Der exzellente Butler Parker

Der Pate

Chronologie aller Bände (1 - 9)

Reihe: Der exzellente Butler Parker

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Der Boss". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Günter Dönges beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 9 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Der Sex Report".

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Cover: Der Boss
  • Band: 142
  • Autor: Günter Dönges
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 09.12.2025
  • Genre: Krimi

Der Boss

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Der schmale, dürre Mann taumelte aus dem Dickicht rechts der Straße und schwankte auf unsicheren Beinen quer über die Fahrbahn. Er fiel auf die Knie, stemmte sich mühsam wieder hoch und torkelte auf das Gebüsch links der Straße zu. Parker verlangsamte sicherheitshalber die Geschwindigkeit. »Der scheint aber mächtig geladen zu haben«, sagte Rander kopfschüttelnd. »In der Tat, Sir«, gab Parker gemessen zurück, »vielleicht sollte man Hilfestellung anbieten.« »Fahren Sie mal näher ran, Parker!« Der Butler beschleunigte sein hochbeiniges Monstrum und fuhr auf die Gegenseite der Fahrbahn. Der schmale, dürre Mann stolperte und stürzte fast kopfüber in den sumpfigen Straßengraben. Parker wollte gerade aussteigen, als er die ersten Bluthunde sah, die auf der Fährte des dürren Mannes zu sein schienen. Sie brachen hechelnd und bellend aus dem dichten Buschwerk rechts der Straße und jagten den Mann, der sich gerade wieder aus dem Straßengraben erhob. »Ich bitte, Sir, mich für einen Augenblick entschuldigen zu wollen«, sagte Parker und stieg aus seinem Wagen. Er ging die wenigen Schritte zum Straßengraben und erreichte ihn zusammen mit den Bluthunden, die ihn überhaupt nicht zur Kenntnis nahmen. Die Tiere waren ganz auf den dürren Mann fixiert, der inzwischen wohl eingesehen hatte, daß es für ihn kein Entkommen mehr gab. Josuah Parker, ein Butler, trickst Ganoven aus. Mit angezogenen Beinen vor einem kleinen Baumstamm sitzend, starrte er aus glasigen, blutunterlaufenen Augen auf die Hundemeute, die sich auf ihn stürzen wollte. Wogegen Josuah Parker allerdings etwas hatte. Und zwar sofort.

Cover: Harem
  • Band: 143
  • Autor: Günter Dönges
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  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 23.12.2025
  • Genre: Krimi

Harem

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Cover: Schnee und Dynamit
  • Band: 152
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 28.04.2026
  • Genre: Krimi

Schnee und Dynamit

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Der Mann war sich seines Wertes wohl bewusst. Er war groß, schlank und trug einen fast knöchellangen Mantel aus Fuchs-Fellen. Auf seinem schmalen Kopf saß ein breitkrempiger Hut mit einem Band aus Leopardenfell. Der schwarze Koffer in seiner linken Hand schien kein Gewicht zu haben. Ein aufmerksamer Beobachter hätte festgestellt, dass dieser Koffer durch eine schmale, aber offensichtlich bruchsichere Kette mit dem Handgelenk des Trägers verbunden war. Der Mann stieg aus dem Bus und blieb suchend stehen. Sein Gesicht, das an die Physiognomie eines Rassepferdes erinnerte, blieb unbeweglich. Kühle, graue Augen musterten die nähere Umgebung. Der Neuankömmling befand sich in Kandersteg, dem bekannten Fremdenverkehrszentrum in der Zentralschweiz. Er hatte sich, was den Fuchsfellmantel anbetraf, auf die winterliche Jahreszeit eingestellt. Schnee, wohin man sah. Der reizend gelegene Wintersportplatz in der Nähe des Lötschbergtunnels war förmlich überflutet von Wintersportlern in zünftigem Skidreß. Überhaupt nicht zünftig wirkte ein mittelgroßer Mann, der einen pechschwarzen Covercoat trug. Auf seinem Kopf saß eine ebenfalls pechschwarze Melone. Befremdlich war ein schwarzer, altväterlich gebundener Regenschirm, der am linken Unterarm hing. Dieser Mann, offensichtlich ein Butler, kam aus einem Sportartikelgeschäft und schritt gemessen auf einen nahen Parkplatz zu. Dabei passierte er das Pferdegesicht. Sie fielen einander auf und sahen sich kühl an. Doch da passierte dem Mann im schwarzen Covercoat ein kleines Missgeschick, das eindeutig mit dem Winter zusammenhing. Er glitt nämlich auf dem gefrorenen Schnee aus und stolperte.

Cover: Verrückte Puppen
  • Band: 153
  • Autor: Günter Dönges
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  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 12.05.2026
  • Genre: Krimi

Verrückte Puppen

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker sah ein wenig konsterniert auf die nackte, junge Frau, die sich in einer unzüchtigen und eindeutigen Pose rekelte. Sie mochte etwa zwanzig Jahre alt sein und zeigte überall echtes Naturblond. Ihre Linien waren schwungvoll und aufregend. Sie hatte die Augen wie in Trance oder Ekstase fest geschlossen, ihre Lippen hingegen waren leicht geöffnet, als wolle sie jeden Augenblick einen verhaltenen Schrei ausstoßen. Sie lag auf einem Berber. Der Teppich, der mit vielen bunten Kissen übersät war, unterstrich nur noch das Weiß ihres Körpers. Rechts von ihr befand sich ein Messingtablett mit einer Wasserpfeife, Flaschen und Gläsern. Die langen Rauchschläuche dieses Nargilehs ringelten sich wie kleine, gierige Nattern über ihren Oberschenkeln. Sie war kein Berufsmodell, das konnte man deutlich sehen. Pose und Ausstrahlung waren echt. Sie war tatsächlich stimuliert und musste sich in einer Art Rauschzustand befinden. »Ein Interesse liegt nicht vor«, sagte Josuah Parker würdevoll und reichte dem Verkäufer das Porno-Foto zurück, »würden Sie jetzt endlich und freundlicherweise Ihrer Wege gehen?« Der Butler saß am Tisch eines kleinen Straßencafés, das zum »Kleinen Markt« von Tanger gehörte. Zu einer Zeit, als Tanger noch internationalen Status besaß, waren diese kleinen Cafés beliebter und berüchtigter Treffpunkt von Abenteurern aus aller Herren Länder gewesen. Der dickliche Berber, der ihm das Fotoangebot gemacht hatte, ließ sich nicht abschütteln. Vertraulich beugte er sich noch tiefer zu Parker hinunter und offerierte weitere Sensationen. Er versprach korrekte Gegenleistungen zu erschwinglichen Preisen. Er war erstaunlich gut sortiert und kannte sämtliche Spielarten des Sex.

Cover: Der Toro
  • Band: 154
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 26.05.2026
  • Genre: Krimi

Der Toro

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Josuah Parker langweilte sich sichtlich. Er befand sich in der Präsidentenloge der Stierkampfarena und wusste natürlich im voraus, wie die ganze Geschichte ausgehen würde. Der Verlierer stand schließlich von vornherein fest. Entweder endete der Stier dort unten in der Arena unter dem Stich der scharfgeschliffenen Espada, oder aber er wurde hinausgetrieben und den regulären Schlächtern überliefert. Die Aussicht, dass der Matador das Opfer war, hielt sich in Grenzen. Der Torero war nämlich nicht schlecht. Butler Parker hatte seinen jungen Herrn nur notgedrungen begleitet. Anwalt Mike Rander hatte nämlich beruflich in Valencia zu tun und war von seinem Geschäftspartner zu dieser Corrida eingeladen worden. Randers Sekretärin, Vivi Carlson, war im Hotel zurückgeblieben. Sie hatte im voraus gewusst, dass sie solch einen Stierkampf nicht mitansehen konnte. Parkers Langeweile schlug in leichten Optimismus um, als der mächtige und dennoch elegant aussehende Stier die ganze Sache satt zu haben schien. Er trabte gerade verdrossen zurück zu seinem Zwinger, aus dem man ihn vor etwa einer Viertelstunde herausgelassen hatte. Das Publikum der überfüllten und großen Arena pfiff und buhte den Stier aus, der sich einen Dreck darum kümmerte. Er trabte weiter und übersah dabei allerdings die beiden Picadores, die mit eingelegten Lanzen auf den »Toro« zuritten. Getroffen von einem Stich, wirbelte der mächtige Stier überraschend schnell herum und nahm einen der Reiter auf die Hörner. Samt dem Pferd übrigens, auf dem er saß. In der riesigen Arena war es plötzlich totenstill. Dann ging ein Seufzen durch die Menge, als das Pferd sich schleunigst hochrappelte und die Flucht ergriff. Der Stier nahm Maß und wollte sich auf den Picador stürzen, der benommen im Sand lag.

Cover: Der Mann im Frack
  • Band: 155
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 09.06.2026
  • Genre: Krimi

Der Mann im Frack

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Josuah Parker war konsterniert. Er weigerte sich entschieden, das zu glauben, was er sah. Mister Rander kam aus einem Café und hatte keine Ahnung, dass er im nächsten Augenblick niedergeschossen werden sollte. Die junge Dame hielt einen mächtigen Armeerevolver in der Hand, den sie gerade aus ihrer Um-hängetasche gezogen hatte. Sie stand seitlich neben einer Kübelpalme und nahm bereits Maß. Es war eine Frage von Sekunden, bis der tödliche Schuss fiel. Josuah Parker sah sich genötigt, etwas für die Gesundheit seines Herrn zu tun. Die junge Frau konnte ihn nicht sehen. Parker stand hinter seinem hochbeinigen Monstrum und hatte gerade die Verladepapiere für seinen Wagen geholt. Er handelte automatisch und routiniert, um den Mord zu verhindern. Der Bambusgriff seines Universal-Regenschirms schoss nach vorn und hakte sich hinter das Armgelenk der jungen Frau. Dann ein kurzer Ruck, und schon lag die Waffe auf dem Boden. Die junge Frau drehte sich überrascht um und starrte den Butler entsetzt an. »Waffen jeglicher Art sind nie ein Argument«, stellte Josuah Parker missbilligend fest, »darf ich also um Mäßigung bitten, Madam?« Sie antwortete nicht, starrte ihn an, sah dann auf den Revolver hinunter und schlug die Hände vors Ge-sicht. Am Beben ihrer Schultern merkte Parker, dass sie weinte. »Darf ich Sie in den Wagen bitten?« redete der Butler weiter und öffnete den Schlag. Sie zögerte einen Moment, kam seinem Wunsch dann aber nach.

Cover: Der Pate
  • Band: 156
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 23.06.2026
  • Genre: Krimi

Der Pate

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker schwitzte Blut und Wasser. Der Strolch im hellen Sommeranzug riss dem kleinen Kind die Puppe aus der Hand und knallte sie zu Boden. Dann kickte er sie mit dem Fuß gegen die Hauswand und lachte spöttisch. Er baute sich breitbeinig vor dem Vater des Kindes auf und wartete auf dessen Angriff. Der Vater, ein kleiner dicklicher Mann, verschwitzt aussehend und bestimmt nicht ein Held, hörte den Schrei seines Kindes und warf sich auf den Strolch, der darauf nur gewartet zu haben schien. Der gelackt aussehende Mann im hellen Sommeranzug fing den Vater mit einem Fausthieb ab und schmetterte ihn zu Boden. Dann trat er dem stöhnenden Mann noch in die Seite und kümmerte sich nicht weiter um ihn. Das kleine Kind hatte die misshandelte Puppe an sich gerissen und lief auf den am Boden liegenden Mann zu. Die Frau des Stöhnenden, eine große, hagere Person, war von weiteren Kindern umgeben. Alle sahen ärmlich, aber sauber aus. Und sie alle schauten zu, wie die Möbel aus den beiden Fenstern einer im vierten Stock liegenden Wohnung nach unten auf die Straße geworfen wurden. Hier zerschellten sie krachend, splitterten auseinander und zerbarsten bis zur Unkenntlichkeit. Dieses schreckliche und sinnlose Schauspiel hatte viele Zuschauer, die im Halbkreis standen und damit die Fahrbahn blockierten. Die Menschen, alle ganz offensichtlich diesem Wohnviertel entstammend, verhielten sich schweigend. Von südländischer Begeisterung oder Fröhlichkeit war keine Rede. Man sah zu, betroffen, verängstigt und vor Schreck wie gelähmt. Butler Parker aber schwitzte Blut und Wasser. Einmal, weil er empört war. Einem Kind die Puppe zu entreißen und sie zu treten, gehörte seinem Gefühl nach zu den Todsünden. Zum anderen aber schwitzte er auch, weil er die Reaktion eines seiner beiden weiblichen Fahrgäste kannte.

Cover: Demontage
  • Band: 157
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 07.07.2026
  • Genre: Krimi

Demontage

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Agatha Simpson musste die Szene, die sich ihren Augen bot, missverstehen. Sie stand an der Steinbrüstung eines Strandcafés und hatte bisher die Schönheiten des Sonnenuntergangs in sich aufgenommen. Dann aber wurde ihr Blick abgelenkt und konzentrierte sich auf zwei junge Männer, die sich an Parkers hochbeinigem Monstrum zu schaffen machten. Es war offensichtlich keine Neugier, die sie an den Wagen herangeführt hatte. Die beiden jungen Männer in Jeans und T-Shirts verzichteten nämlich darauf, in das Innere zu sehen, was normalerweise der Fall war, wenn Parkers Wagen auf einem Parkplatz stand. Schon allein das ungemein reichhaltig ausgestattete Armaturenbrett zog die Blicke magisch an. Nein, diese beiden jungen Männer standen neben der Fahrertür und gingen jetzt in die Knie. Keineswegs vor Begeisterung über diesen seltsamen Wagen, sondern um sich wohl mit dem Türschloss besser befassen zu können. Sie war eine große, hochgewachsene und etwas vollschlanke Dame von schätzungsweise 60 Jahren. Sie stand auf stämmigen Beinen, die unter dem wadenlangen Rock ihres teuren Kostüms hervorkamen. Die etwas zu großen Füße steckten in ausgetretenen Schuhen, die ein Kenner mit Sicherheit als ebenfalls teure Modelle identifiziert hätte. Agatha Simpson strahlte trotz dieser Aufmachung die Souveränität einer Herzogin aus. Eine Adlernase, das energische Kinn und die stets vor Neugier funkelnden Augen vervollständigten den Gesamteindruck dieser Frau, die einfach ungewöhnlich war und sich in kein Schema pressen ließ. Verstimmt, aber auch schon bereits ein wenig unternehmungslustig, sah sie hinunter auf den Parkplatz und bedauerte es keineswegs, dass Parker und ihre Gesellschafterin im Augenblick nicht zur Verfügung standen. Kleinigkeiten dieser Art erledigte Mylady immer gern auf eigene Faust. Die beiden Ganoven waren etwa 20 Meter weit von ihr entfernt, ahnungslos, und befanden sich unterhalb der Terrasse, Voraussetzungen, die Lady Simpson für sich nutzte. Sie wusste sich sehr gut zu helfen und verfügte über Mittel und Wege, trennende Entfernungen leicht zu überbrücken. Agatha Simpson streifte sich den nicht gerade kleinen, buntbestickten Pompadour vom linken Handgelenk, nahm ihn in die Rechte und visierte nach unten. Dann holte sie kraftvoll aus und schleuderte das Handbeutelchen in diese Richtung. Der Pompadour, fast ein Anachronismus in unserer Zeit, erwies sich als eine gefährliche Waffe.

Cover: Der Sex Report
  • Band: 160
  • Autor: Günter Dönges
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 18.08.2026
  • Genre: Krimi

Der Sex Report

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!

Butler Parker wurde ganz offensichtlich abgelenkt. Er stand in würdevoller Haltung neben seinem hochbeinigen Wagen und übersah das Näherkommen von Lady Agatha Simpson. Sie wurde von ihrer äußerst attraktiven, jungen Gesellschafterin begleitet, die wie ein scheues Reh folgte. Kathy Porter winkte in Richtung Parker um auf Lady Agatha aufmerksam zu machen, doch der Butler reagierte nicht. Was menschlich verständlich war. Vom Parkplatz aus konnte der Butler bequem über eine hohe Taxushecke ein Grundstück beobachten, das seltsame Reize bot. Diese Reize versprühte eine junge Frau, die entfernt an ein amerikanisches Sexidol der 50er Jahre erinnerte. Eine gelungene Kopie der Marilyn Monroe stand am Rand eines überdachten Swimming-pools vor einer Staffelei und betätigte sich als Malerin. Was sie so an Ölfarben auf die Leinwand strich und spachtelte, interessierte den Butler nur sehr wenig. Seine Blicke wurden von den ausgeprägten Körperlinien dieser Frau angezogen, die etwa 25 Jahre zählte. Sie trug ungemein knappe Shorts, die an sich schon eine einzige Herausforderung darstellten. Ihre langen, schlanken Beine endeten in hochhackigen Sandalen. Die aggressive Wucht ihrer Oberweite steckte in einer augenscheinlich hauchdünnen Bluse, die deutlich zeigte, dass die junge Dame auf Stützen jeder Art bewusst verzichtete. Das Haar war schulterlang und honigblond. Nicht nur Parker war beeindruckt. Es gab da auf dem Parkplatz eine Reihe von Männern aller Altersklassen, die völlig vergaßen, dass sie eigentlich in ihre Wagen steigen wollten. Diese Männer sahen verstohlen oder offen hinüber auf das Grundstück und auf die Malerin, die sich wohl nicht bewusst war, wie sehr sie die Räumung des Parkplatzes verzögerte. Der Parkplatz gehörte zu den Tennisanlagen von Kew Gardens, westlich von London, an der Themse gelegen. Das Match einiger lokaler Vereine war vor zehn Minuten beendet worden. Der Andrang auf dem Parkplatz war dementsprechend massiv.

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