Chronologie aller Bände (1 - 6)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Der Eismann". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Günter Dönges beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 6 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Parker völlig sprachlos".
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- Band: 339
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 30.12.2025
- Genre: Krimi
Der Eismann
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Sie sehen meine bescheidene Wenigkeit zutiefst bestürzt«, versicherte Josuah Parker, »mir fehlen, wenn auch nur andeutungsweise, die Worte, um all das auszudrücken, was meine Person bewegt.« »Man hört es«, antwortete Chief-Superintendent McWarden grimmig und holte tief Luft. Er lag im Bett eines Einzelzimmers und bot einen bedauernswerten Anblick. Die rechte Schulter war dick verbunden, auf der Stirn befanden sich einige Pflaster. »Ich darf Sie meines Mitgefühls versichern, Sir«, redete Josuah Parker in seiner typischen Art weiter, »darüber hinaus war ich so frei, Ihnen ein kleines Geschenk mitzubringen.« »Ich werde hier bestens versorgt«, meinte der Yard-Beamte, »hoffentlich haben Sie sich nicht in Unkosten gestürzt, Mr. Parker.« »Selbst Unkosten hätten mich nicht abschrecken können, Sir.« Der Butler deponierte auf dem Nachttisch eine flache Kiste mit Zigarren, eine Flasche Whisky und einige Taschenbuch-Krimis. McWarden, ein bullig aussehender, untersetzter Fünfziger, musterte die Geschenke und sah überrascht seinen Besucher an. »Ich habe ja fast das Gefühl, Mr. Parker, daß Sie mich irgendwie schätzen«, sagte er dann, griff nach den Taschen-Krimis und verzog das Gesicht. »Genau die richtige Lektüre für mich. In diesen Krimis löst sich jeder Fall, elegant und konsequent. Leider sieht die Realität anders aus.«
- Band: 348
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 05.05.2026
- Genre: Krimi
Parker lässt den "Henker" zittern
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Ich möchte Sie darauf verweisen, dass Sie das ausgesprochene Missfallen meiner bescheidenen Wenigkeit erregen«, sagte Josuah Parker in seiner höflichen Art und lüftete seine schwarze Melone. Anschließend legte er die Rundung dieser konservativen Kopfbedeckung zielsicher auf die ausgeprägte Nase des untersetzten, breitschultrigen Mannes, der mit dieser Ausweitung des Grußes nicht gerechnet hatte. Da die innere Wölbung der Melone mit Stahlblech gefüttert war, wurde die Nase des Breitschultrigen nachdrücklich zur Seite gedrückt, was umgehend einen Tränenfluß auslöste. Der Breitschultrige ließ die junge Frau los und langte automatisch nach seinem Riechorgan. Die junge Frau drückte sich ängstlich in die Ecke des Treppenabsatzes und starrte völlig entgeistert auf Josuah Parker, der ihr beruhigend zunickte und dann die Spitze seines Universal-Regenschirmes auf die linke Zehenpartie des Mannes setzte. Der Breitschultrige heulte auf, ließ die Hände sinken und langte nach seinen schmerzenden Zehen. Dabei tanzte er auf dem noch unbeschädigten Fuß herum und kam aus dem Gleichgewicht. »Sie sollten sich vorsehen«, warnte der Butler und deutete mit der Spitze seines Schirmes nach unten auf die Treppe, »wie leicht passiert man eine Treppe, ohne die Beine zu benutzen.« Nachdem Parker diese Feststellung getroffen hatte, wollte er den Mann offensichtlich vor einem Treppensturz bewahren. Dabei aber verrechnete er sich und schob den Mann in die falsche Richtung. Nach einem Aufschrei trat der Breitschultrige ins Leere und brachte die Treppe hinter sich. Er benutzte dabei seine Schultern und rutschte in rasantem Tempo nach unten. Auf halbem Weg absolvierte er einen etwas missglückten Überschlag, und landete auf dem Treppenabsatz. »Hoppla«, kommentierte Parker dieses Ereignis durchaus freundlich, um sich dann der jungen Frau zu widmen, die ihn nach wie vor anstarrte, als hätte sie es mit einer Erscheinung zu tun. »Mein Name ist Josuah Parker«, stellte der Butler sich vor, »ich habe die Ehre und den Vorzug, Lady Simpson dienen zu dürfen.« »Sie sind das also?!«
- Band: 349
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 19.05.2026
- Genre: Krimi
Parker ködert Barrakudas
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker spielte intensiv mit dem Gedanken, ein Stoßgebet zum Himmel zu schicken. Er saß auf dem Beifahrersitz eines schon zerbeulten Landrovers und hatte erhebliche Zweifel, heil und gesund am Ziel der Fahrt anzukommen. Lady Agatha Simpson, die Fahrerin, kurvte in verwegener Tour über die Kaianlagen und missachtete souverän die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Sie hatte erst vor wenigen Augenblicken den Fahrer eines Trucks aus der Fassung gebracht und ihn zu einer Notbremsung veranlasst. Ein Gabelstaplerfahrer hing auf der Kante einer Kaimauer und starrte trübselig in das schmutzige Hafenwasser. Er war nicht mehr in der seelischen Verfassung, weitere Flüche auszustoßen, die sich auf die Fahrerin des Rovers bezogen hatten. In seinen Augenwinkeln bildeten sich Tränen der Entnervung. Im Wasser selbst trieben zwei fassungslose Hafenarbeiter, die sich durch einen missglückten Sprung in das feuchte Element vor dem heranbrausenden Rover in Sicherheit gebracht haften. Im Augenblick hielt Lady Agatha zielbewusst auf einen kleinen Kastenlieferwagen zu, der seinerseits nicht gerade langsam um einen Lagerschuppen kurvte. Der Fahrer sah den Rover und hupte sicherheitshalber, was die Lady mit Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. »Sehen Sie sich doch diesen Lümmel an, Mr. Parker«, sagte sie und gab noch mehr Gas, »er will mir die Vorfahrt nehmen. Haben Sie schon mal so etwas erlebt?« »Möglicherweise geht der Fahrer davon aus, dass das Recht auf seiner Seite ist, Mylady«, erwiderte Josuah Parker und war froh, dass er sich fest angegurtet hatte. »Wenn schon«, sagte Agatha Simpson grimmig, »er wird doch wohl einer Dame den Vortritt lassen, oder?« »Offenbar nicht, Mylady«, lautete die Antwort des Butlers, der sich inzwischen damit abgefunden hatte, dass es zu einem Zusammenstoß kam.
- Band: 350
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 02.06.2026
- Genre: Krimi
Parker sägt am Nerv des "Paten"
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Ich denke, Mr. Parker, ich werde gleich etwas ärgerlich werden«, prophezeite Lady Agatha Simpson mit grollender Stimme, »dieser Flegel benimmt sich ja wirklich unmöglich.« »Wenn es erlaubt ist, möchte meine Wenigkeit sich Myladys Beurteilung anschließen«, antwortete Butler Parker in seiner unnachahmlich höflichen Art. Er saß zusammen mit seiner Herrin in einer Nische des Nobel-Restaurants und hatte bereits seit geraumer Zeit den jungen Mann vorn im Restaurant beobachtet. Dieser Gast war eindeutig angetrunken und lärmte mit seinen Freunden ungeniert herum. Er wurde von drei fast gleichaltrigen Männern begleitet, die ebenfalls zu viel Alkohol hatten. Sie legten sich mit den übrigen Gästen an und hatten es vor allen Dingen auf die anwesenden Damen abgesehen. Sie bewarfen sie ungeniert mit flegelhaften Kommentaren und schienen nur darauf zu warten, dass ein männlicher Besucher des Restaurants aufstand, um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Um die Provokationen noch zu verstärken, warfen sie mit Oliven aus ihren Getränken um sich und gingen anschließend zu Erbsen über, die sie aus der Gemüsebeilage ihres Essens entnahmen. Sie benutzten die Gabel als Katapulte und entwickelten eine überraschende Treffsicherheit. Einige Gäste waren bereits gegangen, andere trafen Anstalten, diesem Beispiel zu folgen. Die Kellner hatten es längst aufgegeben, die vier jungen Kerle zur Ruhe zu bringen. Der Geschäftsführer hielt sich, wie Josuah Parker feststellte, betont im Hintergrund. Er schien Angst vor diesen vier Gästen zu haben. Lady Agatha und Parker waren durch Zufall in dieses Nobel-Restaurant geraten. Die ältere Dame hatte während der Fahrt durch die Stadt Appetit auf eine kleine Erfrischung verspürt und sich hier eine Fleischpastete bestellt. Nun aber hatte sie jedes Interesse an dieser Köstlichkeit verloren. Sie beobachtete fasziniert die rüden Manieren und wartete nur darauf, ebenfalls provoziert zu werden.
- Band: 351
- Autor: Günter Dönges
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- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 16.06.2026
- Genre: Krimi
Parker fällt aus allen Wolken
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Sehr interessant, Mr. Parker, doch auf die Dauer ziemlich langweilig«, urteilte Lady Agatha Simpson ein wenig abfällig. Sie saß auf einer überdachten Ehrentribüne und beobachtete Fallschirmspringer, die aus vorbeiziehenden Transportmaschinen der Air Force absprangen und sich in Ziellandungen übten. Die Männer, die bereits in ihren Gurten hingen, versuchten bestimmte Zielpunkte auf dem Boden anzuvisieren. »Mylady vermissen möglicherweise gewisse Höhepunkte?«, vermutete Josuah Parker in seiner höflichen Art. Er hatte hinter seiner Herrin Stellung bezogen und bot das Bild eines urbritischen, hochherrschaftlichen Butlers. Josuah Parker trug einen schwarzen Covercoat, eine gleichfarbene Melone und dazu passende Handschuhe. Am angewinkelten linken Unterarm hing sein altväterlich gebundener Patentregenschirm. »Höhepunkte, das ist genau das, was bisher fehlt«, antwortete Lady Agatha, die seit dem sechzigsten Geburtstag die Lebensjahre nicht mehr zählte. Sie war eine majestätische Erscheinung, ein wenig mehr als mittelgroß, vollschlank, und, was ihre Bewegungen betraf, ungemein dynamisch. »Mylady haben gewisse Vorstellungen, was die erwähnten Höhepunkte angeht?«, fragte Parker und beugte sich diskret vor. Man war nicht allein auf dieser Ehrentribüne. Zu dieser Gala-Show hatte man Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Hochfinanz eingeladen. Man hatte gerufen, alle waren gekommen. Es war eine Art Auszeichnung, zu dieser Veranstaltung geladen zu werden. »Ich vermisse Fallschirme, die sich nicht öffnen, Mr.
- Band: 356
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 25.08.2026
- Genre: Krimi
Parker völlig sprachlos
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Der junge Mann im Tower des kleinen Sportflugplatzes zuckte plötzlich wie unter einem Hornissenstich zusammen, als er die einschwebende Maschine ausmachte. Seine Augen weiteten sich. Er griff sich unwillkürlich an den Hals, als sei die Luft ihm knapp geworden. Dann sprang er auf und griff hastig nach dem Fernglas. »Nein, nein«, keuchte er und korrigierte die Feineinstellung, um noch besser sehen zu können, »nein, das darf doch nicht wahr sein!« »Was ist denn?«, fragte der Flugschreiber, der neben ihm saß, ein ebenfalls noch junger, sportlich aussehender Mann, »was hast du denn?« »Da ... da ...! Sieh' doch mal!« Der junge Mann reichte sein Fernglas an seinen Freund weiter und lief dann um den Tisch herum, um vorn an der Glasscheibe noch besser sehen zu können, »das kann doch niemals hinhauen!« Der Flugschreiber brauchte das Fernglas nicht mehr. Er sah die Maschine mit bloßen Augen. Sie donnerte dicht über die Landebahn hinweg, wobei der klotzige Sternmotor eigenartig hustende und spuckende Geräusche von sich gab. Der Doppeldecker, der an diesem Sternmotor hing, stammte mit Sicherheit aus einem Museum für Veteranen des Luftsports. Und schien dazu inmitten einer dringend notwendigen Überholung vergessen worden zu sein. Die beiden Tragflächen waren mit Sicherheit verspannt und warteten nur darauf, sich in ihre Einzelbestandteile aufzulösen. Vom Höhen- und Seitenruder flatterten Fetzen der Stoffbespannung. Das Fahrgestell schien nur notdürftig mit rostigem Draht zusammengeflickt worden zu sein.





