Beihefte zum Mittellateinischen Jahrbuch

Giovanni Francesco Ciarlino: De arbore poetarum

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Giovanni Francesco Ciarlino: De arbore poetarum". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Giovanni Francesco Ciarlino beginnen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Die Autobiographie des Antonio Astesano".

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  • Start der Reihe: 01.04.2024
  • Neueste Folge: 01.10.2026

Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.

Cover: Giovanni Francesco Ciarlino: De arbore poetarum

Giovanni Francesco Ciarlino: De arbore poetarum

In der italienischen Renaissance etabliert sich die Gattung der poetischen Autobiographie. Insbesondere lateinische Autoren nutzen dieses literarische Format, um das eigene Leben als Weg zum poetischen Ruhm darzustellen. Zu den frühesten Vertretern des Genres zählt der aus der Nähe von Modena stammende Dichter Giovanni Francesco Ciarlino (Teoclito; gest. 1529). Nach jahrzehntelangen Misserfolgen erreicht er 1518 sein erklärtes Lebensziel: Papst Leo X. krönt ihn zum poeta laureatus. In der vorliegenden Arbeit werden die beiden Fassungen der Autobiographie De arbore poetarum sowie weitere kleine Lieder des Dichters erstmals herausgegeben. Darüber hinaus wird dessen Biographie rekonstruiert und sein literarisches OEuvre literaturgeschichtlich eingeordnet.
Cover: Die Autobiographie des Antonio Astesano
  • Band: 24
  • Autor: Thomas Haye
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  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.10.2026
  • Genre: Autobiographie

Die Autobiographie des Antonio Astesano

Antonio Astesano (1412 – nach 1468) gehört zu den wichtigsten Vertretern des Frühhumanismus im Piemont. Sein bedeutendstes und persönlichstes Werk ist eine umfangreiche poetische Autobiographie. In ihr beschreibt er sein unglückliches Leben als permanenten Kampf gegen das unbeständige Schicksal. Zugleich verknüpft er die eigene Vita mit der Geschichte seiner Heimatstadt Asti. Hierbei erweist sich der Autor als Meister des intertextuellen Spiels.

In der vorliegenden Studie wird das Gedicht erstmals unter literaturwissenschaftlichen und bildungsgeschichtlichen Aspekten untersucht. Im Ergebnis zeigt sich eine hochgradig konstruierte Autobiographie, die tiefe Einblicke in die Muster humanistischer Selbstinszenierung ermöglicht.

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