
Vierundsiebzig
«Ich habe immer gedacht, dass es das Ende ist, wenn der Himmel auf die Erde fällt. Am 3. August 2014 ist der Himmel nicht auf die Erde gefallen, aber trotzdem war es das Ende.»
Ronya Othmann will eine Form finden für das Unaussprechliche, einen Genozid, den vierundsiebzigsten, verübt 2014 in Shingal von Kämpfern des IS. Vierundsiebzig ist eine Reise zu den Ursprüngen, zu den Tatorten: in die Camps und an die Frontlinien, in die Wohnzimmer der Verwandten und von deutschen Gerichtssälen weiter in ein êzîdisches Dorf in der Türkei, in dem heute niemand mehr lebt.
«Vierundsiebzig ist vieles in einem – Autobiographie, Biographie, Reiseliteratur und Geschichtsschreibung in Echtzeit – und dennoch ein organisches Ganzes. Ein literarischer Befreiungsschlag.» Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
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| Veröffentlichung: | 12.03.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,9 cm / B 13,7 cm / 612 g |
| Seiten | 512 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 26.00 |
| Preis AT | EUR 26.80 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-498-00361-6 |
| ISBN-10 | 3498003615 |
Über den Autor
Ronya Othmann, geboren 1993 in München, studiert am Literaturinstitut Leipzig. Sie erhielt unter anderem den Lyrik-Preis des open mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Gemeinsam mit Cemile Sahin schreibt sie für die ›taz‹ die Kolumne ›Orient Express‹ über Nahost-Politik.Diesen Artikel teilen
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