Science and Law (German Language) und enthält ca. 213 Folgen.
Erscheinungsdatum:
26.09.2022
Politik
Julia Drubel

Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft

Zu den Grenzen der Wirksamkeit einer Norm


In diesem Buch wird untersucht, warum Staaten die Norm zum Verbot von Zwangsarbeit nicht oder nur unzureichend verwirklichen. Weltweit arbeiten 16 Millionen Menschen in privatwirtschaftlichen Zwangsarbeitsverhältnissen. Diese anhaltend hohe Zahl legt die Vermutung nahe, dass die Nichteinhaltung relevanter Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verbreitet und teilweise schwerwiegend ist. Empirisch befasst sich die Analyse mit dem internationalen Arbeitsrechtsregime der ILO, der globalen politischen Ökonomie von Zwangsarbeit und normativer Lokalisierungsprozesse. Die Autorin untersucht dafür transnationale Arbeitsmärkte im Kontext globaler Unternehmensstrategien (Offshoring, Outsourcing) und globaler (Im)mobilitäten (Migration, Investitionen und die dazugehörigen Raumpolitiken). Diese sind für die Region Zentralasien detailliert herausgearbeitet. Es können drei Gründe für die Nichtverwirklichung des Zwangsarbeitsverbots identifiziert werden: fehlerhafte Übersetzungnormativer Gehalte in Gesetzestexte, Normkonkurrenzen und Normkoproduktionen. Diese Variablen entfalten Wirkung über Verantwortungskontestationen und Ressourcenallokationen des ILO-Arbeitsrechtsregimes.


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Postleitzahl
Veröffentlichung:26.09.2022
Seiten344
Art des MediumsE-Book [Kindle]
Preis DEEUR 59.99
Preis ATEUR 59.99
ReiheSocial Science and Law (German Language)
ISBN-13978-3-658-38981-9
ISBN-103658389818
EAN/ISBN

Über die Autorin

Julia Drubel ist Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie beforscht transnationale Normdynamiken und Autoritäten in den Internationalen Beziehungen und der Globalen Politischen Ökonomie, globale Sozialpolitik, Zwangsarbeit sowie bioökonomische Transformationen der EU.

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