De Gruyter Texte

Abaelards „Historia calamitatum“

Chronologie aller Bände (1 - 4)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Abaelards „Historia calamitatum“". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Dag Nikolaus Hasse beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Der Ring" ist am 30.01.2012 erschienen. Mit insgesamt 4 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 22 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Ulrich von Liechtenstein: Frauendienst".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 4
  • Ø Bewertung der Reihe: 3.85
  • Start der Reihe: 11.12.2001
  • Neueste Folge: 13.04.2024

Diese Reihenfolge enthält 4 unterschiedliche Autoren.

Cover: Abaelards „Historia calamitatum“
  • Autor: Hasse, Dag Nikolaus
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 3.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 11.12.2001
  • Genre: Autobiographie

Abaelards „Historia calamitatum“

Peter Abelard's autobiography, the Historia calamitatum, is one of the best-known medieval texts, especially because of the story of his love for Heloise which it recounts. In recent decades, there was so much controversy about the authenticity of the documents concerning Abelard and Heloise that the critical interpretation of the texts was relegated to the sidelines. The present volume provides a way out of this impasse. In it, the famous text is subjected to a series of exemplary analyses from the perspectives of seven different 20th century literary theories (aesthetics of reception, Foucault, Gender Studies, Rhetorical Stylistic Analysis, Psychology of Literature, Cultural Studies, Deconstruction). The analyses are preceded by the Latin text of the Historia calamitatum with a modern German translation. This is thus the first time that the Historia calamitatum has been presented in a bilingual edition.
Cover: Der Ring
  • Autor: Wittenwiler, Heinrich
  • Anzahl Bewertungen: 3
  • Ø Bewertung: 4.7
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 30.01.2012
  • Genre: Comedy

Der Ring

Heinrich Wittenwilers Ring (um 1410) ist ein „Haupt- und Schlüsselwerk des Spätmittelalters“ (M. Wehrli), in welchem die Sinnkrisen und Brüche des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit in einer komisch-didaktischen Erzählung von Liebeswerbung, Gewalt und Krieg, bis hin zum Weltkrieg, reflektiert werden. Er wird hier in einer neuen Übersetzung vorgelegt, die auf die einzige Handschrift zurückgeht und versucht, Wittenwilers Sprachgewalt, seiner Lust an der Verkehrung sprachlicher und soziokultureller Ordnungen, seinem Spiel mit allen Formen des Hässlichen und Obszönen, aber auch seiner tiefen Frömmigkeit und seiner ‑ allerdings vergeblichen ‑ Hoffnung auf einen Erfolg seiner Belehrungen in modernem Deutsch gerecht zu werden. Die Ausgabe bietet im Paralleldruck einen handschriftennahen Abdruck, den Text nach der Edition Edmund Wießners und eine neue Übersetzung. Die drei Spalten stellen je unterschiedliche Annäherungen an den Ring dar, wobei der handschriftennahe Abdruck die Arbeit mit dem historischen Text selbst, die Neuübersetzung größtmögliche Lesefreude ermöglichen soll. Der Abdruck des von Wießner edierten Textes soll die Kompatibilität mit der Forschung gewährleisten, zugleich aber auch die Differenzen zwischen Wießners Edition und dem Text der Münchener Handschrift transparent machen. Der Kommentar zu Text und Übersetzung beschränkt sich auf die wichtigsten Sachinformationen, um das Textverständnis für ein modernes Publikum zu erleichtern.

Cover: Der Heilige Georg
  • Autor: Reinbot von Durne
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 12.10.2020
  • Genre: Comedy

Der Heilige Georg

Erzählungen vom vorbildhaften Leben als heilig erachteter Menschen stehen von der Spätantike bis zur Reformation im Zentrum christlicher Literatur. Ein prominentes Beispiel ist die Legende von Sankt Georg, die nicht nur in verschiedenen lateinischen Fassungen überliefert ist, sondern auch zwischen 900 und 1600 wiederholt in deutscher Sprache bearbeitet wurde. Von besonderem Interesse für die germanistische Mediävistik ist der Heilige Georg Reinbots von Durne – ein um 1240 im Auftrag Ottos II. von Bayern verfasster höfischer Legendenroman, der auf 6134 Versen die heroische Vorgeschichte des Heiligen, seine Konfrontation mit den Repräsentanten des Römischen Reichs und schließlich sein langes Martyrium exponiert. Der literatur- und kulturwissenschaftlich bedeutsame Text wird hier erstmals in einer Studienausgabe mit neuhochdeutscher Übertragung und Kommentar vorgelegt. Enthalten sind in der Ausgabe außerdem mit dem althochdeutschen Georgslied, der lateinischen Georgslegende aus der Legenda Aurea, einer deutschen Übertragung aus der Elsässischen Legenda Aurea sowie Georg Hagers Meisterlied Der Ritter Sant Georg vier kürzere legendarische Texte, die im Seminargebrauch vergleichend untersucht werden können.
Cover: Ulrich von Liechtenstein: Frauendienst
  • Autor: Linden, Sandra
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 13.04.2024
  • Genre: Autobiographie

Ulrich von Liechtenstein: Frauendienst

Der „Frauendienst“ Ulrichs von Liechtenstein gehört als Gattungshybrid und mehr oder weniger fiktive Minnedienerautobiographie zu den innovativsten Texten des 13. Jahrhunderts. Zugleich handelt es sich um die einzige vom Autor selbst angelegte Minneliedüberlieferung, die wir aus dieser Zeit haben. Die kritische Edition richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum, öffnet den Text zugleich aber durch eine neuhochdeutsche Übersetzung, einen ausführlichen Sachkommentar und ein Nachwort mit zentralen Forschungsfragen für den akademischen Unterricht und einen breiteren Kreis. Der mittelhochdeutsche Text folgt dem cgm 44, ergänzt durch die Liedüberlieferung in der Manessischen Liederhandschrift und die beiden Frauendienst-Fragmente. Der Stellenkommentar ist neben den üblichen Sacherklärungen vor allem kulturwissenschaftlich/historisch ausgerichtet, um die zahlreichen Anspielungen auf die österreichische Landespolitik und das im "Frauendienst" dokumentierte Netz historischer Personen zugänglich zu machen.

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