Chronologie aller Bände (1 - 31)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Girl-Quartett". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Günter Dönges beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 31 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Die Hetzjagd".
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- Start der Reihe: 02.09.2025
- Neueste Folge: 10.11.2026
- Band: 135
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 02.09.2025
- Genre: Krimi
Girl-Quartett
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Sie kam herein mit dem schwingenden und hüftbetonten Gang eines professionellen Star-Mannequins. Sie war vielleicht fünfundzwanzig Jahre alt, groß, schlank und langbeinig. Sie hatte dunkelblondes Haar und ein ovales Gesicht mit betont geschminkten Augen. Sie trug ein konventionelles Chanelkostüm und roch förmlich nach Geld. Paul Preston witterte sofort ein Geschäft. Er verbeugte sich bei der Begrüßung etwas tiefer als sonst und sah seine neue Kundin lächelnd an. Preston, fünfundfünfzig Jahre alt, Stirnglatze, beleibt, mittelgroß, musterte sie erwartungsvoll und wunderte sich keinen Moment, als sie ein Armband zu sehen wünschte. Platin, Brillanten, oder so etwas in dieser Preislage. Paul Preston verstand sofort. Bitte schön, eine nette Kleinigkeit. So etwas hatte er selbstverständlich. Preston gehörte immerhin zu den führenden Juwelieren dieses Stadtteils, worauf er sich einiges einbildete. Preston dirigierte mit geübtem Augenzwinkern seinen jungen Verkäufer vor die Theke. Madam bekam eine mit Samt überzogene Polsterbank untergeschoben, was sie beiläufig zur Kenntnis nahm. Dann prüfte sie das Angebot, das Preston ihr machte. Der Juwelier versuchte es erst gar nicht mit den gängigen Artikeln für die zahlungskräftige Mittelklasse. Schließlich wollte er sich nicht blamieren. Er schob seiner eleganten Kundin ein Samtkissen unter die Augen, auf dem schwere Armbänder in Platinausführung lagen, dekoriert mit Brillanten in Karatgröße. Die Dame hatte Zeit und sortierte irgendwie lustlos. Sie kannte sich in Schmuckdingen aus, wie Preston schnell feststellte.
- Band: 136
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 16.09.2025
- Genre: Krimi
Shark, Sharp Girls
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker, der sich schon seit knapp zwei Stunden sichtlich und mit Erfolg gelangweilt hatte, richtete sich erfreut auf, als er die weiße Motorjacht entdeckte. Doch es war das Schiff nicht allein, das seine Sehnerven reizte. Genauer gesagt, es handelte sich um die modern anmutende Sirene, die vorn im Bugkorb der Jacht stand und leicht verzweifelt winkte. Diese Sirene mochte knapp fünfundzwanzig Jahre alt sein. Sie war groß, schlank und langbeinig. Sie trug sehr knappe Shorts, die schon als verwegen geschnittene Hot pants anzusprechen waren. Sonst übrigens nichts! Sie winkte mit einer improvisierten Fahne verzweifelt, nachdrücklich und hastig. Dabei übersah sie wohl bewußt, daß sie ziemlich nackt war was ihren Oberkörper anbetraf. »Was ist denn los, Parker?« rief Rander, der im Heck der Jacht saß und sich mit einem kleineren Schwertfisch abmühte, der ihm an die Angel gegangen war. Rander wunderte sich, daß Parker, der am Ruder des Schiffes saß, einige verwegene Schlangenlinien fuhr. Parker verließ den offenen Ruderstand und begab sich etwas schneller als sonst hinunter zu seinem jungen Herrn, der die Angel gerade aufdrillte. »Darf ich mir erlauben, Sir, Ihre Aufmerksamkeit auf jene Jacht dort zu lenken, die sich offensichtlich in Seenot befindet!« »Jacht! Weiche Jacht?« Rander stand vorsichtig von seinem Heckstuhl auf, an den er sich aus Gründen der Sicherheit angeschnallt hatte. Schwertfische, einmal am Haken, entwickeln bekanntlich Riesenkräfte und haben keine Schwierigkeit, einen Angler kopfüber ins Wasser zu ziehen. »Ich war so frei, Ihnen gleich das Fernglas mitzubringen, Sir.« Parker durfte die kurze Angel übernehmen, während Rander durch das Fernglas das weiße Schiff beobachtete, das etwa fünfhundert Meter seitlich vor ihnen trieb.
- Band: 137
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 30.09.2025
- Genre: Krimi
Hexenwochenende
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Ein Zweifel war so gut wie ausgeschlossen. Dieses Haus mußte einfach einem Disney-Film entstammen. Dafür sprachen schon die vielen Giebel und das Dutzend kleiner Türmchen, die das Schindeldach zierten. Die Fensterscheiben bestanden aus gewölbtem Butzenglas, und man vermißte eigentlich nur noch den Besenstiel mit der darauf reitenden Hexe. Das Gemäuer stand an der Grenze zwischen den Slums und den sogenannten besseren Stadtteilen. Es machte einen abweisenden, ja fast drohenden Eindruck, was wohl mit dem schwarzweißen Fachwerk zusammenhing, das eigenartigerweise überhaupt nicht freundlich wirkte. »Irgendwas vermisse ich«, sagte Rander, als er aus Parkers hochbeinigem Wagen stieg. »Wahrscheinlich handelt es sich um den pechschwarzen Kater und die obligaten Schwefeldämpfe«, erinnerte der Butler gemessen. »Das ist es!« Rander nickte lächelnd. »Meine bescheidene Wenigkeit vermißt zusätzlich einige eingeworfene Fensterscheiben«, bemerkte Parker. »Wieso vermissen Sie die?« »Ich denke an die Straßenjungen, die in der Nahe spielen«, redete der Butler weiter. »Scheiben dieser Art wären für die betreffende Jugend das, was der Volksmund ein gefundenes Fressen nennt.« »Tatsächlich!« Rander nickte.
- Band: 138
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 14.10.2025
- Genre: Krimi
Lady in Red
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Parkers Gesicht nahm einen indignierten Ausdruck an, als er das Vorzimmer betrat, um sich bei Walter H. Pimrock anmelden zu lassen. Was sich seinen erstaunten Augen bot, war schließlich mehr als peinlich und gehörte nicht in das Büro eines hohen FBI-Beamten.
Auf dem halbhohen, stählernen Aktenschrank saß nämlich eine recht ansehnliche junge Frau, die nur noch mit einem kurzen Slip und BH bekleidet war.
Sie sah den Butler und stieß einen lauten Jauchzer aus. Sie zwinkerte ihm eindeutig zu und machte sich daran, ihren BH zu lösen, wovon Parker kein Wort gesagt hatte.
»Hallo, Alterchen!« rief sie ihm zu und streckte ihre nackten Arme nach ihm aus, »wie sieht's denn mit uns beiden aus?« »Ich mochte nicht versäumen, erst mal einen guten Morgen zu wünschen«, gab der Butler kühl zurück, »würden Sie die Güte haben, mich bei Mister Pimrock anzumelden?«
»Nö …«, sagte die junge Frau, die offensichtlich Pimrocks Sekretärin war, »jetzt machen wir erst mal ein richtiges Faß auf, alter Junge.«
Sie war mit Sicherheit volltrunken, wie Parker konstatierte. Sie ließ sich vom Aktenschrank herunterrutschen und kam mit ausgebreiteten Armen auf ihn zu.
Parker leitete diskret ein Umgehungsmanöver ein, um ihren Armen zu entkommen, doch er kam nicht weit. Sie war schneller und listiger, als er sie eingeschätzt hatte. Sie fing ihn ab und schmatzte ihm einige äußerst feuchte Küsse ins Gesicht.
Dann ließ sie ihn frei, sorgte für ein Gefühl der Hochstimmung und breitete weit die Arme aus. Sie wirbelte um ihre Längsachse und summte dazu ein Lied. Während sie sich zusätzlich in Stimmung brachte, begann sie mit dem Rest ihres Striptease.
- Band: 139
- Autor: Günter Dönges
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- Veröffentlicht: 28.10.2025
- Genre: Krimi
Ausgetrickst
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker hatte sein hochbeiniges Monstrum verlassen und lustwandelte leicht gelangweilt durch die stille Geschäftsstraße. Er wartete auf Mike Rander, der in einem Büro eines der vielen Hochhäuser konferierte. Anwalt Rander beriet einige Herren aus der Getreidebranche, die sich zu einer Gesellschaft zusammenschließen wollten. Sie brauchten seinen juristischen Rat und einen Vertrag, der hieb- und stichfest war. Bis zu Randers Rückkehr zum Wagen dauerte es noch eine gute Stunde.
Butler Parker bog in eine der vielen Seitenstraßen ein und sah sich Sekunden später dem gleißenden Licht bunter Neonreklamen gegenüber. In dieser Gegend fand ein Teil des Nachtlebens von Chikago statt. Parker hoffte, ein relativ stilles Lokal zu finden, in dem es einen passablen Kaffee gab. Der Butler dachte in diesem Zusammenhang sicher nicht an einen neuen Fall. Er fand überraschend schnell, wonach er gesucht hatte, entdeckte eine Art Cafeteria gleich hinter der Straßenecke und lenkte seine würdevollen Schritte in dieses Lokal, das offensichtlich von einem Italiener geführt wurde.
Parker merkte eigentlich sofort, daß er Irgendwie störte. Nicht etwa den rundlichen, untersetzten Italiener hinter der Theke, sondern den Gast davor. Dieser Mann wandte sich halb zu Parker um und maß ihn mit leicht gereiztem Blick.
»Ich wünsche einen schönen guten Abend«, sagte Parker in seiner unnachahmlich höflichen Art und lüftete seine schwarze Melone, »läßt es sich einrichten, mir einen Kaffee zu servieren?«
Der Italiener wirkte verlegen und irritiert. Er hüstelte dementsprechend, der Gast ließ sich von seinem Barhocker heruntergleiten und kam langsam auf den Butler zu, der sich gerade an einen Tisch setzte.
Der Gast war etwa fünfunddreißig bis vierzig Jahre alt, mittelgroß, schlank und sah durchschnittlich aus. Er trug einen Schnauzbart, eine abgewetzte, braune Lederjacke und hatte volles, dunkelblondes Haar.
»Wir machen dicht«
- Band: 140
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 11.11.2025
- Genre: Krimi
No Deal
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Der Junge war etwa sechs Jahre alt und eine reine reiche Freude für seine Umgebung.
In der Lebensmittelabteilung des riesigen Warenhauses hatte er mit Geschick und Erfolg eine Konserven-Pyramide zum Einsturz gebracht und einige Packungen Popcorn unter das irritierte Volk verstreut.
In der Abteilung für Damenoberbekleidung hatte er sich mit dem an sich schon sehr knappen Bikini einer Kleiderpuppe befaßt und sie erstaunlich routiniert entkleidet.
Und in der Spielwarenabteilung des Warenhauses rasten zur Zeit etwa acht Miniatur-Rennwagen über den Boden und verunsicherten Käufer und Verkäufer.
Dieser Sonnenschein von einem guterzogenen Jungen fühlte sich ausgesprochen wohl in seiner Haut, zumal die Mama ihn jeweils mit einem milden, verzeihenden Lächeln bedachte und die jeweiligen Schäden anstandslos regulierte. Der Sechsjährige interessierte sich im Moment für den schwarzgekleideten Mann in der Lederwaren- und Kofferabteilung.
Fasziniert starrte der wohlgeratene Junge auf diesen Mann, der eine Melone trug und sich einen altväterlich gebundenen Regenschirm über den linken Unterarm gehängt hatte.
Josuah Parker, um den es sich handelt, hatte den Weg des Kindes schon einige Male gekreuzt und sich andeutungsweise amüsiert.
Jetzt suchte Josuah Parker nach einem Aktenkoffer für seinen jungen Herrn, allerdings ohne großen Nachdruck, wie sich zeigte. Parker beobachtete seinerseits den kleinen Jungen, der wohl angestrengt darüber nachdachte, welchen Streich er diesem schwarzgekleideten Mann spielen konnte.
Die Mama begutachtete inzwischen arglos eine teure Krokodilhandtasche und ließ ihren Sohn leichtsinnigerweise aus den Augen.
Der Junge schob sich näher an den Butler heran und entschied sich für eine Grimasse. Er verzog sein Gesicht und zeigte Parker eine lange Nase.
Parker ließ sich keineswegs lumpen.
Er streckte dem jungen Mann sehr ungeniert seine Zunge heraus, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Der wohlgeratene Sprößling starrte den Butler völlig entgeistert an. Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. Dann verzog er weinerlich das Gesicht und schob sich schleunigst an seine Mutter heran. Dabei schaute er scheu und mißtrauisch zu Parker herüber.
Der Butler widmete sich wieder dem Kauf der Tasche, aber aus den Augenwinkeln heraus beobachtete er den Sechsjährigen.
- Band: 141
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 25.11.2025
- Genre: Krimi
Tarzan Brothers
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Parker, Sie sehen einfach unmöglich aus«, sagte Anwalt Mike Rander und schüttelte in komischer Verzweiflung den Kopf, »wir befinden uns schließlich in Afrika und nicht am Picadilly Circus in London.«
»Dieser Tatsache, Sir, bin ich mir voll und ganz bewußt«, gab der Butler gemessen zurück. Er rückte sich seine schwarze Melone zurecht und legte sich den Bambusgriff seines altväterlich gebundenen Regenschirms korrekt über den linken Unterarm. Würdevoll wie ein orientalischer Herrscher schritt er dann über die Gangway des Jets hinunter auf die Betonpiste des Flugplatzes, um dort auf seinen jungen Herrn und dessen Sekretärin, Sue Weston, zu warten, die jetzt ebenfalls aus dem Jet stiegen und nach unten kamen.
Parker mißbilligte seinerseits die Kleidung seines Herrn, der sich im modernen Safari-Look präsentierte. Parker hielt diesen Anzug für nicht angemessen. Seiner bescheidenen Auffassung nach hatte ein Anwalt sich in allen Lebenslagen stets feierlich-korrekt zu kleiden.
An Sue Weston hingegen hatte Parker nichts auszusetzen. Sie erfreute wieder mal seine Augen und erwärmte sein Herz. Sue – langbeinig, gertenschlank und von pikant-exotischer Schönheit – trug Hot pants, über die sie einen leichten Mantel geworfen hatte.
Die Sonne stand bereits tief. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte es nicht mehr lange dauern.
»Wenn Sie erlauben, Sir, werde ich mich jetzt um das Gepäck kümmern«, wandte Parker sich an Mike Rander.
»Und ich werde Ausschau nach Mister Maudling halten«, erwiderte der Anwalt, »er wollte uns am Flugplatz abholen.«
Zusammen mit den übrigen Touristen gingen sie hinüber zum nahen Flugplatzgebäude, wo sie sich trennten. Parker passierte auf dem Weg zum Zoll einen Afrikaner, der europäische Kleidung trug.
- Band: 142
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 09.12.2025
- Genre: Krimi
Der Boss
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Der schmale, dürre Mann taumelte aus dem Dickicht rechts der Straße und schwankte auf unsicheren Beinen quer über die Fahrbahn. Er fiel auf die Knie, stemmte sich mühsam wieder hoch und torkelte auf das Gebüsch links der Straße zu. Parker verlangsamte sicherheitshalber die Geschwindigkeit. »Der scheint aber mächtig geladen zu haben«, sagte Rander kopfschüttelnd. »In der Tat, Sir«, gab Parker gemessen zurück, »vielleicht sollte man Hilfestellung anbieten.« »Fahren Sie mal näher ran, Parker!« Der Butler beschleunigte sein hochbeiniges Monstrum und fuhr auf die Gegenseite der Fahrbahn. Der schmale, dürre Mann stolperte und stürzte fast kopfüber in den sumpfigen Straßengraben. Parker wollte gerade aussteigen, als er die ersten Bluthunde sah, die auf der Fährte des dürren Mannes zu sein schienen. Sie brachen hechelnd und bellend aus dem dichten Buschwerk rechts der Straße und jagten den Mann, der sich gerade wieder aus dem Straßengraben erhob. »Ich bitte, Sir, mich für einen Augenblick entschuldigen zu wollen«, sagte Parker und stieg aus seinem Wagen. Er ging die wenigen Schritte zum Straßengraben und erreichte ihn zusammen mit den Bluthunden, die ihn überhaupt nicht zur Kenntnis nahmen. Die Tiere waren ganz auf den dürren Mann fixiert, der inzwischen wohl eingesehen hatte, daß es für ihn kein Entkommen mehr gab. Josuah Parker, ein Butler, trickst Ganoven aus. Mit angezogenen Beinen vor einem kleinen Baumstamm sitzend, starrte er aus glasigen, blutunterlaufenen Augen auf die Hundemeute, die sich auf ihn stürzen wollte. Wogegen Josuah Parker allerdings etwas hatte. Und zwar sofort.
- Band: 143
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 23.12.2025
- Genre: Krimi
Harem
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
- Band: 144
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 06.01.2026
- Genre: Krimi
Parker neppt den schrägen Otto
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Er sah aus wie der Komiker einer Burleske-Show: Kreissäge auf dem Kopf, gestreiftes Jackett, weiße Hose und Tangoschuhe. Das Gesicht war kalkweiß und leer. Seine Augen stierten dumpf und verständnislos auf den Mann, der regungslos zwischen den eckigen Müllkästen auf dem mit Schmutz und Unrat bedeckten Boden lag. In der schlaff herabhängenden Hand dieses Komikers befand sich ein kleiner Damenrevolver. Doch das Kaliber hatte vollkommen ausgereicht, den Mann zu töten. Aus zwei Wunden in Herznähe sickerte Blut. Josuah Parker ging auf den Komiker zu und nahm ihm die Waffe wie selbstverständlich aus der Hand. Mike Rander beugte sich bereits über den Toten und sah ihn sich genauer an. Der Tote war etwa 40 Jahre alt, mittelgroß und trug eine Brille, die ihm quer über das Gesicht gerutscht war, in dem noch der Ausdruck grenzenloser Verwunderung zu erkennen war. Der Anwalt wandte sich halb um, als er hinter sich ein nervöses Auflachen hörte, das unmittelbar danach in Schluchzen überging. Der Komiker schob sich gerade an Parker vorbei und wollte zurück zum Bühneneingang des Nachtklubs. Tänzerinnen in Mini-Kostümen, Bühnenarbeiter und einige Männer in Smokings machten ihm eine Gasse frei, respektvoll, fast wie selbstverständlich. Der Komiker lachte sie mechanisch an. »Aufhalten, den Kerl …!« Passanten, die sich am Tatort eingefunden hatten, liefen dem Mörder nach. Parker und Rander hielten sich zurück, registrierten aber jede Einzelheit. Zwei Passanten, stämmige Männer mit harten Fäusten, griffen nach dem Komiker und zerrten ihn zurück zur Brandmauer und zu den Mülltonnen. Sie verabreichten ihm einige Ohrfeigen und riefen dann nach der Polizei. Die Angehörigen des Nachtklubs rührten sich nicht von der Stelle. Sie sahen fast unbeteiligt zu, wie der Komiker geschlagen wurde.
- Band: 145
- Autor: Günter Dönges
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- Veröffentlicht: 20.01.2026
- Genre: Krimi
Parker blufft den großen Meister
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker servierte seinem jungen Herrn einen sehr trockenen Martini. Er vollzog dieses Ritual in einer Art, die eine Herzogin aus uraltem englischem Adel zu einem Aufschrei des Entzückens veranlasst hätte. »War da nicht vorhin ein Anruf?«, erkundigte sich Mike Rander. »Sehr wohl, Sir. Ich gestatte mir die Bemerkung, dass es sich um einen respektablen Hilferuf handelte. Mister Madford in Chikago erlaubte sich die Anfrage, ob er über Ihre Zeit verfügen dürfe!« »Waaas!? Jetzt, wo wir gerade in London sind und die beiden Gangster Cleveland und Longless im Visier hatten. Will uns Madford etwa mit gezogener Dienstpistole nötigen, ihm bei der Lösung eines Falles zu helfen.« »Mister Madford sprach nicht von einer Nötigung, Sir, wenn man auch um Begriffe streiten kann, wie die Deutschen behaupten. Das Sonderdezernat, dessen Leiter Captain Madford ist, hat drüben in Atlanta einen gewissen Mann festgenommen. Sergeant McLean vermutet, dass es sich bei dem Inhaftierten um ein Individuum handelt, das in dem Fall eine Rolle spielt, den die Zeitungen ›Das Mädchen mit dem Striptease-Trick‹ nannten. Sie erinnern sich, Sir?« »Durchaus«, meinte Mike Rander, der wusste, was er seinem Butler an kühler Distanz schuldig war. Doch Rander verfiel sofort wieder in diese direkten amerikanischen Gewohnheiten. »Und wir sollen den Kerl identifizieren, nehme ich an? – Na schön, wann fliegen wir?« »Sie verzeihen, Sir, wenn ich ohne Ihr Einverständnis schon für die nächste Machine gebucht habe.
- Band: 146
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 03.02.2026
- Genre: Krimi
Das Schlossgespenst
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Durch die unheimliche Landschaft bewegte sich eine Gestalt, die an einen Horrorfilm erinnerte. Sie war groß, schwer und massig, bewegte sich mit der Grazie eines Büffels und hielt konsequent auf eine Weggabelung zu, in die die schmale Landstraße y-förmig mündete. Diese Gestalt trug einen weiten, bis zu den Fußknöcheln reichenden Umhang, der im leichten Nachtwind flatterte. An der Gabelung angekommen, befasste sich diese Gestalt umgehend mit einem Wegweiser, der inmitten dichter Büsche und Sträucher stand. Auf einem der beiden Schilder war die Richtung nach Donovan-Castle angegeben, auf dem zweiten Schild befand sich der Hinweis auf das Hochmoor. Und zwar mit der deutlichen und großen Warnung: Achtung, Brücke unpassierbar! Die kohlenschaufelgroßen Hände der Gestalt zogen mit erstaunlicher Leichtigkeit das Wegeschild aus dem Boden und warfen es in hohem Bogen ins Gelände. Dann huschte die Gestalt über die Kreuzung und griff nach dem Absperrbalken, der auf zwei Böcken lagerte. Dieser Balken sperrte den Weg ins Moor und zur unpassierbaren Brücke noch zusätzlich ab. Die Gestalt transportierte den Querbalken samt den beiden Bocken auf den Weg in Richtung Donovan-Castle. Der Weg zur Todesfahrt ins Hochmoor und zur unpassierbaren Brücke war frei, jetzt brauchte nur noch ein Auto zu kommen. Die massige und große Gestalt schien auf dieses Auto zu warten. Sie verschwand im dichten Gebüsch und beobachtete die schmale Landstraße. Die beiden aufgeschreckten Käuzchen, die ihre Schreie eingestellt hatten, begannen jetzt wieder mit der Produktion ihrer unheimlichen Rufe und untermalten damit das Blubbern einiger in der Nähe aufsteigender Sumpfblasen. Es war wirklich eine Nacht, nach der sich jeder Regisseur eines einschlägigen Films die Finger geleckt hätte, zumal jetzt weit in der Ferne zwei Autoscheinwerfer aufglühten, die an die Augen eines vorsintflutlichen Ungeheuers erinnerten. Longless saß am Steuer des kleinen Sportwagens und tastete sich mit dem an sich schnellen Wagen im Tempo einer fußkranken Schnecke durch den Nebel. »Wir sollten aussteigen und zu Fuß gehen«, sagte Killer Cleveland ungeduldig. »Warum denn?«, wollte Killer-Lehrling Longless wissen.
- Band: 147
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 17.02.2026
- Genre: Krimi
Butler Parker katapultiert die Römer
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Wir waren Ihnen sehr dankbar«, sagte Gary Copals, »die Arbeiten hier sind kostspielig, Mylady.« »Und das hier ist die Sperre?« Agatha Simpson beugte sich wieder vor und betrachtete die Holztrommel, über die das Halteseil lief. Der mächtige Wurflöffel stand eindeutig unter Spannung. Er schien nur darauf zu warten, endlich vorschnellen zu dürfen. »Mylady sollten vielleicht noch einen Blick auf die eigentliche Grabung werfen«, schlug Josuah Parker vor, »man entdeckte ein Mosaik, das man nur als einmalig bezeichnen kann.« »Das ist durchaus richtig«, bestätigte Gary Copals eifrig, »es ist eines der schönsten und vollständigsten Mosaiken, die man hier im Süden Englands bisher gefunden hat.« »Später, später«, sagte Lady Agatha ein wenig unwirsch, »alles zu seiner Zeit. Lenken Sie mich nicht ab. Dieser Löffel hier steht also unter Spannung?« »Er wird von dem Seil gehalten, das über die Trommel gewickelt ist«, erläuterte Gary Copals, »sobald man die Sperre löst, wie ich bereits schon sagte, schnellt der Wurflöffel vor. Sie möchten sich die Mosaiken sicher mal ansehen, Mylady, nicht wahr?« »Aber natürlich, junger Mann«, lautete die Antwort. Die Lady, die das sechzigste Lebensjahr mit Sicherheit überschritten hatte, war groß, füllig und majestätisch, seit vielen Jahren Witwe, verfügte über ein immenses Vermögen und befasste sich mit der Aufklärung von Kriminalfällen aller Art.
- Band: 148
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 03.03.2026
- Genre: Krimi
Parker stürmt den Lunapark
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker war alles andere als begeistert. Er saß in einem Wagen der riesigen Achterbahn und musste sich notgedrungen bewegen lassen. Aus Vergnügen dieser Art machte er sich nicht viel. Von sich aus wäre er nie auf den Gedanken gekommen, sich solch kindlichen Vergnügen hinzugeben. Doch Mike Rander und Vivi Carlson hatten darauf bestanden, diese Fahrt zu unternehmen. Parker hatte sich gefügt. Der Wagen, in dem er saß, hatte den höchsten Punkt der Achterbahn erreicht und wurde langsamer. Von hier oben aus hatte der Butler einen weiten Überblick über den großen Lunapark und über Brighton. Die Silhouette des Seebades an der Ostküste Englands hatte sich kaum verändert. Sie wirkte immer noch etwas altväterlich und plüschbezogen. Parker schloss ergeben die Augen, als der Wagen sich senkte und erneut in Schwung kam. Er hörte vor sich das helle Auflachen von Vivi Carlson, die neben seinem jungen Herrn saß und sich offensichtlich amüsierte. Parker hielt sich mit dem Bambusgriff seines Universal-Regenschirms die schwarze Melone fest und wartete ergeben darauf, dass die Fahrt zu Ende ging und der Ausflug nach Brighton seinen Abschluss fand. Er war von Anfang an gegen dieses Wochenende gewesen. Brighton, das war für ihn gleichbedeutend mit Touristen und Feriengästen, mit Lärm und Hektik, mit billigem, organisiertem Vergnügen und mit Gefahr, die vor allem von zwei Herren drohte, die sich Cleveland und Longless nannten. Es handelte sich um zwei Spezialisten, die ein Gangstersyndikat auf Anwalt Rander und ihn angesetzt hatten. Cleveland und Longless hatten den Auftrag, Mike Rander und Josuah Parker für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Es handelte sich dabei um eine Retourkutsche, die der Boss des Syndikats bespannt hatte. Seinerzeit in den Staaten hatten Rander und Parker diesem Gangsterboß eine mehr als empfindliche Schlappe zugefügt. Dafür sollten sie jetzt zur Kasse gebeten werden.
- Band: 149
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 17.03.2026
- Genre: Krimi
Parker gipst die Haie ein
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Sie waren plötzlich im Zimmer. Sie hatten sich nicht angekündigt oder angeklopft. Die Tür musste mit dem Nachschlüssel geöffnet worden sein. Fast gleichzeitig fiel sie ins Schloss, und zwei Männer grinsten Vivi an. »Sie müssen sich verlaufen haben«, sagte Vivi Carlson und wich unwillkürlich gegen den Tisch zurück. »Bestimmt nicht, Süße«, sagte der schmale, schlanke Eindringling, der wie ein Frettchen aussah. »Irrtum, Kleine«, behauptete der zweite Mann, einen Kopf großer als sein Begleiter. Er war stämmig und untersetzt. »Wer … Wer sind Sie und was wollen Sie hier?«, fragte Vivi, die sich zur Ruhe zwang. Sie hatte inzwischen begriffen, dass sie verwechselt wurde. Dieser Besuch galt der Eigentümerin der kleinen Wohnung: ihrer Freundin Laura Hatfield. »Nicht kess werden, Süße«, sagte das Frettchen und holte ein Klappmesser aus der Tasche. Die Klinge sprang hervor. Der Mann benutzte die Messerspitze, um sich ausgiebig die Fingernägel zu reinigen. »Wir sind die Mahnabteilung«
- Band: 150
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 31.03.2026
- Genre: Krimi
Parker pokert mit Banditen
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker zuckte mit keiner Wimper, als ihm das 19. Jahrhundert in rasender Fahrt entgegenkam. Dieses 19. Jahrhundert bestand aus einer vierspännigen Kutsche à la Wilder Westen. Auf dem hohen Kutschbock saß ein verwegen aussehender Mann, der ganz offensichtlich angeschossen war. Er blutete aus einer Brustwunde und winkte dem Butler dennoch freundlich zu. Er lenkte die Kutsche gekonnt an Parkers hochbeinigem Monstrum vorbei und verschwand dann hinter dem scharfen Straßenknick, den der Butler gerade hinter sich gebracht hatte. Parker verlangsamte das Tempo seines Wagens, denn die Kutsche zog eine dichte und lange Staubwolke hinter sich her. Vorsichtig steuerte Parker sein hochbeiniges Monstrum durch diesen Staubtunnel und bremste plötzlich scharf ab, als vor seinem Wagenkühler einige Reiter erschienen. Parker riss das Steuer herum und wusste bereits in diesem Moment, dass er von der geschotterten Straße abkommen würde. Was auch tatsächlich geschah. Das hochbeinige Monstrum kippte nach rechts, um dann in Schräglage hängenzubleiben. Parker sah durch das Wagenfenster auf die Reiter, die wie Schemen an ihm vorbeigaloppierten. Er erkannte deutlich ihre Westernkleidung, die breiten Hüte, Halstücher und vor allen Dingen die Colts in ihren Händen. Parker drückte die Wagentür auf und hoffte, dass ihm eine weitere Begegnung mit dem 19. Jahrhundert erspart bliebe. Er prüfte die Lage seines Privatwagens und machte sich keine Illusionen. Ohne fremde Hilfe bekam er seinen Wagen nie aus dem tiefen Straßengraben. Selbst jetzt war in seinem Gesicht kein Ärger zu erkennen. Es blieb glatt und unbewegt.
- Band: 151
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 14.04.2026
- Genre: Krimi
Parker in der Klemme
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Butler Parker genierte sich. Er hielt es für äußerst exaltiert, dass Lady Agatha Simpson mit ihm Schlitten fahren wollte, denn er war der Ansicht, dass die Dame nicht mehr auf den Rodelhang gehörte. Zudem hatte Lady Agatha sich für seinen Geschmack etwas zu bunt gemustert. Die majestätische Frau trug einen Skidreß, in dem sie wie ein Astronaut aussah. Natürlich fiel Agatha Simpson in dieser Kleidung auf. Die Wintersportler winkten ihr lachend zu und freuten sich offensichtlich über ihren Sportsgeist. Mylady winkte zurück und stampfte durch den tiefen Schnee hinauf zum Start. An sich war es überraschend, wie mühelos sie die Steigung nahm. Es zeigte sich, dass Lady Agatha körperlich noch durchaus fit war. Sie fühlte sich auch pudelwohl. Am Vortag war sie mit ihrem Butler und ihrer Gesellschafterin in Aviemore in Zentral-Schottland, nicht weit vom berühmt-berüchtigten Loch Ness entfernt, angekommen. Der Winter hatte viel Schnee gebracht und das »Aviemore-Zentrum« war überfüllt. Es handelte sich um ein Ferienparadies, das immer sehr gut frequentiert wurde. Lady Agatha wollte sich keineswegs kriminalistisch betätigen, sondern nur amüsieren ... Sie hatte auf ihre übliche Reise in die Schweiz verzichtet, um die heimische Wirtschaft und Fremdenindustrie zu unterstützen. Sie wohnte zusammen mit Parker und Kathy Porter in einem Holzhaus, das an ein Schweizer Chalet erinnerte. Versorgt wurden sie von einer ausgezeichneten Hotelküche, die jeden noch so ausgefallenen Wunsch erfüllte. »Sie bewegen sich wieder mal wie eine Schnecke«, tadelte sie ihren Butler, der in dieser weißen Schneepracht deplatziert aussah.
- Band: 152
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 28.04.2026
- Genre: Krimi
Schnee und Dynamit
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Der Mann war sich seines Wertes wohl bewusst. Er war groß, schlank und trug einen fast knöchellangen Mantel aus Fuchs-Fellen. Auf seinem schmalen Kopf saß ein breitkrempiger Hut mit einem Band aus Leopardenfell. Der schwarze Koffer in seiner linken Hand schien kein Gewicht zu haben. Ein aufmerksamer Beobachter hätte festgestellt, dass dieser Koffer durch eine schmale, aber offensichtlich bruchsichere Kette mit dem Handgelenk des Trägers verbunden war. Der Mann stieg aus dem Bus und blieb suchend stehen. Sein Gesicht, das an die Physiognomie eines Rassepferdes erinnerte, blieb unbeweglich. Kühle, graue Augen musterten die nähere Umgebung. Der Neuankömmling befand sich in Kandersteg, dem bekannten Fremdenverkehrszentrum in der Zentralschweiz. Er hatte sich, was den Fuchsfellmantel anbetraf, auf die winterliche Jahreszeit eingestellt. Schnee, wohin man sah. Der reizend gelegene Wintersportplatz in der Nähe des Lötschbergtunnels war förmlich überflutet von Wintersportlern in zünftigem Skidreß. Überhaupt nicht zünftig wirkte ein mittelgroßer Mann, der einen pechschwarzen Covercoat trug. Auf seinem Kopf saß eine ebenfalls pechschwarze Melone. Befremdlich war ein schwarzer, altväterlich gebundener Regenschirm, der am linken Unterarm hing. Dieser Mann, offensichtlich ein Butler, kam aus einem Sportartikelgeschäft und schritt gemessen auf einen nahen Parkplatz zu. Dabei passierte er das Pferdegesicht. Sie fielen einander auf und sahen sich kühl an. Doch da passierte dem Mann im schwarzen Covercoat ein kleines Missgeschick, das eindeutig mit dem Winter zusammenhing. Er glitt nämlich auf dem gefrorenen Schnee aus und stolperte.
- Band: 153
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 12.05.2026
- Genre: Krimi
Verrückte Puppen
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Butler Parker sah ein wenig konsterniert auf die nackte, junge Frau, die sich in einer unzüchtigen und eindeutigen Pose rekelte. Sie mochte etwa zwanzig Jahre alt sein und zeigte überall echtes Naturblond. Ihre Linien waren schwungvoll und aufregend. Sie hatte die Augen wie in Trance oder Ekstase fest geschlossen, ihre Lippen hingegen waren leicht geöffnet, als wolle sie jeden Augenblick einen verhaltenen Schrei ausstoßen. Sie lag auf einem Berber. Der Teppich, der mit vielen bunten Kissen übersät war, unterstrich nur noch das Weiß ihres Körpers. Rechts von ihr befand sich ein Messingtablett mit einer Wasserpfeife, Flaschen und Gläsern. Die langen Rauchschläuche dieses Nargilehs ringelten sich wie kleine, gierige Nattern über ihren Oberschenkeln. Sie war kein Berufsmodell, das konnte man deutlich sehen. Pose und Ausstrahlung waren echt. Sie war tatsächlich stimuliert und musste sich in einer Art Rauschzustand befinden. »Ein Interesse liegt nicht vor«, sagte Josuah Parker würdevoll und reichte dem Verkäufer das Porno-Foto zurück, »würden Sie jetzt endlich und freundlicherweise Ihrer Wege gehen?« Der Butler saß am Tisch eines kleinen Straßencafés, das zum »Kleinen Markt« von Tanger gehörte. Zu einer Zeit, als Tanger noch internationalen Status besaß, waren diese kleinen Cafés beliebter und berüchtigter Treffpunkt von Abenteurern aus aller Herren Länder gewesen. Der dickliche Berber, der ihm das Fotoangebot gemacht hatte, ließ sich nicht abschütteln. Vertraulich beugte er sich noch tiefer zu Parker hinunter und offerierte weitere Sensationen. Er versprach korrekte Gegenleistungen zu erschwinglichen Preisen. Er war erstaunlich gut sortiert und kannte sämtliche Spielarten des Sex.
- Band: 154
- Autor: Günter Dönges
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- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 26.05.2026
- Genre: Krimi
Der Toro
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker langweilte sich sichtlich. Er befand sich in der Präsidentenloge der Stierkampfarena und wusste natürlich im voraus, wie die ganze Geschichte ausgehen würde. Der Verlierer stand schließlich von vornherein fest. Entweder endete der Stier dort unten in der Arena unter dem Stich der scharfgeschliffenen Espada, oder aber er wurde hinausgetrieben und den regulären Schlächtern überliefert. Die Aussicht, dass der Matador das Opfer war, hielt sich in Grenzen. Der Torero war nämlich nicht schlecht. Butler Parker hatte seinen jungen Herrn nur notgedrungen begleitet. Anwalt Mike Rander hatte nämlich beruflich in Valencia zu tun und war von seinem Geschäftspartner zu dieser Corrida eingeladen worden. Randers Sekretärin, Vivi Carlson, war im Hotel zurückgeblieben. Sie hatte im voraus gewusst, dass sie solch einen Stierkampf nicht mitansehen konnte. Parkers Langeweile schlug in leichten Optimismus um, als der mächtige und dennoch elegant aussehende Stier die ganze Sache satt zu haben schien. Er trabte gerade verdrossen zurück zu seinem Zwinger, aus dem man ihn vor etwa einer Viertelstunde herausgelassen hatte. Das Publikum der überfüllten und großen Arena pfiff und buhte den Stier aus, der sich einen Dreck darum kümmerte. Er trabte weiter und übersah dabei allerdings die beiden Picadores, die mit eingelegten Lanzen auf den »Toro« zuritten. Getroffen von einem Stich, wirbelte der mächtige Stier überraschend schnell herum und nahm einen der Reiter auf die Hörner. Samt dem Pferd übrigens, auf dem er saß. In der riesigen Arena war es plötzlich totenstill. Dann ging ein Seufzen durch die Menge, als das Pferd sich schleunigst hochrappelte und die Flucht ergriff. Der Stier nahm Maß und wollte sich auf den Picador stürzen, der benommen im Sand lag.
- Band: 155
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 09.06.2026
- Genre: Krimi
Der Mann im Frack
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Josuah Parker war konsterniert. Er weigerte sich entschieden, das zu glauben, was er sah. Mister Rander kam aus einem Café und hatte keine Ahnung, dass er im nächsten Augenblick niedergeschossen werden sollte. Die junge Dame hielt einen mächtigen Armeerevolver in der Hand, den sie gerade aus ihrer Um-hängetasche gezogen hatte. Sie stand seitlich neben einer Kübelpalme und nahm bereits Maß. Es war eine Frage von Sekunden, bis der tödliche Schuss fiel. Josuah Parker sah sich genötigt, etwas für die Gesundheit seines Herrn zu tun. Die junge Frau konnte ihn nicht sehen. Parker stand hinter seinem hochbeinigen Monstrum und hatte gerade die Verladepapiere für seinen Wagen geholt. Er handelte automatisch und routiniert, um den Mord zu verhindern. Der Bambusgriff seines Universal-Regenschirms schoss nach vorn und hakte sich hinter das Armgelenk der jungen Frau. Dann ein kurzer Ruck, und schon lag die Waffe auf dem Boden. Die junge Frau drehte sich überrascht um und starrte den Butler entsetzt an. »Waffen jeglicher Art sind nie ein Argument«, stellte Josuah Parker missbilligend fest, »darf ich also um Mäßigung bitten, Madam?« Sie antwortete nicht, starrte ihn an, sah dann auf den Revolver hinunter und schlug die Hände vors Ge-sicht. Am Beben ihrer Schultern merkte Parker, dass sie weinte. »Darf ich Sie in den Wagen bitten?« redete der Butler weiter und öffnete den Schlag. Sie zögerte einen Moment, kam seinem Wunsch dann aber nach.
- Band: 156
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 23.06.2026
- Genre: Krimi
Der Pate
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Butler Parker schwitzte Blut und Wasser. Der Strolch im hellen Sommeranzug riss dem kleinen Kind die Puppe aus der Hand und knallte sie zu Boden. Dann kickte er sie mit dem Fuß gegen die Hauswand und lachte spöttisch. Er baute sich breitbeinig vor dem Vater des Kindes auf und wartete auf dessen Angriff. Der Vater, ein kleiner dicklicher Mann, verschwitzt aussehend und bestimmt nicht ein Held, hörte den Schrei seines Kindes und warf sich auf den Strolch, der darauf nur gewartet zu haben schien. Der gelackt aussehende Mann im hellen Sommeranzug fing den Vater mit einem Fausthieb ab und schmetterte ihn zu Boden. Dann trat er dem stöhnenden Mann noch in die Seite und kümmerte sich nicht weiter um ihn. Das kleine Kind hatte die misshandelte Puppe an sich gerissen und lief auf den am Boden liegenden Mann zu. Die Frau des Stöhnenden, eine große, hagere Person, war von weiteren Kindern umgeben. Alle sahen ärmlich, aber sauber aus. Und sie alle schauten zu, wie die Möbel aus den beiden Fenstern einer im vierten Stock liegenden Wohnung nach unten auf die Straße geworfen wurden. Hier zerschellten sie krachend, splitterten auseinander und zerbarsten bis zur Unkenntlichkeit. Dieses schreckliche und sinnlose Schauspiel hatte viele Zuschauer, die im Halbkreis standen und damit die Fahrbahn blockierten. Die Menschen, alle ganz offensichtlich diesem Wohnviertel entstammend, verhielten sich schweigend. Von südländischer Begeisterung oder Fröhlichkeit war keine Rede. Man sah zu, betroffen, verängstigt und vor Schreck wie gelähmt. Butler Parker aber schwitzte Blut und Wasser. Einmal, weil er empört war. Einem Kind die Puppe zu entreißen und sie zu treten, gehörte seinem Gefühl nach zu den Todsünden. Zum anderen aber schwitzte er auch, weil er die Reaktion eines seiner beiden weiblichen Fahrgäste kannte.
- Band: 157
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 07.07.2026
- Genre: Krimi
Demontage
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Agatha Simpson musste die Szene, die sich ihren Augen bot, missverstehen. Sie stand an der Steinbrüstung eines Strandcafés und hatte bisher die Schönheiten des Sonnenuntergangs in sich aufgenommen. Dann aber wurde ihr Blick abgelenkt und konzentrierte sich auf zwei junge Männer, die sich an Parkers hochbeinigem Monstrum zu schaffen machten. Es war offensichtlich keine Neugier, die sie an den Wagen herangeführt hatte. Die beiden jungen Männer in Jeans und T-Shirts verzichteten nämlich darauf, in das Innere zu sehen, was normalerweise der Fall war, wenn Parkers Wagen auf einem Parkplatz stand. Schon allein das ungemein reichhaltig ausgestattete Armaturenbrett zog die Blicke magisch an. Nein, diese beiden jungen Männer standen neben der Fahrertür und gingen jetzt in die Knie. Keineswegs vor Begeisterung über diesen seltsamen Wagen, sondern um sich wohl mit dem Türschloss besser befassen zu können. Sie war eine große, hochgewachsene und etwas vollschlanke Dame von schätzungsweise 60 Jahren. Sie stand auf stämmigen Beinen, die unter dem wadenlangen Rock ihres teuren Kostüms hervorkamen. Die etwas zu großen Füße steckten in ausgetretenen Schuhen, die ein Kenner mit Sicherheit als ebenfalls teure Modelle identifiziert hätte. Agatha Simpson strahlte trotz dieser Aufmachung die Souveränität einer Herzogin aus. Eine Adlernase, das energische Kinn und die stets vor Neugier funkelnden Augen vervollständigten den Gesamteindruck dieser Frau, die einfach ungewöhnlich war und sich in kein Schema pressen ließ. Verstimmt, aber auch schon bereits ein wenig unternehmungslustig, sah sie hinunter auf den Parkplatz und bedauerte es keineswegs, dass Parker und ihre Gesellschafterin im Augenblick nicht zur Verfügung standen. Kleinigkeiten dieser Art erledigte Mylady immer gern auf eigene Faust. Die beiden Ganoven waren etwa 20 Meter weit von ihr entfernt, ahnungslos, und befanden sich unterhalb der Terrasse, Voraussetzungen, die Lady Simpson für sich nutzte. Sie wusste sich sehr gut zu helfen und verfügte über Mittel und Wege, trennende Entfernungen leicht zu überbrücken. Agatha Simpson streifte sich den nicht gerade kleinen, buntbestickten Pompadour vom linken Handgelenk, nahm ihn in die Rechte und visierte nach unten. Dann holte sie kraftvoll aus und schleuderte das Handbeutelchen in diese Richtung. Der Pompadour, fast ein Anachronismus in unserer Zeit, erwies sich als eine gefährliche Waffe.
- Band: 158
- Autor: Günter Dönges
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 21.07.2026
- Genre: Krimi
Trockene Katzen
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Durch das leistungsstarke Fernglas war jede Einzelheit genau zu erkennen. Am Steuer des schweren ame-rikanischen Straßenkreuzers saß eine Dame, vielleicht 60 Jahre alt. Sie trug einen turbanähnlichen Hut, ein Jackenkleid und schien sich als versierte Rennfahrerin der Formel 1 zu fühlen. Sie riss den weich gefederten, offenen Wagen verwegen durch die Kurven und störte sich nicht weiter daran, dass das Heck immer wieder ausbrach. Es beunruhigte sie auch nicht, dass die beiden Mitfahrer Blut und Wasser schwitzten. Neben ihr auf dem Beifahrersitz befand sich ein Mann in den 50er Jahren. Er trug die Kleidung eines eng-lischen Butlers, auf seinem Kopf saß eine schwarze Melone, die er mit dem Bambusgriff seines Regen-schirms festhielt. Dieser Beifahrer machte einen sehr verkrampften Eindruck. Wahrscheinlich stemmte er sich verzweifelt gegen die auftretenden Fliehkräfte an. Im Fond des Wagens war eine attraktive junge Frau zu erkennen. Sie war 20 bis 25 Jahre alt, hatte kupfer-rotes, sehr schönes Haar und ein angstverzerrtes Gesicht. In jeder Kurve flog sie von einer Wagenseite auf die andere. Sie hatte es offensichtlich nicht erreicht, sich einen festen Halt zu verschaffen. Der Straßenkreu-zer fegte über eine sanft ansteigende Trasse auf einen kleinen Ort zu, der sich in der Nähe von Angers im Loiretal befand. Die Straße war zwar übersichtlich, aber es blieb doch unerfindlich, was die drei Touristen im Wagen ausgerechnet hier suchten. Gewiss, es gab in der Nähe eine Reihe von altehrwürdigen Schlössern, doch sie waren meist verfallen und standen nicht auf der Liste jener Loire-Schlösser, die man als Tourist einfach gesehen haben musste. »Die werden sich noch den Hals brechen«, sagte der Mann, der von der Plattform eines Rundturms aus den Straßenkreuzer beobachtete. Er war mittelgroß, dick und schwitzte. Was aber keineswegs aus Mitgefühl für die drei Insassen im Wagen geschah.
- Band: 160
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 18.08.2026
- Genre: Krimi
Der Sex Report
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Butler Parker wurde ganz offensichtlich abgelenkt. Er stand in würdevoller Haltung neben seinem hochbeinigen Wagen und übersah das Näherkommen von Lady Agatha Simpson. Sie wurde von ihrer äußerst attraktiven, jungen Gesellschafterin begleitet, die wie ein scheues Reh folgte. Kathy Porter winkte in Richtung Parker um auf Lady Agatha aufmerksam zu machen, doch der Butler reagierte nicht. Was menschlich verständlich war. Vom Parkplatz aus konnte der Butler bequem über eine hohe Taxushecke ein Grundstück beobachten, das seltsame Reize bot. Diese Reize versprühte eine junge Frau, die entfernt an ein amerikanisches Sexidol der 50er Jahre erinnerte. Eine gelungene Kopie der Marilyn Monroe stand am Rand eines überdachten Swimming-pools vor einer Staffelei und betätigte sich als Malerin. Was sie so an Ölfarben auf die Leinwand strich und spachtelte, interessierte den Butler nur sehr wenig. Seine Blicke wurden von den ausgeprägten Körperlinien dieser Frau angezogen, die etwa 25 Jahre zählte. Sie trug ungemein knappe Shorts, die an sich schon eine einzige Herausforderung darstellten. Ihre langen, schlanken Beine endeten in hochhackigen Sandalen. Die aggressive Wucht ihrer Oberweite steckte in einer augenscheinlich hauchdünnen Bluse, die deutlich zeigte, dass die junge Dame auf Stützen jeder Art bewusst verzichtete. Das Haar war schulterlang und honigblond. Nicht nur Parker war beeindruckt. Es gab da auf dem Parkplatz eine Reihe von Männern aller Altersklassen, die völlig vergaßen, dass sie eigentlich in ihre Wagen steigen wollten. Diese Männer sahen verstohlen oder offen hinüber auf das Grundstück und auf die Malerin, die sich wohl nicht bewusst war, wie sehr sie die Räumung des Parkplatzes verzögerte. Der Parkplatz gehörte zu den Tennisanlagen von Kew Gardens, westlich von London, an der Themse gelegen. Das Match einiger lokaler Vereine war vor zehn Minuten beendet worden. Der Andrang auf dem Parkplatz war dementsprechend massiv.
- Band: 161
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 01.09.2026
- Genre: Krimi
Der Tiger
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Sie sind ein Flegel!«, stellte Lady Agatha Simpson grollend fest und langte gleichzeitig sehr herzhaft mit ihrem Pompadour zu. Der kräftige, breitschultrige Mann, etwa fünfundzwanzig Jahre alt, hatte sie eben gnadenlos zur Seite gedrängt und ihr dabei ein kleines Paket aus der Hand geschlagen. Dafür hatte Mylady sich revanchiert. Der »Glücksbringer« im perlenbestickten Handbeutel enthielt ein leicht überschweres Hufeisen, das mal für ein stämmiges Brauereipferd gedacht war. Entsprechend war die Wirkung. Der breitschultrige Mann war bereits in die Knie gegangen und hielt sich mit letzter Kraft an der Stange jenes Baldachins fest, der den Weg vom Hoteleingang bis zum Straßenrand überspannte. Seine Augen waren verglast. Er stierte auf die kriegerische ältere Dame, die ihn bereits vergessen zu haben schien. Sie nickte ihrer Begleiterin zu, die sich um das zu Boden gefallene Paket kümmerte, es aufhob und der passionierten Detektivin reichte. »Natürlich in Scherben, wie?«, fragte Agatha Simpson verärgert. »Ich fürchte, ja, Mylady«, erwiderte die attraktive junge Dame, die nur wenig über zwanzig sein mochte. »Lümmel!« Lady Agatha Simpson marschierte auf äußerst stämmigen Beinen auf den jungen Mann zu, der schutzsuchend seinen linken Unterarm vors Gesicht hob. Er zog sich jetzt hoch, baute sich auf und schüttelte benommen den Kopf. Dazu massierte er mechanisch seine linke Kinnlade, die von Myladys Glücksbringer voll getroffen worden war. »Sie werden mir Ersatz leisten«
- Band: 162
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
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- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 15.09.2026
- Genre: Krimi
Der Kidnapper
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Ein äußerst angenehmer und reizvoller Anblick«, stellte Butler Parker wohlwollend fest und musterte eingehend das schlanke, biegsame Girl, das gerade über die Bühne tänzelte und die nächsten Artisten ankündigte. Dieses Nummerngirl gehörte eigentlich auf das Titelblatt einer exklusiven Modezeitschrift. Parker nahm sich die Freiheit und beugte sich ein wenig vor, um das Mädchen eingehender zu betrachten. Es trug einen knappen, einteiligen Badeanzug aus grüner Seide. Das Haar war tizianrot, die Wangenknochen standen hoch, und die Augen erinnerten in ihrem schrägen Schnitt an die einer rassigen Katze. Von dieser Frau ging ein exotischer Hauch aus. Der Applaus dauerte erstaunlich lange und wurde unterstützt von den schwarz behandschuhten Händen des Butlers. »Mäßigen Sie sich, Mister Parker«, mahnte Agatha Simpson, die mit ihrem Butler an einem Tisch in einer Seitenloge saß. »Reißen Sie sich gefälligst zusammen, Sie sind doch kein Jüngling mehr!« Josuah Parker war immerhin ein gesetzter Mann unbestimmbaren Alters, von dem viel Würde und Gemessenheit ausging. Sein glattes Pokergesicht verriet nur in seltenen Fällen eine Andeutung von Gemütserregung. Er war ein Mann, der sich meistens unter Kontrolle hatte, trug einen schwarzen Zweireiher, der ein wenig altertümlich zugeschnitten war, schwarze Schuhe derber Qualität, einen steifen Eckkragen und eine schwarze Krawatte. Selbst seinen obligaten Universal-Regenschirm hatte er nicht an der Garderobe abgegeben. Dieses vielseitige Schutzgerät mit dem ausgeprägten Bambusgriff stand an der Logenbrüstung, auf der Parkers schwarze Melone deponiert war. Josuah Parker war rein äußerlich ein Butler, wie er eigentlich nur noch im Film zu sehen ist. Nicht weniger interessant sah Lady Agatha aus. Sie war etwa sechzig Jahre – über ihr genaues Alter sprach sie nicht gern –, hochgewachsen und durchaus vollschlank. Sie besaß ein volles Gesicht, ein sehr energisches Kinn, das ihrem Wesen entsprach, und eine Adlernase.
- Band: 163
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 29.09.2026
- Genre: Krimi
Der Rocker von Blackpool
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Sie trug einen Bikini und lag im weißen Sand des langen Küstenstreifens. Die junge Frau war fünfundzwanzig Jahre alt, schlank und langbeinig. Sie hatte kupferrotes Haar und genoss die warme Sonne über der Irischen See. Nicht weit von ihr entfernt spielten einige junge Männer Fußball. Sie trugen Badeshorts oder Jeans und benahmen sich geradezu rüde. Sie kickten hemmungslos und johlten vor Vergnügen, wenn der Ball auf den anderen Badegästen landete. Doch die Leute muckten kaum auf. Es handelte sich um kinderreiche Familien, die im Seebad Lytham St. Annes Erholung suchten. Die Väter spürten wohl instinktiv, dass die jungen Männer nur Streit suchten, ängstliche Mütter drängten bereits zum Aufbruch und sammelten ihre Kinder. Die Sonne über der See und dem Strand wurde von der Angst verdrängt. Der Fußball landete inzwischen auf dem Bauch eines Mannes mit ausgeprägter Korpulenz. Er lag auf einem Frotteelaken und trug eine Sonnenbrille. Der Mann richtete sich auf und war ärgerlich. Er warf den Ball gereizt zum Wasser und legte sich wieder nieder. Dann griff er nach der Zeitung, die an ihrem Platz lag, und merkte einige Sekunden später, dass er wohl als Opfer auserkoren war. Fünf junge Männer hatten sich um ihn herum aufgebaut und schaufelten mit nackten Füßen kleine Sandladungen auf seinen Bauch. Dabei johlten sie nicht mehr vor Vergnügen, ihre Gesichter waren ernst. »Was soll denn der Unsinn?« Der korpulente Mann richtete sich auf und fegte den Sand von seinem Körper.
- Band: 164
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 13.10.2026
- Genre: Krimi
Killer für zwei schlanke Beine
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Das Wetter war alles andere als angenehm. Kathy Porter, die attraktive Gesellschafterin Lady Agathas, saß am Steuer ihres Mini-Cooper und war auf der Heimfahrt nach London. Es goss aus Kübeln. Der Regen peitschte gegen die Windschutzscheibe. Die Sicht war scheußlich und ließ kein schnelles Fahren zu. Kathy hatte das Autoradio eingeschaltet und dachte nicht daran, sich leichtfertig den Hals zu brechen. Von Reading aus hatte sie Josuah Parker verständigt und ihm ihr späteres Ankommen angekündigt. Der But-ler hatte sie beschworen, kein unnötiges Risiko einzugehen, und ihr Hinweise auf die Gefahren des Aqua-planing gegeben. Davon schien der Fahrer nichts zu wissen, dessen Scheinwerfer plötzlich im Rückspiegel des Mini-Cooper erschienen und sich ungewöhnlich schnell näherten. Der Mann hatte die Lichter voll aufgeblendet und scherte sich den Teufel darum, dass er lästig war. Kathy Porter minderte unwillkürlich das Tempo ihres kleinen Wagens. Sie war zwar eine ausgezeichnete Fahrerin, wollte aber diesen rücksichtslosen Flegel so schnell wie möglich an sich vorbeilassen. Dass es sich um einen männlichen Chauffeur handeln musste, stand für Kathy so gut wie fest, denn eine Frau hätte solch ein riskantes Tempo wohl nie gewählt. Kathy erkannte im Lichtkegel der Scheinwerfer die lang gestreckte Haube eines Sport-Jaguar, der wie ein Blitz vorbeihuschte, und sah dann die Rücklichter, die sehr schnell klein wurden und hinter einer leichten Wegbiegung verschwanden. Kathy befand sich nicht auf der Hauptstraße von Bristol nach London. Wegen eines Verkehrsstaus infolge eines Massenunfalls auf der Schnellstraße Nr. 4, von dem sie im Autoradio gehört hatte, war sie nach Ba-singstoke ausgewichen, um über die Autostraße Nr. 30 nach London zu kommen. Diese Verbindungsstraße zeichnete sich nicht gerade durch eine besondere Breite aus, dafür war sie aber streckenweise geteert, deshalb also noch nicht griffig und eingefahren, was der Fahrer des Jaguar wohl zu spät bemerkte. Kathy Porter hörte nichts von dem Unfall, dazu trommelte der Regen zu intensiv auf das Wagendach.
- Band: 165
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 27.10.2026
- Genre: Krimi
Solo unterwegs
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
Widerstand wäre sinnlos gewesen. Kathy Porter sah in die Mündung einer Waffe, die mit einem modernen Schalldämpfer versehen war. Der Mann, der die Waffe in der Hand hielt, machte einen sehr entschlossenen Eindruck. Er schien nur darauf zu warten, auch abdrücken zu können. In seinen großen, grünlich schimmernden Augen lag so etwas wie frohe Erwartung. »Mitkommen«, sagte er fast enttäuscht, als Kathy stehenblieb. Die langbeinige junge Frau, groß, schlank und dennoch sehr weiblich aussehend, erinnerte an ein ängstliches und scheues Reh, das sich vor Schreck nicht zu rühren vermag. Der Mann rückte seinen zusammengelegten Mantel wieder so über den Unterarm und die Waffe, dass selbst der Schalldämpfer verschwand, und deutete mit dem Kinn zum Fahrstuhl. Kathy Porter gehorchte augenblicklich. Sie wollte den Mann auf keinen Fall provozieren. Sie wusste nicht, wer er war und was er von ihr wollte. Sie wusste nur, dass ihr Leben an einem seidenen Faden hing, deshalb setzte sie sich sofort in Bewegung und ging zum Aufzug, der sich gerade öffnete. »Vorsicht, Masern«, sagte der schlanke Mann, als weitere Leute zusteigen wollten. »Ansteckungsgefahr.« Er ließ sie nicht aus den Augen und achtete auf jede ihrer Bewegungen. Mit seinem einfachen Trick erreichte er übrigens genau das, was er wollte. Die Leute sprangen förmlich zurück und hüteten sich in den Aufzug zu steigen. Zischend schlossen sich die Türen.
- Band: 166
- Autor: Günter Dönges
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 10.11.2026
- Genre: Krimi
Die Hetzjagd
Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen.
Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Ein äußerst angenehmer und reizvoller Anblick«, stellte Butler Parker wohlwollend fest und musterte eingehend das schlanke, biegsame Girl, das gerade über die Bühne tänzelte und die nächsten Artisten ankündigte. Dieses Nummerngirl gehörte eigentlich auf das Titelblatt einer exklusiven Modezeitschrift. Parker nahm sich die Freiheit und beugte sich ein wenig vor, um das Mädchen eingehender zu betrachten. Es trug einen knappen, einteiligen Badeanzug aus grüner Seide. Das Haar war tizianrot, die Wangenknochen standen hoch, und die Augen erinnerten in ihrem schrägen Schnitt an die einer rassigen Katze. Von dieser Frau ging ein exotischer Hauch aus. Der Applaus dauerte erstaunlich lange und wurde unterstützt von den schwarz behandschuhten Händen des Butlers. »Mäßigen Sie sich, Mister Parker«, mahnte Agatha Simpson, die mit ihrem Butler an einem Tisch in einer Seitenloge saß. »Reißen Sie sich gefälligst zusammen, Sie sind doch kein Jüngling mehr!« Josuah Parker war immerhin ein gesetzter Mann unbestimmbaren Alters, von dem viel Würde und Gemessenheit ausging. Sein glattes Pokergesicht verriet nur in seltenen Fällen eine Andeutung von Gemütserregung. Er war ein Mann, der sich meistens unter Kontrolle hatte, trug einen schwarzen Zweireiher, der ein wenig altertümlich zugeschnitten war, schwarze Schuhe derber Qualität, einen steifen Eckkragen und eine schwarze Krawatte. Selbst seinen obligaten Universal-Regenschirm hatte er nicht an der Garderobe abgegeben. Dieses vielseitige Schutzgerät mit dem ausgeprägten Bambusgriff stand an der Logenbrüstung, auf der Parkers schwarze Melone deponiert war. Josuah Parker war rein äußerlich ein Butler, wie er eigentlich nur noch im Film zu sehen ist. Nicht weniger interessant sah Lady Agatha aus. Sie war etwa sechzig Jahre – über ihr genaues Alter sprach sie nicht gern –, hochgewachsen und durchaus vollschlank. Sie besaß ein volles Gesicht, ein sehr energisches Kinn, das ihrem Wesen entsprach, und eine Adlernase.






























