Chronologie aller Bände (1 - 3)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Nur die Lumpe sind bescheiden". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Andreas Kollar beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Am Nerv der Beziehung" ist am 19.11.2024 erschienen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Vom Rand zur Mitte".
- Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 2
- Ø Bewertung der Reihe: 4.5
- Start der Reihe: 17.01.2023
- Neueste Folge: 21.01.2026
Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.
- Autor: Kollar, Andreas
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 17.01.2023
- Genre: Autobiographie
Nur die Lumpe sind bescheiden
Andreas Kollar geht der Frage im Gespräch mit dreien der Pioniere und Hauptprotagonisten nach. Gunther Schmidt, Fritz B. Simon und Gunthard Weber beschreiben die Anfänge und die Entwicklung ihrer therapeutischen und beraterischen Arbeit von je unterschiedlichen Standpunkten aus. Das beginnt bei den gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen und führt über den theoretischen Rahmen bis zur praktischen Arbeit im Therapieraum. Als Profis, die alle vier Beteiligten sind, lassen sie Analyse und Reflexion dabei nicht zu kurz kommen. Im Ergebnis erfährt man so neben Anekdotischem auch Allgemeingültiges über Paradigmenwechsel und Gruppenprozesse.
Kurze Einführungen und Zusammenfassungen geben dem Buch Struktur, Doppel- und Dreierinterviews vermitteln auch ein Gefühl für die Beziehungsdynamik der Protagonisten. Wer die drei kennt, weiß, dass dies kein humorfreies Buch sein kann.
- Autor: Michel Ackermann
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 19.11.2024
- Genre: Sonstiges
Am Nerv der Beziehung
Impulse für die Praxis
Kaum etwas wird zurzeit in Psychologie und Psychotherapie mit so viel Interesse aufgenommen wie die Polyvagaltheorie. Neben dem Umstand, dass sie nicht ganz einfach zu erfassen ist, liegt das an ihrem unstrittigen Neuigkeitswert. Als neurowissenschaftliche Theorie bringt sie den Körper deutlich konkreter ins Spiel, als das die „Besänftigungsstrategien“ körpertherapeutischer Ansätze bisher getan haben.
Michel Ackermann schlägt in diesem Buch die Brücke von der Familientherapie zur Polyvagaltheorie und macht deren wesentliche Neuerungen und Vorzüge erkennbar und verständlich. Als Leser:in lernt man Familie als „körperliches System“ kennen, das sowohl – dysregulierend – für Probleme und Konflikte sorgen als auch – koregulierend – zu deren Lösung beitragen kann.
Die Fähigkeit, den physiologischen Zustand des Körpers im sozialen Austausch miteinander, d. h. mittels Kommunikation, zu regulieren, steht im Mittelpunkt der Polyvagaltheorie: Wir können uns gegenseitig ein Gefühl der Sicherheit geben oder wir können uns gegenseitig in Alarmzustand versetzen, uns gegenseitig „runterbringen“ oder „auf die Palme“. Es ist dieser neurophysiologische Blickwinkel, von dem die besondere Inspiration dieses Buches ausgeht.
Der Autor:
Michel Ackermann, Dipl.-Musikerzieher (Komposition, Klavier); Systemischer Kinder- und Jugendtherapeut, Systemischer Familientherapeut (SG); Berufsschullehrer im Fach Sozialpädagogik; Dozent an der Polyvagal-Akademie; als Familientherapeut in privater Praxis und für das Berliner Institut für Familientherapie tätig, Schwerpunkt Krisenintervention/KJHG.
- Autor: Ernst, Rosita A.
- Anzahl Bewertungen: 2
- Ø Bewertung: 4.5
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 18.11.2025
- Genre: Sonstiges
Vom Rand zur Mitte
Viele Anlässe können dazu führen, dass Kinder oder Jugendliche an den Rand einer Gemeinschaft rutschen: Migration oder Armut, ADHS oder Autismus, sexuelle Orientierung oder ein besonderes Handicap. Genauso vielfältig sind die Formen der Ausgrenzung, die sie dabei erfahren. Ob spielerisches Dissen, systematisches Mobbing oder körperliche Gewalt – jede Art der Ausgrenzung bringt für die Betroffenen selbst wie für die Eltern, Lehrkräfte und andere Betreuende besondere Herausforderungen mit sich.
Rosita Ernst und Noah Artner gehen das Thema zusammen mit 14 weiteren Autorinnen und Autoren sowohl praktisch als auch theoretisch an. Anhand vieler Beispiele sortieren sie die verschiedenen Spielarten der Ausgrenzung, entwickeln Erklärungsmodelle für deren Mechanismen und geben Empfehlungen für wirksame Interventionen. Die Beiträge liefern zahlreiche Ideen, um neue Perspektiven zu entwickeln, Ressourcen zu stärken und mit erlebten Erfahrungen umzugehen.
Das Hauptziel behalten die Autoren dabei immer im Blick: dass ein von Ausgrenzung bedrohter junger Mensch an einen guten Platz in der Gesellschaft zurückfindet.
Mit Beiträgen von Corina Ahlers • Hugo Buxbaumer • Céline Dörflinger • Patrizia Duda • Susanne Ebner • Elfriede Feichtinger • Johannes Gutmann • Marion Herbert • Ingrid Jenkner • Diana Karabinova • Gertrude König • Tom Levold • Jette Musger • Michaela Mühl • Doris Psenner • Alexandra Sartori
Die Herausgeber:innen:
Rosita A. Ernst, Dr. phil.; Klinische und Gesundheitspsychologin, Gerontopsychologin, Systemische Familientherapeutin (ÖAS), Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie); in einer Gemeinschaftspraxis tätig.
Noah Alexander Artner, M. A.; Radio- und Fernsehjournalist, systemischer Therapeut und Coach, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Hypnotherapeut, integrativer Supervisor; in eigener Praxis tätig.


