Chronologie aller Bände (1 - 3)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Phalanx oder Im Schatten der Wahrheit". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Ulrich E. Schonach beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Klara Im Schatten der Wahrheit" ist am 15.04.2026 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 3 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Das Svoboda-Syndrom im Schatten der Wahrheit".
- Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
- Ø Bewertung der Reihe: 0
- Band: 1
- Autor: Ulrich E. Schonach
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 23.03.2026
- Genre: Autobiographie
Phalanx oder Im Schatten der Wahrheit
Phalanx oder Im Schatten der Wahrheit eröffnet eine Trilogie über die stille Verschiebung von Macht im digitalen Zeitalter.
Melissa Klauder lebt unter falscher Identität. Ein Schattenprotokoll namens SIGMA NULL hat ihre Biografie manipuliert, eine Organisation namens Transquestura kontrolliert Narrative, und ein System namens JURI reagiert nicht nur auf Daten, sondern auf Bedeutung.
Während Melissa versucht, sich selbst zurückzuschreiben, analysiert der ehemalige Journalist Dennis Brauer die Struktur hinter Phalanx einem Projekt, das Konflikte lenkt, Oppositionen simuliert und politische Bewegungen unterwandert.
Zwischen Explosionen, Protokollen und semantischen Interfaces entsteht ein Thriller, der nicht auf Action setzt, sondern auf Erkenntnis: Die Detonation ist kein Showdown, sondern ein epistemologischer Bruch.
Der Roman verbindet politische Spannung mit technologischer Dystopie und literarischer Tiefe.
Er richtet sich an Leser:innen, die Systeme durchschauen und an jene, die spüren, dass Wahrheit längst nicht mehr nur erzählt, sondern konstruiert wird.
- Band: 2
- Autor: Ulrich E. Schonach
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 15.04.2026
- Genre: Thriller
Klara Im Schatten der Wahrheit
Klara Voss wächst in einem Umfeld auf, in dem Schweigen mehr bedeutet als Worte. Ihr Vater, Jurist mit Vergangenheit an der Juristischen Hochschule Potsdam, hinterlässt Spuren, die sie erst Jahre später versteht. Früh lernt sie, dass Systeme nicht durch Regeln funktionieren, sondern durch das, was sie verschweigen. Diese Sensibilität für Muster, Lücken und Wiederholungen prägt ihr Denken und macht sie für andere interessant.
Während ihres Studiums der Wirtschaftsinformatik in Dresden begegnet Klara Menschen, die ihre analytische Begabung erkennen: ihrem Doktorvater, seinem Sohn Frank vom Militärischen Abschirmdienst und später Ausbildern der NATO Führungsakademie in Oslo. Was als akademische Neugier beginnt, führt sie in eine Welt, in der Muster nicht nur analysiert, sondern bewertet werden und in der jede Entscheidung eine ethische Dimension hat. Klara lernt, Bewegungen zu lesen, Stille zu deuten und Algorithmen zu schreiben, die Unsichtbares sichtbar machen. Doch je tiefer sie in diese Strukturen eintaucht, desto stärker spürt sie die Gefahr, selbst zu einem Muster zu werden.
In Oslo trifft sie auf Lea, eine junge Frau mit unklarer Herkunft und ungewöhnlicher Geschwindigkeit im Denken. Zwischen beiden entsteht eine Verbindung, die zugleich intellektuell, persönlich und rätselhaft ist. Gespräche über Recht und Unrecht, Verantwortung und Wahrnehmung öffnen Räume, die Klara nicht mehr schließen kann. Während die Ausbildung voranschreitet, verdichten sich Fragen nach Loyalität, Identität und der Grenze zwischen Analyse und Manipulation.
Der Roman führt tief in die Mechanismen moderner Informationssysteme, ohne technische Faszination mit moralischer Blindheit zu verwechseln. Klara erkennt, dass Muster nicht neutral sind sie sind Entscheidungen. Und jede Entscheidung hat Konsequenzen. Klara im Schatten der Wahrheit erzählt von einer Frau, die lernt, die Welt zu lesen und dabei herausfindet, dass das gefährlichste Muster das ist, das man in sich selbst entdeckt.
- Band: 3
- Autor: Ulrich E. Schonach
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 25.06.2026
- Genre: Autobiographie
Das Svoboda-Syndrom im Schatten der Wahrheit
Das Dokument schildert die komplexen Verflechtungen von politischen, geheimdienstlichen und persönlichen Entscheidungen rund um das Erbe des slowakischen Oligarchen Mirek Svoboda. Im Zentrum steht Klara Voss (später Willmer), die nach dem Tod ihres Vaters vor der Wahl steht, das Erbe anzunehmen und damit ihr bisheriges Leben als Agentin des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) aufzugeben. Das Erbe umfasst nicht nur beträchtliche Vermögenswerte, sondern auch die Verantwortung für ein Netzwerk aus Firmen, Immobilien und Datenstrukturen, die tief in europäische Macht- und Schattenstrukturen eingebettet sind.
Die Geschichte entfaltet sich vor dem Hintergrund von Intrigen, Erpressungen und Machtkämpfen zwischen verschiedenen Akteuren: Familienmitglieder, ehemalige DDR-Funktionäre, internationale Treuhänder, Geheimdienste und kriminelle Netzwerke. Die Protagonisten müssen sich in einem Geflecht aus Loyalitäten, Verrat und strategischen Allianzen behaupten. Die Verwaltung des Erbes wird durch Treuhandstrukturen und verschlüsselte Datencluster abgesichert, während Ermittlungen, Entführungen und Morde die Handlung vorantreiben.
Ein zentrales Motiv ist die Frage nach Identität und Kontrolle: Namen werden gewechselt, Biografien umgeschrieben, Bewusstseinsübertragungen medizinisch erprobt. Die Grenzen zwischen Person und Funktion, zwischen Wahrheit und Konstruktion verschwimmen. Die Datenblase des Erblassers wird zum Hebel für Macht und Erpressung, während staatliche und private Akteure um Zugriff und Kontrolle ringen.
Das Dokument verbindet persönliche Schicksale mit geopolitischen Entwicklungen und zeigt, wie individuelle Entscheidungen in einem undurchsichtigen System aus Überwachung, Manipulation und struktureller Gewalt eingebettet sind. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Besitz und Macht immer auch Verantwortung und Gefahr bedeuten, und dass die Wahrheit oft im Schatten der Systeme verborgen bleibt.


