Butler Parker

Parker fällt aus allen Wolken

Chronologie aller Bände (1 - 32)

Reihe: Butler Parker

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Parker fängt die Königskobra". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Günter Dönges beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 32 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Parker bannt die schwarze Hexe".

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  • Start der Reihe: 09.09.2025
  • Neueste Folge: 17.11.2026
Cover: Parker fängt die Königskobra
  • Band: 331
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 09.09.2025
  • Genre: Krimi

Parker fängt die Königskobra

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ein bemerkenswertes Exemplar«, stellte Josuah Parker fest und musterte die Königskobra, die schätzungsweise dreieinhalb Meter lang und fast armdick war. Das Reptil glitt aus einer Art Schutzhütte, die sich in der Mitte der großen Betonschüssel befand. Die Kobra züngelte und zeigte eindeutig eine gewisse Unruhe. »Sie scheint irritiert zu sein«, meinte Desmond Ball erstaunt und beugte sich über die Brüstung der Betonschüssel, »normalerweise ist Hetty schon fast zutraulich.« »Sie scheinen intensive Beziehungen zu Ihren Gästen zu pflegen, Mr. Ball«, sagte Butler Parker und deutete auf eine zweite Kobra, die aus der Schutzhütte glitt und nicht weniger züngelte. »Wir haben uns im Lauf der Zeit natürlich kennengelernt«, gab Desmond Ball zurück. Er war etwa fünfzig, rundlich und ein freundlicher Mensch. Er war der Besitzer der Schlangenfarm, die sich in der Nähe der kleinen Stadt Marlow in den Chiltern Hills befand. Von London aus war es im Grunde nur ein Katzensprung bis hierher, doch hatte man erst mal dieses Gelände betreten, dann fühlte man sich in die Tropen versetzt. Es gab hier exotische Pflanzen und Bäume, Gewächshäuser und Pavillons, die aus Bambus errichtet worden waren. Desmond Ball war mit Sicherheit ein geschickter Geschäftsmann, der seinen Besuchern einiges zu bieten hatte. Seine Schlangenfarm war weithin bekannt. Besucher vor allen Dingen aus London fanden sich hier gern ein, beobachteten die Reptilien in den großen Betonschüsseln und gruselten sich. Die Auswahl an Giftschlangen, die Desmond Ball zu bieten hatte, war in der Tat beachtenswert. »Wovon lebt dieses hübsche Ungeheuer?«

Cover: Parker betoniert die "Mixer"
  • Band: 332
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 23.09.2025
  • Genre: Krimi

Parker betoniert die "Mixer"

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker fühlte sich heiter und entspannt. Er lustwandelte durch einen gepflegten Park, wie man ihn eigentlich nur in England antrifft. Obwohl die Baumgruppen, sattgrünen Wiesen und kleine Teiche scheinbar regellos angelegt worden waren, spürte man doch die ordnende Hand des Landschaftsgärtners, der einen sicheren Blick für Wirkung hatte. Entlang der schmalen Wege, die sich durchs Grün schlängelten, standen überall Rhododendron-Sträucher und boten ihre farbige Pracht an. Auf kleinen Teichen tummelten sich Wildenten, die keineswegs an Flucht dachten, als der Butler auftauchte. Es war keine Frage, Josuah Parker paßte hierher in die gepflegte Umgebung. Er war etwas über mittelgroß, fast schlank und trug über seinem schwarzen Zweireiher einen ebenfalls schwarzen Covercoat. Auf seinem Kopf saß die schwarze Melone, am angewinkelten linken Unterarm hing sein altväterlich gebundener Regenschirm. Parker bot das Bild eines hochherrschaftlichen Butlers bester britischer Schule. Er war am Vortag zusammen mit Agatha Simpson hierher auf den Landsitz seiner Herrin gekommen. Die immens vermögende Lady wollte einige Tage Urlaub machen und hatte sich für diese ihrer vielen Besitzungen entschieden. Sie befand sich in der Grafschaft Surrey, südwestlich von London, wo Parker seit längerer Zeit nicht mehr war. Lady Agatha hatte gerade ihren Tee genommen und hielt sich in Dorkwell-Castle auf, wie der Landsitz hieß. Sie wollte ein wenig meditieren, wie sie behauptet hatte, doch in Wirklichkeit saß sie vor dem Fernsehapparat und sah sich einen Krimi an. Parker hatte also etwas freie Zeit und nutzte sie. Mit Aufregungen war hier auf dem Land ohnehin nicht zu rechnen. Und er hatte wirklich nichts dagegen. Erst vor wenigen Tagen hatte man einen Kriminalfall glücklich beenden können. Agatha Simpson war dabei wieder mal zur Höchstform aufgelaufen und hatte für Verwicklungen am laufenden Band gesorgt. Dabei war Parker ungemein gefordert worden, um Schaden von der älteren Dame abzuwenden.

Cover: Parker und die leichten Damen
  • Band: 333
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 07.10.2025
  • Genre: Krimi

Parker und die leichten Damen

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Josuah Parker neigte zu dem Urteil, daß die beiden Damen eine merkwürdige Hast an den Tag legten. Sie kamen aus dem Durfield-Hotel, waren gut gekleidet und strebten einem Rolls-Royce zu, der in der Auffahrt zum Hotel stand. Eine der beiden Damen trug zudem eine Plastiktasche, die so gar nicht zu ihrem modischen Aussehen paßte. Josuah Parker aber trat höflich zur Seite, um dem unverständlichen Spurt der beiden Frauen nicht im Weg zu stehen. Und er zeigte sich wieder mal als vollendeter Kavalier alter Schule, als eine der beiden Damen strauchelte. Sie knickte mit dem linken Fuß um und wäre mit Sicherheit voll zu Boden gestürzt, wenn Parker nicht seine hilfreiche Hand zur Verfügung gestellt hätte. »Darf ich mir erlauben ...?« fragte er und zog dazu seine schwarze Melone. In einer Mischung aus Wohlgefallen und Besorgnis sah er auf die junge Dame hinunter, die seiner oberflächlichen Schätzung nach etwa fünfundzwanzig Jahre alt war. Ihre ein wenig ältere Begleiterin hatte inzwischen den kleinen Unfall bemerkt und bremste ihren Schwung. »Hau' ab ...« sagte die Gestrauchelte in einem Ton, der in Parkers Ohren ordinär klang. Die junge Dame war blitzschnell wieder auf den Beinen und griff nach ihrer Einkaufstasche. Dann lief sie humpend weiter, schloß zu ihrer ungeduldig wartenden Begleiterin auf und erreichte zusammen mit ihr den Rolls-Royce. Josuah Parker war indigniert. Er zeigte es auch. Seine linke Augenbraue steilte andeutungsweise nach oben, ein sicheres Zeichen dafür, daß er solches Benehmen mißbilligte. Er setzte die Melone auf und korrigierte den Sitz seines altväterlich gebundenen Regenschirms, der über dem angewinkelten linken Unterarm hing. Die beiden Frauen, wie Parker sie bereits insgeheim nannte, hatten im Fond des Rolls-Royce inzwischen Platz genommen. Der Wagen zog mit durchtourenden Reifen an, erreichte die Straße und zwängte sich rücksichtslos in den Verkehr.

Cover: Parker macht die Schotten dicht
  • Band: 334
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 21.10.2025
  • Genre: Krimi

Parker macht die Schotten dicht

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker hatte Mühe, sein Mienenspiel zu beherrschen. Er nahm zur Kenntnis, daß Lady Simpson in ihrer bekannt-ungenierten Art an den Schaltern und Hebeln spielte, die das Armaturenbrett als eine Art Steuerpult zierten. Ihm war klar, daß seine Herrin mit dem Feuer spielte und die sichtbare Lust entwickelte, eine mittlere bis schwere Katastrophe auszulösen. Agatha Simpson war deutlich anzusehen, daß sie sich langweilte und nach einer Abwechslung gierte. »Ich möchte nicht aufdringlich erscheinen, Mylady«, sagte er höflich und deutete mit seiner schwarz behandschuhten Hand auf das Steuerpult, »aber darf ich höflichst darauf verweisen, daß man sich auf dem befindet, was die Fachleute der Marine eine Tauchfahrt nennen?« »Warum reden die Herren dann so ununterbrochen?« fragte sie grollend, »warum passiert nichts?« »Man möchte demonstrieren, Mylady, daß eben nichts passiert«, antwortete Josuah Parker würdevoll, »Mylady nehmen an einer Übungsfahrt eines neuen U-Bootes teil.« »Das so eng ist wie eine Dose Sardinen«, beschwerte sie sich, »wann endlich beginnt man mit dem Angriff?« »Dieser Scheinangriff, Mylady, findet bereits statt, wenn ich höflich darauf hin weisen darf.« »Und warum spüre ich nichts davon? Was soll das alles? Man hat mir einige Delikatessen versprochen.« »Technischer Art, Mylady«, erinnerte der Butler und versuchte vorsichtig, die ältere Dame vom Steuerpult abzudrängen. »Was wird wohl passieren, wenn ich auf diesen Knöpfen einige Akkorde spiele?« fragte sie heiter, »Sie ahnen ja nicht, Mr.

Cover: Parker seilt den Berggeist ab
  • Band: 335
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 04.11.2025
  • Genre: Krimi

Parker seilt den Berggeist ab

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker war ungemein besorgt, ließ es sich allerdings nicht anmerken. Das glatte und ausdruckslose Gesicht blieb unbeweglich. Höflich und distanziert zugleich stand er seitlich hinter Lady Agatha Simpson, seiner Herrin, die gerade mit baritonaler Stimme verkündete, selbstverständlich sei sie noch durchaus in der Lage, einen Achttausender zu erstürmen. Lady Agatha Simpson, mit dem Blut- und Geldadel der Insel eng verschwistert und verschwägert, war eine stattliche Erscheinung, die Autorität ausstrahlte. Die große, durchaus als füllig zu bezeichnende Dame, hatte mit Sicherheit das sechzigste Lebensjahr überschritten. Sie besaß ein ausdrucksstarkes Gesicht, eine männliche Nase und ein Kinn, das Energie und Entschlossenheit verriet. Lady Agatha befand sich zusammen mit ihrem Butler in den altehrwürdigen Räumen eines Clubs, zu dem normalerweise weibliche Wesen keinen Zutritt haben. In ihrem Fall aber hatte man wohlweislich eine Ausnahme gemacht, denn die »alte« Dame war dafür bekannt, daß sie Hindernisse, gleich welcher Art, souverän überwand. Um ihr jedoch einen Streich zu spielen, hatten einige ältere Semester sie herausgefordert und nagelten sie nun zielstrebig auf eine Wette fest. »Sprachen Sie eben von einem Achttausender, Mylady?« fragte Sir Rupert, der Präsident des Clubs, in dem sich Globetrotter zu treffen pflegten, Männer, die noch Zeit und Geld hatten, um sich Abenteuerreisen zu leisten. »Ich sprach von einem Achttausender«, antwortete Agatha Simpson munter. Ihre grauen Augen blitzten, »Sie haben sich nicht verhört.« »Schafft ein Hubschrauber solch eine Höhe?« fragte ein anderes Clubmitglied ironisch. »Selbstverständlich werde ich auf einen Hubschrauber verzichten«, grollte Mylady augenblicklich, ich bestieg bereits das Matterhorn, junger Mann, als Sie noch gar nicht geboren waren!« »Ich denke, wir sollten auf eine Wette verzichten«

Cover: Parker legt den Feuerteufel flach
  • Band: 336
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 18.11.2025
  • Genre: Krimi

Parker legt den Feuerteufel flach

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ich komme wirklich nicht zufällig vorbei, Mylady«, bekannte Chief-Superintendent McWarden und holte tief Luft, »ich bin verzweifelt und am Ende, ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Es macht mir auch nichts aus, daß ich Sie beim Frühstück störe.« »Mir schon«, erwiderte Agatha Simpson. Während sie den bulligen und untersetzten Mann musterte, der sich ohne Einladung auf einem Stuhl niederließ und dann trübsinnig zu Boden starrte. »Darf man sich erlauben, Sir, Ihnen eine kleine Erfrischung anzubieten?« erkundigte Butler Parker sich höflich und gemessen. »Sie sehen doch, Mr. Parker, daß Mr. McWarden nichts wünscht«, sagte die ältere Dame scharf. Lady Agatha, die das sechzigste Lebensjahr mit Sicherheit überschritten hatte, saß in ihrem wallenden Hausmantel am Frühstückstisch im kleinen Salon ihres Hauses in Shepherd's Market und war wieder mal nicht bereit, unnötige Ausgaben zuzulassen. Sie war zwar eine immens vermögende Frau, doch sie war geradezu berüchtigt für ihre Sparsamkeit, die man allgemein als Geiz bezeichnete. »Ich könnte einen Kognak brauchen«, sagte McWarden. Er war der Chef eines Sonderdezernats im Yard und befaßte sich mit Bandenverbrechen. Er war dem Innenministerium direkt unterstellt und Mylady und Butler Parker seit Jahren freundschaftlich verbunden. Normalerweise sah er aus wie eine leicht gereizte Bulldogge, doch an diesem Morgen war er die fleischgewordene Resignation. »Sie sind doch hoffentlich nicht gekommen, um sich bei mir zu betrinken, McWarden, oder?«

Cover: Parker spielt mit alten Schwarten
  • Band: 337
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 02.12.2025
  • Genre: Krimi

Parker spielt mit alten Schwarten

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker war konsterniert. Lady Simpson, die füllige und majestätische Erscheinung, hatte ihr Frühstück beendet und wandte sich plötzlich mit geradezu tragischer Geste an ihn und blickte ihn eindringlich an. Ihre sonst herben und strengen Gesichtszüge waren aus unerfindlichen Gründen weich geworden, hatten einen fast bittenden und beschwörenden Ausdruck angenommen. Dies allein reichte bereits, in Parker eine echte Überraschung auszulösen. Nun räusperte die ältere Dame sich ein wenig und reichte ihm die Hand. »Mylady hegen noch Wünsche?« erkundigte er sich in seiner höflichen Art. »Mein königlicher Herr«, antwortete Lady Agatha, »Ihr seid kein heitrer Wirt...« »Wie Mylady zu meinen belieben«, erwiderte der Butler gemessen und wußte nicht recht, ob er Myladys Hand ergreifen sollte. Vertraulichkeiten dieser Art waren ihm fremd. Er war das Urbild des hochherrschaftlichen Butlers, der schon von sich aus auf Distanz hielt. »Mein königlicher Herr«, wiederholte Agatha Simpson erneut, »Ihr seid kein heitrer Wirt. Das Fest ist feil, wird das Mahl in seinem Fortgang oft durch Willkomm' erst geschenkt. Man speist am besten daheim, doch auswärts macht die Höflichkeit den Wohlgeschmack der Speisen, nüchtern wäre Gesellschaft sonst.« »Mylady waren mit dem Frühstück nicht zufrieden; erkundigte sich Josuah Parker. »Ihr habt die Lust verscheucht und die Geselligkeit gestört durch höchst fremdart'ge Grillen.« Agatha Simpson räusperte sich erneut und blickte ihren Butler streng an.

Cover: Parker lässt die Killer-Boa zappeln
  • Band: 338
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 16.12.2025
  • Genre: Krimi

Parker lässt die Killer-Boa zappeln

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Natürlich kannst du offen reden, Louise«, sagte Agatha Simpson unwirsch, »rede nur gefälligst keinen Unsinn. Mr. Parker ist mein zweites Ich, oder so. Du weißt schon, was ich meine.« Louise Lancing sah zu Josuah Parker hinüber, der unbeweglich und steif, als habe er einen Ladestock verschluckt, hinter dem Plüschsessel Stellung bezogen hatte, in dem Lady Agatha saß. »Ich geniere mich eigentlich«, zierte sich die Frau wie ein verschämtes Mädchen, obwohl sie weit über sechzig sein mußte. Sie war groß, hager und hatte weißes Haar. »Meine bescheidene Wenigkeit kann und wird sich selbstverständlich umgehend zurückziehen«, ließ der Butler sich vernehmen. »Sie werden bleiben, Mr. Parker, oder wir beide gehen gemeinsam«, entschied Lady Agatha. »Du kannst mir doch nicht einreden, Louise, daß du mir einen Seitensprung beichten willst, oder?« »Natürlich nicht.« Louise Lancing holte tief Luft und nickte zögernd. Sie griff hastig nach dem Portweinglas und nahm einen mehr als damenhaften Schluck. »Nun gut, aber ich möchte nicht, daß man über mich lacht, meine Liebe.« »Das kann ich nicht versprechen, Louise«

Cover: Der Eismann
  • Band: 339
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 30.12.2025
  • Genre: Krimi

Der Eismann

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Sie sehen meine bescheidene Wenigkeit zutiefst bestürzt«, versicherte Josuah Parker, »mir fehlen, wenn auch nur andeutungsweise, die Worte, um all das auszudrücken, was meine Person bewegt.« »Man hört es«, antwortete Chief-Superintendent McWarden grimmig und holte tief Luft. Er lag im Bett eines Einzelzimmers und bot einen bedauernswerten Anblick. Die rechte Schulter war dick verbunden, auf der Stirn befanden sich einige Pflaster. »Ich darf Sie meines Mitgefühls versichern, Sir«, redete Josuah Parker in seiner typischen Art weiter, »darüber hinaus war ich so frei, Ihnen ein kleines Geschenk mitzubringen.« »Ich werde hier bestens versorgt«, meinte der Yard-Beamte, »hoffentlich haben Sie sich nicht in Unkosten gestürzt, Mr. Parker.« »Selbst Unkosten hätten mich nicht abschrecken können, Sir.« Der Butler deponierte auf dem Nachttisch eine flache Kiste mit Zigarren, eine Flasche Whisky und einige Taschenbuch-Krimis. McWarden, ein bullig aussehender, untersetzter Fünfziger, musterte die Geschenke und sah überrascht seinen Besucher an. »Ich habe ja fast das Gefühl, Mr. Parker, daß Sie mich irgendwie schätzen«, sagte er dann, griff nach den Taschen-Krimis und verzog das Gesicht. »Genau die richtige Lektüre für mich. In diesen Krimis löst sich jeder Fall, elegant und konsequent. Leider sieht die Realität anders aus.«

Cover: Razzia in Athen
  • Band: 340
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 13.01.2026
  • Genre: Krimi

Razzia in Athen

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker war äußerst angenehm berührt. Er befand sich auf der Akropolis und ließ die Schönheiten der Tempelanlagen auf sich wirken. Er hatte sich den alles beherrschenden Parthenom angesehen und war hinübergewechselt zum Erechtheion und genoss das Ebenmaß der Karyatiden, jener marmornen Frauenfiguren, die das Dach dieses kleinen Tempels trugen. Josuah Parker übersah und überhörte das Stimmengewirr der vielen Besucher, die wie Heuschrecken ausgeschwärmt waren und den Tempelberg von Athen bevölkerten. Josuah Parker war nicht allein nach Athen gekommen. Er begleitete Lady Agatha Simpson, die es sich urplötzlich in den Kopf gesetzt hatte, Griechenland zu besuchen. Für den Kriminal-Bestseller, den sie zu schreiben gedachte, benötigte sie einige Lokalstudien von Athen. Da die ältere Dame, die das sechzigste Lebensjahr überschritten hatte, immens vermögend war, spielte dieser kleine Ausflug für sie überhaupt keine Rolle. Sie hatte an einer Stadtrundfahrt teilgenommen, sich mit Prospekten versorgt und ihren Butler gebeten, einige Farbfilme zu belichten. Sie plante, bereits einen Tag später wieder nach London zurück zu fliegen. Im Augenblick war die Lady nicht zu sehen. Sie hatte sich unters Volk gemischt, und der Butler brauchte sich keine Sorgen zu machen. Mit einem Kriminalfall war hier nicht zu rechnen. Dennoch blieb er nicht zu lange vor dem Erechtheion stehen. Er kannte schließlich das unberechenbare Temperament seiner Herrin, die keiner Auseinandersetzung aus dem Weg ging. Zudem gab es hier oben auf der Akropolis Scharen von ambulanten Händlern, die den Touristen einmalige Kaufangebote machten und mit Grabungsfunden lockten. Josuah Parker verließ also die Schönheiten aus Marmor, schlenderte zurück zu den Propyläen und entdeckte dann Lady Agatha, die sich gerade von zwei Männern trennte, die es eilig hatten, den Tempelberg zu verlassen. »Da sind Sie ja endlich, Mr. Parker«, sagte sie und nickte ihm wohlwollend zu, »wie lange wollen Sie noch zwischen den Trümmern herummarschieren?«

Cover: Die Katastrophengangster
  • Band: 341
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 27.01.2026
  • Genre: Krimi

Die Katastrophengangster

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Darf ich mir erlauben, meine Herren, meiner zart aufkeimenden Irritation andeutungsweise Ausdruck zu verleihen?«, erkundigte sich Josuah Parker in seiner überaus höflichen Art und lüftete die schwarze Melone. Er stand einer Gruppe von Soldaten gegenüber, die Gewehre und diverse Maschinenpistolen trugen. Einige dieser Männer schienen darüber hinaus bereit zu sein, Eierhandgranaten zu werfen. Diese Soldaten mussten bereits einiges hinter sich haben. Ihre Uniformen waren lehmverschmiert und eingerissen. Parker entdeckte einige frische Verbände, die offenkundig durchblutet waren. Die Gesichter der Soldaten waren rußgeschwärzt und wirkten ausgezehrt. »Was machen Sie denn hier?«, fragte ein Sergeant und runzelte die Stirn, »haben Sie überhaupt 'ne Ahnung, was hier gleich los sein wird?« »Ich darf davon ausgehen, dass Sie meine Wenigkeit umgehend informieren werden«, gab Josuah Parker zurück. »Hier bricht gleich die Hölle los«, meinte der Sergeant, »verschwinden Sie möglichst schnell, bevor es sie erwischt.« »Läge es im Bereich Ihrer Möglichkeiten, meiner Wenigkeit den richtigen Weg zu zeigen?«, fragte Parker, »ich dürfte wohl durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in die letzte Woche des zweiten Weltkrieges geraten sein.« »Und wie!« Schräg hinter dem Butler erschien ein Offizier der deutschen Wehrmacht, der dem englischen Sergeant grüßend zunickte. »Beeilen Sie sich, Mann!« Der deutsche Offizier hielt eine Panzerfaust in der linken Hand.

Cover: Die Todesarie
  • Band: 342
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 10.02.2026
  • Genre: Krimi

Die Todesarie

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Lady Agatha Simpson befand sich in blendender Laune, als sie sich über das Sterben verbreitete. Sie saß zusammen mit Butler Parker im eleganten Speisesaal eines feudalen Hotels und ließ sich mit einer Fülle von Köstlichkeiten der italienischen Küche verwöhnen. An diesem Abend verzichtete die ältere Dame, die das sechzigste Lebensjahr überschritten hatte, auf ihre Diät. Sie hatte ohnehin das Gefühl, ein wenig vom Fleisch gefallen zu sein, was man ihrer majestätischen Erscheinung allerdings nicht ansah. Wie eine regierende Herrscherin saß sie an dem kostbar gedeckten Tisch. Im Kristall der Gläser spiegelte sich das Licht der Lüster. Lady Agatha trug an diesem Abend erstaunlicherweise ein Gebilde, das entfernt an ein Abendkleid erinnerte. Auf einen Hut hatte sie allerdings auch jetzt nicht verzichtet. Auf ihrem Kopf saß ein neckisches Gebilde, das mit Sicherheit aus der Zeit der Jahrhundertwende stammte. Zwei lange Hutnadeln, die an Bratspieße erinnerten, hielten diese Schöpfung auf dem grauweißen Haar fest. Josuah Parker, ein Mann undefinierbaren Alters, der, was seine Haltung anging, einen Ladestock verschluckt zu haben schien, hatte nur äußerst widerstrebend am Tisch seiner Herrin Platz genommen. Als Butler hochherrschaftlicher Schule lehnte er es normalerweise ab, sich mit seinen Arbeitgebern an einen Tisch zu setzen. In Anbetracht der Ausnahmesituation aber hatte er dem Wunsch der Lady nachgegeben. Josuah Parker war der Prototyp des englischen Butlers, wie man ihn nur noch in älteren Filmen zu sehen bekommt. Er trug einen schwarzen Zweireiher, darunter ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte. Auf einem Nebenstuhl lagen seine schwarze Melone und der altväterlich gebundene Regenschirm. »Ich hasse dieses endlose Sterben, Mr. Parker«, dozierte Agatha Simpson, »es geht mir einfach gegen den Strich, dass man nach einem Messerstich in den Rücken noch minutenlang in den schönsten Tönen singt.« »Sachlich gesehen, Mylady, widerspricht dies allerdings den physischen Möglichkeiten«

Cover: Die Kendo-Queen
  • Band: 343
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 24.02.2026
  • Genre: Krimi

Die Kendo-Queen

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Sehr albern«, mokierte sich Agatha Simpson. Sie saß am Steuer ihres reichlich ramponierten Land-Rover und beobachtete ihn in einer Mischung aus Abwehr und Faszination die Szene vor dem Bankgebäude. Die schmale Straße in der City von London war abgesperrt worden, damit das Team ungestört arbeiten konnte. »Modefotos, Mylady«, sagte Kathy Porter, die Sekretärin und Gesellschafterin der Lady, »eine ungewöhnliche Kombination.« »Sollen das etwa japanische Ritter sein?«, fragte Lady Agatha und deutete auf einige untersetzte, drohend aussehende Männer, die Samurai-Schwerter in Händen hielten. Die Gesichter dieser Männer wurden verdeckt von dämonisch aussehenden Masken, die Rüstungen bestanden aus Lederplatten bis zu den Oberschenkeln. In reizvollem Kontrast dazu standen die Mannequins in ihren gewagt aussehenden Kreationen. Die Damen zeigten eine Mode, die altjapanisch inspiriert war. Solche Schöpfungen der Modeindustrie basierten auf Kimonos, die in diesem Fall allerdings reichlich geschlitzt waren. Sie zeigten viel von den schlanken Linien ihrer Trägerinnen. Der Chef-Fotograf arbeitete ohne Aufwand. Er verzichtete auf Scheinwerfer und Lichtblenden, hielt einen großen Fotoapparat in Händen und verschoss eine Aufnahme nach der anderen. Sein Assistent gruppierte die japanischen Ritter und die Modelle immer wieder neu, sorgte für Bewegung und scheuchte die furchterregend aussehenden Ritter schließlich in den Kastenaufbau eines kleinen Lieferwagens. Die Mannequins verschwanden in der Vorhalle der Bank. Die neugierigen Zuschauer zerstreuten sich bereits, die beiden Polizeibeamten, die den Verkehr aufgehalten hatten, gaben die schmale Fahrbahn wieder frei. »Endlich«, sagte Agatha Simpson, »eigentlich eine Frechheit, eine Lady Simpson warten zu lassen.«

Cover: Parker macht die Sichel schartig
  • Band: 344
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 10.03.2026
  • Genre: Krimi

Parker macht die Sichel schartig

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Seien Sie nicht albern, Robert«, mokierte sich Lady Agatha und lachte geringschätzig, »Hexenkunst und Zauberei sind doch Ammenmärchen. Sie wollen mir doch nicht einreden, dass Sie daran glauben, oder?« Die ältere Dame, groß und kräftig wie eine Walküre, lehnte sich im Sessel zurück und sah sich in der riesigen Wohnhalle des Schlosses um. Sie hielt einen Kognakschwenker in der Hand und fühlte sich außerordentlich wohl. Sie musterte die großen Wandteppiche an den Steinwänden, die alten Waffen und das massive Mobiliar. Sie ließ sich überhaupt nicht vom Regen beeindrucken, der heftig gegen die Scheiben der romanischen Fensterbogen trommelte. Und sie fuhr auch keineswegs zusammen, als einem zuckenden Blitz heftiges Donnergrollen folgte. Sir Robert Pundham, ein großer, hagerer Sechziger, weißhaarig und dennoch sportlich aussehend, zog unwillkürlich den Kopf ein und rutschte tiefer in seinen Sessel. »Hexenkunst, nicht wahr?« Lady Agatha deutete zu den Fenstern und lachte. Sie nahm einen nicht gerade kleinen Schluck aus dem Glas und fühlte sich ihrem Gastgeber auf der ganzen Linie überlegen. Sie war keine ängstliche Frau, ja, der Begriff Gefahr schien ihr völlig fremd zu sein. Aus einer gewissen Selbstüberschätzung heraus fühlte sie sich unangreifbar. Außerdem hielt sich Agatha Simpson für eine Kriminalistin von einmaligem Format. »Vor einer halben Stunde gabs immerhin noch keine Wolke am Himmel«, meinte Sir Robert, »halten Sie mich meinetwegen für abergläubisch, Agatha, aber ich weiß, was ich gesehen habe.« »Nämlich?« Die Detektivin beugte sich vor und zuckte mit keiner Wimper, als plötzlich ein Fenster aufgedrückt wurde und ein Windstoß in die Halle fuhr. Das Feuer im Kamin loderte auf, Funken sprühten.

Cover: Gangsterschach
  • Band: 345
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 24.03.2026
  • Genre: Krimi

Gangsterschach

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker befand sich in einer seelischen Verfassung, die man als heiter und ausgelassen bezeichnen konnte. Er hielt seine bewährte Gabelschleuder in Händen und war gerade dabei, die dritte Fensterscheibe zu zertrümmern. Er hatte einen runden Kieselstein in die Lederschlaufe der Schleuder gelegt, spannte die beiden starken Gummistränge und visierte das Fenster an. Nachdem er die Lederschlaufe freigegeben hatte, jagte der erwähnte Kieselstein in rasantem Flug durch die Luft und erreichte Sekundenbruchteile später bereits die Scheibe, die explosionsartig auseinanderflog. Parker überlegte, ob er nicht noch ein viertes Fenster zertrümmern sollte. Noch hatte sich in dem Landhaus hinter der hohen Taxushecke nichts gerührt. Die Bewohner waren wohl noch intensiv damit beschäftigt, diese Morgengabe psychisch zu verdauen. Als Parker das wütende Kläffen eines Hundes hörte, legte er die Sportschleuder zusammen, steckte sie in die Innentasche seines schwarzen Zweireihers und hängte den altväterlich gebundenen Regenschirm korrekt über den angewinkelten linken Unterarm. Er schritt gemessen weiter und bot ein Bild würdevoller Unschuld. Er zuckte mit keiner Wimper, als zwei Dobermänner aus dem Gartentor schossen und Kurs auf ihn nahmen. Josuah Parker blieb stehen, zeigte jedoch keine Angst. Er hatte das ausdruckslose Gesicht eines berufsmäßigen Pokerspielers, der sich durch nichts erschüttern lässt. Die beiden starken Hunde hatten ihn erreicht und verharrten. Sie waren irritiert, weil dieser Zweibeiner nicht ängstlich zurückwich, wie sie es gewöhnt waren. Die Geschmacksknospen in ihren Nasen meldeten auch nichts von Angstschweiß. »Zurück! Bei Fuß!« Eine helle, fast peitschende Stimme rief die beiden Dobermänner zurück. Ein Mann von etwa dreißig Jahren kam aus dem Garten und musterte den Butler. Er trug einen Jeansanzug, war schlank und wirkte sportlich durchtrainiert.

Cover: Parker zieht dem "Tiger" Zähne
  • Band: 346
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 07.04.2026
  • Genre: Krimi

Parker zieht dem "Tiger" Zähne

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker hielt seine Nerven unter Kontrolle. Er stand auf einem Parkplatz und blickte zur Brüstung eines Flachdaches, das gut und gern fünfzehn Meter hoch war. Er beobachtete mit Interesse die junge Frau, die dort oben stand und alle Anstalten traf, sich in die Tiefe zu stürzen. Sie sah selbst aus dieser Entfernung noch attraktiv aus, trug schulterlanges, blondes Haar und ein Kleid, das tief eingerissen war. Die Selbstmordkandidatin sah sich wie gehetzt um, sie schien offensichtlich verfolgt zu werden. Entsprechende Typen erschienen gerade links auf dem Flachdach. Es handelte sich um zwei Männer in schwarzer Lederkleidung, die mit Ziernieten übersät war. Sie lachten auf gemeine Art und schoben sich langsam an die ängstliche Frau heran, für die es kein Entweichen zu geben schien. »Bleibt stehen«, schrie sie und streckte abwehrend die Arme aus, »bleibt stehen, oder ich springe!« Die Antwort der Männer bestand in einem Lachen, das man nur als niederträchtig bezeichnen konnte. Parker war fast versucht, nach seiner Geheimwaffe zu greifen, nämlich der Gabelschleuder, die sich in der Innentasche seines schwarzen Covercoats befand. Doch dann verzichtete er und beobachtete weiter die Szene, von der eine gewalttätige Faszination ausging. Die beiden Männer kamen immer näher. Die junge Frau zog sich zurück und hatte nicht mehr viel Spielraum. Noch wenige Meter, und sie erreichte eine Brandmauer, die sie nicht erklimmen konnte. »Ich ... Ich springe!«, drohte die Frau mit verzweifelt klingender Stimme. »Guten Flug«

Cover: Parker räumt die "Robis" ab
  • Band: 347
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 21.04.2026
  • Genre: Krimi

Parker räumt die "Robis" ab

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker zeigte zurückhaltendes Wohlwollen. Er sah sich einem recht merkwürdigen Gebilde gegenüber, das ihn an eine Regentonne erinnerte, auf die man einen Wassereimer gesetzt hatte. Die Konstruktion lief auf Rollen und zeigte eine verblüffende Beweglichkeit. Es gab da ferner zwei Metallarme, die überlang wirkten und in Greiferklauen endeten. Einer dieser Arme ging hoch und schob sich Parker entgegen. Dabei öffneten sich die drei Finger der Metallhand. Parker gewann den Eindruck, dass das Gebilde mit ihm einen Händedruck tauschen wollte. »Willie möchte Sie begrüßen«, sagte Harold Peters und rückte seine randlose Brille zurecht, »Willie ist ein höflicher Roboter.« »Ich erlaube mir, die Absicht für die Tat zu nehmen«, erwiderte Josuah Parker, der keineswegs daran interessiert war, sich die Hand zerquetschen zu lassen. »Sie haben wirklich nichts zu befürchten«, versicherte Harold Peters eindringlich, »seine Klaue passt sich Ihrem Händedruck genau an.« »Beeindruckend, wenn man so sagen darf.« Parker dachte nicht daran, dieses unnötige Risiko einzugehen. Die Klaue mit den drei Fingern machte einen sehr harten Eindruck. »Ich möchte ihnen nicht vorgreifen«, ließ Agatha Simpson sich vernehmen, als der Roboter sich ihr zuwandte. Er hatte registriert, dass Parker an einem Händedruck nicht weiter interessiert war. Das Gebilde kurvte nun auf die ältere Dame zu, die unwillkürlich einen halben Schritt zurückwich.

Cover: Parker lässt den "Henker" zittern
  • Band: 348
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 05.05.2026
  • Genre: Krimi

Parker lässt den "Henker" zittern

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ich möchte Sie darauf verweisen, dass Sie das ausgesprochene Missfallen meiner bescheidenen Wenigkeit erregen«, sagte Josuah Parker in seiner höflichen Art und lüftete seine schwarze Melone. Anschließend legte er die Rundung dieser konservativen Kopfbedeckung zielsicher auf die ausgeprägte Nase des untersetzten, breitschultrigen Mannes, der mit dieser Ausweitung des Grußes nicht gerechnet hatte. Da die innere Wölbung der Melone mit Stahlblech gefüttert war, wurde die Nase des Breitschultrigen nachdrücklich zur Seite gedrückt, was umgehend einen Tränenfluß auslöste. Der Breitschultrige ließ die junge Frau los und langte automatisch nach seinem Riechorgan. Die junge Frau drückte sich ängstlich in die Ecke des Treppenabsatzes und starrte völlig entgeistert auf Josuah Parker, der ihr beruhigend zunickte und dann die Spitze seines Universal-Regenschirmes auf die linke Zehenpartie des Mannes setzte. Der Breitschultrige heulte auf, ließ die Hände sinken und langte nach seinen schmerzenden Zehen. Dabei tanzte er auf dem noch unbeschädigten Fuß herum und kam aus dem Gleichgewicht. »Sie sollten sich vorsehen«, warnte der Butler und deutete mit der Spitze seines Schirmes nach unten auf die Treppe, »wie leicht passiert man eine Treppe, ohne die Beine zu benutzen.« Nachdem Parker diese Feststellung getroffen hatte, wollte er den Mann offensichtlich vor einem Treppensturz bewahren. Dabei aber verrechnete er sich und schob den Mann in die falsche Richtung. Nach einem Aufschrei trat der Breitschultrige ins Leere und brachte die Treppe hinter sich. Er benutzte dabei seine Schultern und rutschte in rasantem Tempo nach unten. Auf halbem Weg absolvierte er einen etwas missglückten Überschlag, und landete auf dem Treppenabsatz. »Hoppla«, kommentierte Parker dieses Ereignis durchaus freundlich, um sich dann der jungen Frau zu widmen, die ihn nach wie vor anstarrte, als hätte sie es mit einer Erscheinung zu tun. »Mein Name ist Josuah Parker«, stellte der Butler sich vor, »ich habe die Ehre und den Vorzug, Lady Simpson dienen zu dürfen.« »Sie sind das also?!«

Cover: Parker ködert Barrakudas
  • Band: 349
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 19.05.2026
  • Genre: Krimi

Parker ködert Barrakudas

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Josuah Parker spielte intensiv mit dem Gedanken, ein Stoßgebet zum Himmel zu schicken. Er saß auf dem Beifahrersitz eines schon zerbeulten Landrovers und hatte erhebliche Zweifel, heil und gesund am Ziel der Fahrt anzukommen. Lady Agatha Simpson, die Fahrerin, kurvte in verwegener Tour über die Kaianlagen und missachtete souverän die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Sie hatte erst vor wenigen Augenblicken den Fahrer eines Trucks aus der Fassung gebracht und ihn zu einer Notbremsung veranlasst. Ein Gabelstaplerfahrer hing auf der Kante einer Kaimauer und starrte trübselig in das schmutzige Hafenwasser. Er war nicht mehr in der seelischen Verfassung, weitere Flüche auszustoßen, die sich auf die Fahrerin des Rovers bezogen hatten. In seinen Augenwinkeln bildeten sich Tränen der Entnervung. Im Wasser selbst trieben zwei fassungslose Hafenarbeiter, die sich durch einen missglückten Sprung in das feuchte Element vor dem heranbrausenden Rover in Sicherheit gebracht haften. Im Augenblick hielt Lady Agatha zielbewusst auf einen kleinen Kastenlieferwagen zu, der seinerseits nicht gerade langsam um einen Lagerschuppen kurvte. Der Fahrer sah den Rover und hupte sicherheitshalber, was die Lady mit Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. »Sehen Sie sich doch diesen Lümmel an, Mr. Parker«, sagte sie und gab noch mehr Gas, »er will mir die Vorfahrt nehmen. Haben Sie schon mal so etwas erlebt?« »Möglicherweise geht der Fahrer davon aus, dass das Recht auf seiner Seite ist, Mylady«, erwiderte Josuah Parker und war froh, dass er sich fest angegurtet hatte. »Wenn schon«, sagte Agatha Simpson grimmig, »er wird doch wohl einer Dame den Vortritt lassen, oder?« »Offenbar nicht, Mylady«, lautete die Antwort des Butlers, der sich inzwischen damit abgefunden hatte, dass es zu einem Zusammenstoß kam.

Cover: Parker sägt am Nerv des "Paten"
  • Band: 350
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 02.06.2026
  • Genre: Krimi

Parker sägt am Nerv des "Paten"

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ich denke, Mr. Parker, ich werde gleich etwas ärgerlich werden«, prophezeite Lady Agatha Simpson mit grollender Stimme, »dieser Flegel benimmt sich ja wirklich unmöglich.« »Wenn es erlaubt ist, möchte meine Wenigkeit sich Myladys Beurteilung anschließen«, antwortete Butler Parker in seiner unnachahmlich höflichen Art. Er saß zusammen mit seiner Herrin in einer Nische des Nobel-Restaurants und hatte bereits seit geraumer Zeit den jungen Mann vorn im Restaurant beobachtet. Dieser Gast war eindeutig angetrunken und lärmte mit seinen Freunden ungeniert herum. Er wurde von drei fast gleichaltrigen Männern begleitet, die ebenfalls zu viel Alkohol hatten. Sie legten sich mit den übrigen Gästen an und hatten es vor allen Dingen auf die anwesenden Damen abgesehen. Sie bewarfen sie ungeniert mit flegelhaften Kommentaren und schienen nur darauf zu warten, dass ein männlicher Besucher des Restaurants aufstand, um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Um die Provokationen noch zu verstärken, warfen sie mit Oliven aus ihren Getränken um sich und gingen anschließend zu Erbsen über, die sie aus der Gemüsebeilage ihres Essens entnahmen. Sie benutzten die Gabel als Katapulte und entwickelten eine überraschende Treffsicherheit. Einige Gäste waren bereits gegangen, andere trafen Anstalten, diesem Beispiel zu folgen. Die Kellner hatten es längst aufgegeben, die vier jungen Kerle zur Ruhe zu bringen. Der Geschäftsführer hielt sich, wie Josuah Parker feststellte, betont im Hintergrund. Er schien Angst vor diesen vier Gästen zu haben. Lady Agatha und Parker waren durch Zufall in dieses Nobel-Restaurant geraten. Die ältere Dame hatte während der Fahrt durch die Stadt Appetit auf eine kleine Erfrischung verspürt und sich hier eine Fleischpastete bestellt. Nun aber hatte sie jedes Interesse an dieser Köstlichkeit verloren. Sie beobachtete fasziniert die rüden Manieren und wartete nur darauf, ebenfalls provoziert zu werden.

Cover: Parker fällt aus allen Wolken
  • Band: 351
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 16.06.2026
  • Genre: Krimi

Parker fällt aus allen Wolken

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Sehr interessant, Mr. Parker, doch auf die Dauer ziemlich langweilig«, urteilte Lady Agatha Simpson ein wenig abfällig. Sie saß auf einer überdachten Ehrentribüne und beobachtete Fallschirmspringer, die aus vorbeiziehenden Transportmaschinen der Air Force absprangen und sich in Ziellandungen übten. Die Männer, die bereits in ihren Gurten hingen, versuchten bestimmte Zielpunkte auf dem Boden anzuvisieren. »Mylady vermissen möglicherweise gewisse Höhepunkte?«, vermutete Josuah Parker in seiner höflichen Art. Er hatte hinter seiner Herrin Stellung bezogen und bot das Bild eines urbritischen, hochherrschaftlichen Butlers. Josuah Parker trug einen schwarzen Covercoat, eine gleichfarbene Melone und dazu passende Handschuhe. Am angewinkelten linken Unterarm hing sein altväterlich gebundener Patentregenschirm. »Höhepunkte, das ist genau das, was bisher fehlt«, antwortete Lady Agatha, die seit dem sechzigsten Geburtstag die Lebensjahre nicht mehr zählte. Sie war eine majestätische Erscheinung, ein wenig mehr als mittelgroß, vollschlank, und, was ihre Bewegungen betraf, ungemein dynamisch. »Mylady haben gewisse Vorstellungen, was die erwähnten Höhepunkte angeht?«, fragte Parker und beugte sich diskret vor. Man war nicht allein auf dieser Ehrentribüne. Zu dieser Gala-Show hatte man Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Hochfinanz eingeladen. Man hatte gerufen, alle waren gekommen. Es war eine Art Auszeichnung, zu dieser Veranstaltung geladen zu werden. »Ich vermisse Fallschirme, die sich nicht öffnen, Mr.

Cover: Parker und die Mannequins
  • Band: 352
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 30.06.2026
  • Genre: Krimi

Parker und die Mannequins

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Na, Parker, wie gefallen Ihnen diese Damen?«, erkundigte sich Mike Rander bei seinem Butler Josuah Parker. Parker sah auf die Fotografien, die Mike Rander wie Kartenblätter in der Hand hielt. Das sonst unbewegte Gesicht des Butlers wurde fast hochmütig, zumindest aber abweisend. Er konnte gerade noch im letzten Moment ein Nasenrümpfen unterdrücken, dann aber sah Josuah Parker bewusst an den Bildern vorbei. »Na, wie ist Ihre Meinung?«, fragte Mike Rander noch einmal. Er hielt die Bilder so von sich ab, als sei er weitsichtig. »Sir«, sagte Parker würdevoll, »Sie sollten inzwischen wissen, dass ich mich grundsätzlich niemals in die privaten Dinge meiner Herrschaft einmische.« »Sie glauben also ...?« Milke Rander lachte laut. »Nein, Parker, Sie irren sich Sehen Sie sich die Bilder ruhig einmal genau an. Sie werden sich nämlich mit sechs dieser Damen befassen müssen.« »Sir … sagte Parker und ein leichtes Keuchen war in seiner Stimme zu vernehmen. »Sie wollen mir doch nicht in meinem Alter zumuten ...« »Wenn Sie sich für diesen Fall natürlich zu alt und für zu gebrechlich fühlen, entbinde ich Sie selbstverständlich von ...« »Sir, es handelt sich um einen Fall?«, fragte der Butler und verlor für Bruchteile von Sekunden seine sonstige Zurückhaltung. »Es handelt sich um einen Fall«

Cover: Die Killer lassen Parker grüßen
  • Band: 353
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 14.07.2026
  • Genre: Krimi

Die Killer lassen Parker grüßen

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Sie nannten sich Miller, Mayer und Shultz. Sie residierten der Reihenfolge nach in Los Angeles, New York und Chikago. Sie nannten sich Unternehmer und waren bisher mehr als erfolgreich, denn sie betrieben Nachtklubs, Kettenläden, Hotelbetriebe und ließen ihr Kapital als stille Teilhaber arbeiten. Sie hielten nichts von der Öffentlichkeit und gingen Fotografen und Reportern stets aus dem Weg. Miller, Mayer und Shultz sahen nach außen hin wie seriöse Geschäftsleute aus, doch innerlich waren sie verfault wie Fallobst, an dem Wespen und Würmer nachdrücklich herumgenagt hatten. Die Polizei vieler Bundesstaaten hätten sie als Gangster bezeichnet, doch sie waren der Polizei nicht bekannt. Es existierten keine Akten über sie, denn die erforderliche Dreckarbeit, die in ihrem Beruf notwendig war, ließen sie von hochspezialisierten Handlangern erledigen. Miller, Mayer und Shultz trafen sich an jenem Mittwoch in einer Hotelsuite in Chikago. Sie wollten über gewisse Sofortmaßnahmen konferieren, in deren Mittelpunkt ein Mann namens Josuah Parker stand »Geht das hier auch in Ordnung?«, fragte Miller misstrauisch und sah sich prüfend in dem großen Hotelsalon um. »Was soll hier falsch laufen?«, fragte Shultz, der Gastgeber, und schüttelte lächelnd den Kopf. »Schließlich gehört der Laden hier mir, Miller. Wir bleiben völlig ungestört« »Irgendwie passt es mir nicht, dass wir uns ausgerechnet in Chikago treffen mussten«, schaltete Mayer sich ein. »Und warum nicht?«, fragte Shultz. »Dieser Parker wohnt doch hier in der Stadt«, erwiderte Mayer.

Cover: Parker und die "Mega-Ratten"
  • Band: 354
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 28.07.2026
  • Genre: Krimi

Parker und die "Mega-Ratten"

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Parker lustwandelte über den schmalen Bergpfad und genoss den herbstlichen Wald in all seiner bunten Pracht. Gut, er sah nicht wie einer der Feriengäste oder Touristen aus, doch das spielte keine Rolle. Er trug die übliche schwarze Kleidung, die steife, englische Melone und hatte sich seinen Universal-Regenschirm korrekt über den linken Unterarm gelegt. An Regen war wirklich nicht zu denken, aber das focht den Butler nicht an. Ohne zwingende Gründe trennte er sich niemals von diesem Regenschirm, denn er war ihm manchmal von Nutzen, wie sich in der Vergangenheit schon oft gezeigt hatte. Parkers Ziel war eine kleine Waldhütte oberhalb des Bergwaldes. Bis dorthin musste er gut und gern noch eine halbe Stunde gehen. Doch das machte ihm nichts aus. Er hatte eine längere Fahrt in seinem Privatwagen hinter sich und war froh, sich endlich einmal die Beine vertreten zu können. Er war, was die Schönheiten des herbstlichen Waldes anging, nicht ganz bei der Sache. Wenigstens nicht innerlich. Nach außen hin spielte er zwar den Feriengast, der sich entspannen will, innerlich aber beschäftigte er sich intensiv mit jenem seltsamen Pfeifen, das er schon seit knapp zehn Minuten hörte. Dieses kurze, schrille Pfeifen vermochte er nicht einzuordnen. Von Murmeltieren konnte es nicht herrühren. Parker kannte sich da aus. In früheren Jahren war er verschiedentlich in der Schweiz gewesen und hatte diese reizenden, kleinen Burschen aus nächster Nähe beobachtet. Nein, dieses Pfeifen klang irgendwie drohend. Es kitzelte die Nerven und war dazu angetan, den Rücken mit einer soliden Gänsehaut zu versorgen. Parker hatte immer wieder nach den Urhebern dieser Pfiffe Ausschau gehalten, bisher aber nichts entdecken können. Diese Pfiffe wechselten dauernd die Richtung und schienen ihn einzukreisen.

Cover: Parker spielt mit Todesengeln
  • Band: 355
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 11.08.2026
  • Genre: Krimi

Parker spielt mit Todesengeln

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Steven Longless, sonst kalt und beherrscht, durch nichts aus der Ruhe zu bringen, war in Erregung geraten. Der straffe Fünfziger mit dem eisgrauen Haar und den wasserblauen Augen, sog nervös an seiner Zigarre und schwieg einen kleinen Moment. Man sah ihm deutlich an, dass es in ihm arbeitete. Anwalt Mike Rander und Butler Parker saßen ihm gegenüber. Sie hatten sich schweigend die Vorgeschichte angehört und schwiegen auch jetzt, als es fast peinlich still in dem großen, elegant eingerichteten Büro geworden war. »Ich brachte die junge Dame also zum Auto«, berichtete Longless weiter, »sie war sehr nett, etwas hilflos und genau die richtige Mischung, um meine Hilfsbereitschaft auf Touren zu bringen ... Schön, wir setzten uns in meinen Wagen, und sie nannte mir ihre Adresse. Glauben Sie mir, meine Herren, ich kam nicht einen einzigen Moment auf den Gedanken, dass sie vielleicht ein Abenteuer suchte. Ja, und dann passierte es. Mir wurde plötzlich schlecht... Ich hielt den Wagen irgendwo am Straßenrand an und verlor das Bewusstsein!« »Jetzt geht es um jede Einzelheit«, schaltete Mike Rander sich ein. »Als ich wieder erwachte, befand ich mich in der Hölle!« »Könnten Sie das möglicherweise näher definieren, Sir?«, erkundigte Josuah Parker sich. Stocksteif, ohne die geringste Nachlässigkeit, saß er auf der Kante des Sessels und hörte zu. »Ich ... ich möchte am liebsten nicht mehr daran denken«

Cover: Parker völlig sprachlos
  • Band: 356
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 25.08.2026
  • Genre: Krimi

Parker völlig sprachlos

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Der junge Mann im Tower des kleinen Sportflugplatzes zuckte plötzlich wie unter einem Hornissenstich zusammen, als er die einschwebende Maschine ausmachte. Seine Augen weiteten sich. Er griff sich unwillkürlich an den Hals, als sei die Luft ihm knapp geworden. Dann sprang er auf und griff hastig nach dem Fernglas. »Nein, nein«, keuchte er und korrigierte die Feineinstellung, um noch besser sehen zu können, »nein, das darf doch nicht wahr sein!« »Was ist denn?«, fragte der Flugschreiber, der neben ihm saß, ein ebenfalls noch junger, sportlich aussehender Mann, »was hast du denn?« »Da ... da ...! Sieh' doch mal!« Der junge Mann reichte sein Fernglas an seinen Freund weiter und lief dann um den Tisch herum, um vorn an der Glasscheibe noch besser sehen zu können, »das kann doch niemals hinhauen!« Der Flugschreiber brauchte das Fernglas nicht mehr. Er sah die Maschine mit bloßen Augen. Sie donnerte dicht über die Landebahn hinweg, wobei der klotzige Sternmotor eigenartig hustende und spuckende Geräusche von sich gab. Der Doppeldecker, der an diesem Sternmotor hing, stammte mit Sicherheit aus einem Museum für Veteranen des Luftsports. Und schien dazu inmitten einer dringend notwendigen Überholung vergessen worden zu sein. Die beiden Tragflächen waren mit Sicherheit verspannt und warteten nur darauf, sich in ihre Einzelbestandteile aufzulösen. Vom Höhen- und Seitenruder flatterten Fetzen der Stoffbespannung. Das Fahrgestell schien nur notdürftig mit rostigem Draht zusammengeflickt worden zu sein.

Cover: Parker packt den Massenmörder
  • Band: 357
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 08.09.2026
  • Genre: Krimi

Parker packt den Massenmörder

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Dolly Dillinger war fasziniert. Immer wieder musste sie zu jenem Mann hinübersehen, der auf dem gegenüberliegenden Fensterplatz saß. Steif, als habe er einen Ladestock verschluckt, sah der Mann hinaus auf die vorbeifliegende Landschaft. In seinem glatten und doch irgendwie markanten Pokergesicht zuckte kein Muskel. Die kühlen, eisgrauen Augen verirrten sich nicht ein einziges Mal in ihre Richtung. Er schien ihre Anwesenheit überhaupt nicht zur Kenntnis genommen zu haben. Dolly Dillinger wurde nicht recht klug aus diesem Mann. Er trug unverkennbar die Kleidung eines hochherrschaftlichen Butlers. Männer in dieser Kleidung hatte sie bereits öfter gesehen. In einschlägigen Gesellschaftsfilmen nämlich. Da war die schwarze Melone, der steife, schneeweiße Eckkragen, die schwarze Krawatte, die farblich von einer großen Zierperle aufgelockert wurde. Da waren der untadelig sitzende schwarze Zweireiher und vor allen Dingen ein Regenschirm, der aus einem Museum zu stammen schien. Dieser Schirm war altväterlich gebunden und verfügte über einen Bambusgriff, über dem die gekreuzten Hände des Mannes lagen. Sie staken selbstverständlich in schwarzen Handschuhen, wie es sich für einen hochherrschaftlichen Butler eben gehörte. Er streifte sie sich gerade gelangweilt ab. Aber hatte sie es wirklich nur mit einem Butler zu tun? Gewiss, er war so gekleidet, dennoch aber strahlte dieser Mann eine kühle Überlegenheit aus, die beeindruckte. Dolly Dillinger spürte instinktiv, dass dieser Mann mehr war als nur ein Butler. Nur zu gern hätte sie ein Gespräch begonnen, neugierige Fragen gestellt, vielleicht sogar ein wenig geflirtet. Doch eine unerklärbare Scheu hinderte sie daran.

Cover: Parker und die weichen Killer
  • Band: 358
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 22.09.2026
  • Genre: Krimi

Parker und die weichen Killer

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ich habe das untrügliche Gefühl, von Ihnen ausgesprochen provoziert zu werden.« Josuah Parker sah missbilligend auf den Revolverlauf, dessen Mündung auf seinen schwarzen Zweireiher gerichtet war. Der Butler schüttelte verweisend den Kopf. Der Mann, der den Revolver auf ihn richtete, grinste jetzt etwas verlegen. Er hatte wohl Entsetzen, Angst und Panik erwartet, auf keinen Fall aber diese barocke Ausdrucksweise, die ihn unsicher werden ließ. »Flossen hoch ...!«, kommandierte der etwa dreißigjährige kompakte Mann und beging den taktischen Fehler, sich noch näher an den Butler heranzuschieben. »Ich hoffe doch nicht, dass Sie meiner bescheidenen Wenigkeit turnerische Übungen dieser Art zumuten?« Parkers Stimme wurde eisig. »Würden Sie mir freundlicherweise erklären, was diese Bedrohung bedeuten soll?« »Wer ... wer sind Sie?«, erkundigte sich der Mann, dessen breites, grobes Gesicht Kraft und Brutalität verriet. »Wie kommen Sie hierher?« »Ich war so frei, meinen Privatwagen zu benutzen.« »Wer sind Sie? Verdammt, antworten Sie schon!« »Mein Name ist Parker, Josuah Parker«, erklärte der Butler höflich, aber nach wie vor eisig. »Darf ich jetzt Ihren Namen erfahren?«

Cover: Parker stört den "Weihnachtsmann"
  • Band: 359
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 06.10.2026
  • Genre: Krimi

Parker stört den "Weihnachtsmann"

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Später sagten alle Zeugen übereinstimmend aus, er habe sie an einen freundlichen und gütigen Weihnachtsmann erinnert ... Der große, imponierend aussehende Mann von rund sechzig Jahren trug eine runde, altmodische Nickelbrille, hinter deren Gläsern freundliche, braune Augen zu sehen waren. Die Wangen waren rosig angehaucht und zeugten vom häufigen Aufenthalt an der frischen Luft. Die knollige, große Nase war leicht gerötet und schien gerade einen kleinen Schnupfen hinter sich gebracht zu haben. Freundlich und vertrauenerweckend war dieser Mann anzusehen, auch dann noch, als er den Kassierer der Filiale der Northern Time Bank in die Mündung einer unfreundlichen 38er blicken ließ und mit gütiger Stimme nicht mehr und nicht weniger als zwanzigtausend Dollar verlangte. Der Kassierer glaubte erfreulicherweise nicht eine Sekunde lang an einen dummen Scherz. Er erkundigte sich auch nicht nach einem eventuellen Bankguthaben. Er griff hastig in die Banknotenbündel und schob sie dem alten Herrn zu. »Müssen es genau zwanzigtausend sein?«, fragte er dazu mit leicht bebender Stimme, wobei er auf den Revolver schielte. »Ich will nicht eigensinnig sein«, antwortete der Herr und ließ die Banknotenbündel unter dem weiten Mantel verschwinden. »Hoffentlich sind Sie es auch nicht. Schlagen Sie erst Alarm, wenn ich die Bank verlassen habe! Haben wir uns verstanden?« »Natürlich, Sir!«, gab der Kassierer jetzt mit versagender Stimme zurück und hielt sich an die Empfehlung dieses seltsamen Kunden. Er wartete, bis der ältere Herr die Filiale verlassen hatte, um dann allerdings den Alarm auszulösen. Während die Türen automatisch geschlossen und verriegelt, wurden, während in der nahen Polizeistation Bereitschaftsbeamte nach ihren Waffen griffen und Streifenwagen per Funk zur Bankfiliale dirigiert wurden, schaute der Kassierer kopfschüttelnd auf den rotbackigen Apfel, den der Kunde auf dem Zahlbrett zurückgelassen hatte. Am.

Cover: Parker und die grünen Witwen
  • Band: 360
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 20.10.2026
  • Genre: Krimi

Parker und die grünen Witwen

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Lächelnd und freundlich begrüßte sie ihren Mörder. Sie bat ihn einzutreten und entschuldigte sich wegen ihrer etwas nachlässigen Kleidung. Maud Hellers trug einen leichten, durchknöpfbaren Nylonkittel, der über der Brust ungewollt weit geöffnet war. Als sie vor ihrem Mörder hinüber in die Küche ging, zeichneten ihre Beine sich wie Schattenrisse gegen den leichten Stoff ab. Sie bot ihm wie selbstverständlich eine Tasse Kaffee an und fragte dann ohne Ungeduld, was sie für ihn tun könnte. Sie ahnte nicht, dass sie bereits jeden Wunsch im vorhinein erfüllt hatte. Sie war da, und sie allein wollte der Mörder haben! »Nehmen Sie doch Platz«, meinte sie. »Und hier wäre der Kaffee. Er ist noch heiß.« Sie wandte sich ab und drehte ihrem Gast den Rücken zu. Der Mörder stand auf und trat hinter sie ... »Nun, Parker, Sie machen ja einen erstaunlich aufgeräumten Eindruck«, sagte Mike Rander und nickte seinem Butler zu, der das Frühstück servierte. »Sehr wohl, Sir«, gab Parker steif und würdevoll zurück. »Ich war so frei, mir bereits zur frühen Morgenstunde die Schönheiten der erwachenden Natur zu Gemüte zu führen.« »Hier in Chikago?« Rander verzog skeptisch den Mund.

Cover: Parker ruiniert die Dollar-Girls
  • Band: 361
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 03.11.2026
  • Genre: Krimi

Parker ruiniert die Dollar-Girls

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Josuah Parker war äußerst angetan von diesem hochherrschaftlichen Sitz am Rande der Stadt. Er durchfuhr mit seinem hochbeinigen Monstrum das Parktor, passierte die gepflegten Rasenflächen und hielt hinter dem Landsitz, der ihn an altenglische Schlösser erinnerte, vor einem unscheinbaren Eingang. Ein Turm mit Wendeltreppe führte hinauf in das Dachgeschoss des Seitentraktes, wo die Angestellten des Hauses untergebracht waren. Parker kam nicht, um etwa eine neue Stelle anzutreten. Er wollte einem gewissen Aristide Lamelle einen Besuch abstatten, um den er gebeten worden war. Parker klingelte und hatte dabei das untrügliche Gefühl, dass er irgendwie beobachtet wurde. Beweise dafür hätte er im Zwielicht des späten Nachmittags nicht antreten können. So etwas fühlte man, oder man besaß eben nicht jenen speziellen Sinn für Ausnahmesituationen, auf den der Butler sich bisher hatte immer berufen können. »Mein Name ist Parker... Josuah Parker«, stellte er sich vor und lüftete höflich seine schwarze Melone. Er sah die gedrungene, aber adrett aussehende Frau distanziert an. Sie trug eine weiße Küchenschürze und schien gerade vom Herd gekommen zu sein. Ihr Gesicht wirkte erhitzt. Sie verströmte dazu einen nach Parkers Geschmack etwas zu aufdringlichen Geruch nach gebratenen Schweinelendchen, die überwürzt worden waren. Knoblauch schien die Ursache zu sein. »Ich bin Emily Custner«, sagte die Frau, die etwa fünfzig bis fünfundfünfzig Jahre alt sein mochte. Sie trocknete sich die Hände an einem Zipfel der Schürze ab. Sie sah ihn unsicher, nervös und irgendwie auch ein wenig abwartend-ängstlich an.

Cover: Parker bannt die schwarze Hexe
  • Band: 362
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 17.11.2026
  • Genre: Krimi

Parker bannt die schwarze Hexe

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

»Ich erlaube mir, einen besonders schönen Abend zu wünschen«, sagte Josuah Parker und lüftete höflich grüßend seine schwarze Melone. Er blinzelte ein wenig in das grelle Licht der Scheinwerfer und sah zu der jungen Frau hinüber, die malerisch drapiert vor der Hasselblad lag, die auf einem festen Stativ montiert war. Die junge Frau trug einen äußerst knapp sitzenden Sarong, der gerade noch mühsam von den Hüftknochen gehalten wurde. Dieser Sarong hatte sich verschoben und gab lange, schlanke Beine fast bis zum Ansatz frei. Verschoben hingegen hatte sich nicht das knappe Brusttuch. Es fehlte, was den Butler irgendwie stutzig werden ließ. Die junge Frau tat nichts, um ihre Blöße zu verdecken. Sie lag nach wie vor ruhig vor der Hasselblad und rührte sich nicht. Parker räusperte sich diskret, aber unüberhörbar. »Ich möchte auf keinen Fall stören«, entschuldigte Parker sich mit leicht erhobener Stimme. Sie reagierte wieder nicht. Was kein Wunder war, wie der Butler Sekunden später feststellte. Die junge Dame war tot und konnte den Butler daher nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Die große, scharlachrote Blume oberhalb vom linken Ohr entpuppte sich leider als eine Wunde, die diesen Tod herbeigeführt haben musste. Josuah Parker war peinlich berührt. Eine Tote hatte er hier im Fotoatelier auf keinen Fall erwartet. Und mit einem Mord hatte er schon gar nicht gerechnet. Dass hier ein Mord begangen worden war, stand für ihn fest.

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