Hallesche Quellenpublikationen und Repertorie
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
Chronologie aller Bände (1 - 6)
Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Mark Häberlein beginnen. Mit insgesamt 6 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 5 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Justus Samuel Scharschmid: Eine Autobiographie".
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- Ø Bewertung der Reihe: 0
- Start der Reihe: 07.05.2020
- Neueste Folge: 09.07.2025
Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.
- Band: 15
- Autor: Häberlein, Mark
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 07.05.2020
- Genre: Sonstiges
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
Band 3 der Edition umfasst 120 Briefe der in den 1740er Jahren aus Halle nach Pennsylvania entsandten Pastoren Peter Brunnholtz und Johann Friedrich Handschuch. In ihren Schreiben an Francke, den lutherischen Hofprediger Friedrich Michael Ziegenhagen in London sowie an Kollegen und Kirchengemeinden in Nordamerika berichten die beiden Geistlichen von den Schwierigkeiten, in einem pluralistischen religiösen Umfeld eine lutherische Kirche aufzubauen und von ihren Konflikten mit selbstbewussten Laien, die nicht bereit waren, sich dem Führungsanspruch europäischer Pfarrer unterzuordnen. Darüber hinaus thematisieren sie finanzielle Fragen, Gesundheit und Krankheit, beschwerliche Reisen und Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfession.
- Band: 15
- Autor: Häberlein, Mark
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 07.05.2020
- Genre: Sonstiges
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
Band 4 der Edition umfasst 137 Briefe der aus Halle nach Pennsylvania entsandten Pastoren Johann Dietrich Matthias Heinzelmann und Justus Heinrich Christian Helmuth. Während Heinzelmann bereits fünf Jahre nach seiner Ankunft in Philadelphia (1751) starb, korrespondierte der 1769 dort angekommene Helmuth mehr als ein halbes Jahrhundert lang mit Mitarbeitern der Glauchaschen Anstalten zu Halle sowie mit Kollegen und Kirchengemeinden in Nordamerika. Seine Briefe sind wichtige Zeugnisse des Wandels des nordamerikanischen Luthertums, das sich im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zunehmend von europäischen Autoritäten emanzipierte und einen eigenständigen Platz im pluralistischen religiösen Kosmos der unabhängigen amerikanischen Republik einnahm. Darüber hinaus thematisieren sie Helmuths Auseinandersetzung mit theologischen, pädagogischen und intellektuellen Tendenzen seiner Zeit.
- Band: 15
- Autor: Häberlein, Mark
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 28.07.2021
- Genre: Sonstiges
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
- Band: 15
- Autor: Häberlein, Mark
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 28.07.2021
- Genre: Sonstiges
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
- Band: 15
- Autor: Häberlein, Mark
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 28.07.2021
- Genre: Sonstiges
Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743–1825. Eine kritische Quellenedition zu ihrer Amtstätigkeit in Nordamerika
- Band: 16
- Autor: Stork, Sebastian W.
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 09.07.2025
- Genre: Autobiographie
Justus Samuel Scharschmid: Eine Autobiographie
Justus Samuel Scharschmid (1664–1724) knüpfte bereits während seines Studiums Kontakte zu bedeutenden Vertretern der pietistischen Bewegung, so unter anderem zu Philipp Jakob Spener (1635–1705), Paul Anton (1661–1730), Joachim Justus Breithaupt (1658–1732) und August Hermann Francke (1663–1727). Zeitlebens verstand er sich als Teil dieser Bewegung.
Die hier edierte Autobiographie enthält zahlreiche Briefkopien und ermöglicht tiefe Einblicke in die anfängliche Formierung des Halleschen Pietismus sowie in die Denkweise und in die organisatorischen Strukturen der Bewegung. Scharschmid war der erste Emissär des Halleschen Waisenhauses in Osteuropa und Russland. Bei längeren Aufenthalten im Baltikum und dann vor allem in Russland betrieb er die systematische Ausbreitung des pietistischen Netzwerks und lernte die Kontroversen kennen, die der Pietismus allerorten entfachte. Durch seine Reisen, die Scharschmid bis Archangelsk am Nordmeer und bis nach Astrachan sowie Terek am Kaspischen Meer führten, sind nicht nur aufschlussreiche Informationen zur frühneuzeitlichen Praxis des Reisens und der Kommunikation in dieser damals wenig erschlossenen Weltgegend überliefert, sondern auch ethnographische Beschreibungen der Völker nordwestlich des Kaspischen Meeres, die zu den frühesten ihrer Art gehören. So macht diese Edition einen einzigartigen Quellenschatz für zahlreiche Disziplinen der Frühneuzeitforschung nutzbar.
Von den Historikern bislang unzureichend beachtet, werden die beiden Autobiographien Scharschmidts nun von Sebastian W. Stork in einer Edition gewürdigt. Der Leser erhält mit Scharschmids Aufzeichnungen detaillierte Einblicke in das innere Gefüge pietistischer Gemeinden und in die Auseinandersetzungen zwischen frühen Vertretern des Pietismus und orthodoxen Gruppen. Ebenso erlebt er die Ereignisse in Russland unter Peter I. bei den nicht-russischen Ethnien im Kaukasus und lernt die Praxis des Reisens in der Frühen Neuzeit und auch die (Selbst-)Behandlung bei Krankheiten kennen. In Scharschmids Schilderung seiner Tätigkeiten lassen sich zudem bereits ansatzweise inhaltliche und darstellende Elemente erkennen, die den Übergang zur Neuzeit ankündigen.





