Der Inquisitor von Knechtsteden

Die Schatten von Knechtsteden

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Reihe: Der Inquisitor von Knechtsteden

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Die Schatten von Knechtsteden". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Adrian Rodenburg beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Das Blutgericht von Knechtsteden".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
Cover: Die Schatten von Knechtsteden
  • Band: 1
  • Autor: Rodenburg, Adrian
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 22.08.2025
  • Genre: Krimi

Die Schatten von Knechtsteden

Im Jahr 1348, als die Pest wie ein dunkler Schatten über Europa liegt, erschüttert ein grausamer Mord das Land entlang des Rheins. In einem Dorf in der Nähe des Klosters Knechtsteden wird eine junge Frau namens Aleid der Hexerei beschuldigt, nachdem Vieh stirbt und Kinder erkranken. Die Wut der Bevölkerung wächst, und der Abt des Klosters, Severinus, verlangt ein schnelles Urteil.
Doch der Inquisitor des Klosters, Bruder Gerlach, glaubt nicht an Hexerei. Er ist überzeugt, dass hinter der Angst ein menschliches Verbrechen steckt. Gegen den Widerstand seines Abtes beginnt er zu ermitteln und stößt bald auf Hinweise, die in die Reihen der Mächtigen führen.
Heinrich von Lintorf, Vogt und Verwalter des Klosters, scheint alles zu gewinnen, wenn Aleid verschwindet: Land, Einfluss, Frieden. Doch sein frommes Auftreten und seine Position machen ihn unantastbar.
Während die Dorfbewohner nichts lieber sähen, als die "Hexe" auf dem Scheiterhaufen verbrannt, betrachtet Gerlach Aleid nicht als Sünderin, sondern als eine Frau, die mehr weiß, als sie preisgibt. Ihre geheimnisvollen Worte führen ihn tiefer in die Intrigen um Macht, Besitz und alte Rechnungen.
Im Kreuzgang von Knechtsteden, zwischen den Fresken und der Pietà "Not Gottes" (Pietà der Gottesmisere), muss Gerlach einen Weg finden:
Die Wahrheit ans Licht bringen, ohne selbst in Ketzerei zu verfallen.
Das unschuldige Mädchen retten, bevor der Pöbel über sie richtet.
Und beweisen, dass die größte Gefahr nicht von Hexen ausgeht, sondern von Menschen.
Am Ende steht er zwischen Abt Severinus, der Gehorsam und Bestrafung fordert, und Heinrich von Lintorf, der vor nichts zurückschreckt, um sein Ziel zu erreichen. Nur Gerlachs Mut, sein scharfer Verstand und sein Glaube an die Vernunft können entscheiden, ob Gerechtigkeit siegt oder Aberglaube triumphiert.
Cover: Das Blutgericht von Knechtsteden
  • Band: 3
  • Autor: Rodenburg, Adrian
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 28.08.2025
  • Genre: Krimi

Das Blutgericht von Knechtsteden

Nach den dunklen Jahren, in denen die Abtei Knechtsteden von Verrat, Mord und Gier erschüttert wurde, bemüht sich der Erzbischof von Köln, Frieden wiederherzustellen. Er setzt Abt Matthias von Bonn ein, einen milden Mann, der Vergebung predigt. Doch die Schatten der Vergangenheit bleiben: Plünderungen verwüsten die Dörfer, Frauen und Kinder suchen Schutz hinter den Mauern. Man vermutet die Bande des geflohenen Abts Severinus und seines Komplizen Heinrich.
Der Erzbischof schickt Gerlach und Vogt Ruprecht, um die Flüchtigen zu stellen und den Klosterschatz zurückzubringen. Monatelang jagen sie falschen Spuren: verbrannte Höfe, verlassene Lager, leere Felder. Der Feind bleibt unsichtbar. Erst die junge Aleid, einst unschuldig gebrandmarkt, entdeckt ein Gehöft mit Rauch im Kamin. Ruprechts Männer beginnen die Beobachtung, das Netz zieht sich zu.
Zur gleichen Zeit nimmt Matthias im Kloster einen schwer verletzten Fremden auf, trotz Widerstands der Brüder. Der Mann, im Fieber, spricht von Verrat, Blut und einem Brief. Langsam genesen, offenbart er seine Identität: Prinz Wenzel von Luxemburg, Überlebender eines Überfalls durch Heinrichs Männer. In seiner Obhut befindet sich ein Brief, der Beweise für einen umfassenden Verrat am Reich enthält.
Noch ahnen Gerlach und Ruprecht nichts. Mit List locken sie Severinus und Heinrich aus ihrem Versteck. Auf dem Hof entbrennt ein erbitterter Kampf, doch beide werden überwältigt. In den Kellern finden sich die geraubten Schätze. Zurück in Knechtsteden fällt das Urteil: Tod durch Häuten. Vor den Augen des Volkes wird das grausame Blutgericht vollzogen Gerechtigkeit und Grauen zugleich. Konrad betet für die Verdammten, während das Volk jubelt.
Da tritt der Fremde hervor. Wenzel übergibt den Brief, der den Verrat hoher Fürsten enthüllt. Gerlach erkennt die Sprengkraft: Das Reich wird erschüttert, eine Säuberungswelle fegt durchs Land, Verräter werden entlarvt, ganze Häuser stürzen. Und Knechtsteden, einst Symbol von Schande, wird zum Zeichen von Gerechtigkeit und Erneuerung.

Diesen Artikel teilen