Cover: Die chauvinistische Bedrohung
Sabine Fischer
Die chauvinistische Bedrohung
- Russlands Kriege und Europas Antworten | Putins Autokratie, Nationalismus und Sexismus zerstören die Ukraine und bedrohen liberale Demokratie und Freiheit weltweit
ISBN: 978-3-430-21095-9
288 Seiten | € 24.99
Buch [Gebundenes Buch]
Erscheinungsdatum:
28.09.2023
Politik
Sabine Fischer

Die chauvinistische Bedrohung

Russlands Kriege und Europas Antworten | Putins Autokratie, Nationalismus und Sexismus zerstören die Ukraine und bedrohen liberale Demokratie und Freiheit weltweit

4.3/5.00 bei 29 Reviews - aus dem Web

Russlands aggressiver Vernichtungskrieg gegen die Ukraine lÀsst sich nicht begreifen und stoppen, ohne den russischen Chauvinismus zu verstehen. Der speist sich aus nationalistischen und misogynen Ideen und dient dem autokratischen Putin-Regime zur Selbstlegitimation. Die chauvinistische Politik Russlands greift nicht nur die Ukraine an. Sie bedroht auch signifikante Teile der russischen Gesellschaft und will die auf Regeln und Werten basierende europÀische Sicherheitsordnung zerstören. An ihre Stelle soll das Recht des StÀrkeren, Aggressiv-Imperialen treten.

Der russische Chauvinismus betrachtet alles, was mit Liberalismus zu tun hat, als feindlich – und auch in Europa breitet sich diese Haltung aus. Sabine Fischer, Osteuropa-Expertin bei der renommierten Stiftung Wissenschaft und Politik, liefert uns einen ganz neuen Blick auf die Macht- und Expansionspolitik Russlands. Sie erklĂ€rt, wie aggressiver Nationalismus, misogyner Chauvinismus und Autokratie in Russland zusammenhĂ€ngen, und wie Europa und die westliche Welt sich aufstellen mĂŒssen, um dem russischen Chauvinismus zu trotzen.


»Viele reden ĂŒber Russland – Sabine Fischer kennt es von innen, besser als kaum jemand sonst in Deutschland. In luzider Analyse enthĂŒllt sie den chauvinistischen Charakter seiner aggressiven Politik und seines PrĂ€sidenten. Wer Wladimir Putins zerstörerischen und selbstzerstörerischen Krieg verstehen will, muss dieses Buch lesen.« - RĂŒdiger von Fritsch


»Russlands Aggression gegen die Ukraine ist kein Krieg in Europa, sondern gegen Europa. Wer daran Zweifel hat, lese Sabine Fischers starkes Buch ĂŒber die UrsprĂŒnge und Folgen von Putins chauvinistischer und revisionistischer Politik.« - Ivan Krastev

 

»Eine prĂ€zise, wunderbar geschriebene Analyse, die dank Fischers feministischer Perspektive endlich umfassend erklĂ€rt, warum der russische Angriffskrieg auf die Ukraine keine Überraschung war und was wir fĂŒr die Zukunft lernen können. Ein Buch ĂŒber Russland, das wirklich heraussticht.« - Alice Bota

 

»Mit diesem Buch, das Analyse und persönliche Erinnerungen miteinander verbindet, vermittelt Russlandexpertin Sabine Fischer einen tiefen Einblick in das gegenwĂ€rtige politische System Russlands und in die russische Gesellschaft. Konzeptionell innovativ und zugleich intuitiv fĂŒhrt sie anhand des Begriffs ‚Chauvinismus‘ durch die Trias aus Nationalismus, Sexismus und Autokratie, die Russlands Positionierung gegenĂŒber westlichen Lebensmodellen und den Weg in den Krieg gegen die Ukraine nachzeichnet und einen Blick in denkbare ZukĂŒnfte Russlands eröffnet.« - Gwendolyn Sasse  


Verlag:
Econ

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Postleitzahl
Veröffentlichung: 28.09.2023
Höhe/Breite/Gewicht H 22 cm / B 13,8 cm / 400 g
Seiten 288
Art des Mediums Buch [Gebundenes Buch]
Preis DE EUR 24.99
Preis AT EUR 25.70
ISBN-13 978-3-430-21095-9
ISBN-10 343021095X
EAN/ISBN

Über die Autorin

Sabine Fischer ist Politikwissenschaftlerin und Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Seit sie 1992 zum Studium nach St. Petersburg ging, hat Russland sie als Forschungsgegenstand und Lebenswelt nicht mehr losgelassen. Als Senior Research Fellow am European Union Institute for Security Studies in Paris (2007-2012) weitete sie ihre Forschung auf die Staaten und Gesellschaften der östlichen Nachbarschaft der EU aus. Sie beschÀftigt sich seit anderthalb Jahrzehnten mit den ungelösten Konflikten in der Region, seit 2014 besonders intensiv mit Russlands Krieg gegen die Ukraine. Von 2016 bis 2021 leitete sie ein Netzwerk von 40 Expert:innen aus Russland und der EU, das sich mit dem Status quo und der Zukunft der EU-Russland-Beziehungen beschÀftigte. Von 2019 bis 2021 lebte und arbeitete sie in Moskau, wo sie im Rahmen des Public Diplomacy. EU and Russia-Projekts gesellschaftliche Kontakte zwischen Russland und der EU organisierte.

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