Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Organisierte Zerrissenheit". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Sigrid Betzelt beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Die Politisierbarkeit ökonomischer Modellwelten".
- Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
- Ø Bewertung der Reihe: 0
- Start der Reihe: 01.06.2023
- Neueste Folge: 24.10.2024
Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.
- Band: 14
- Autor: Betzelt, Sigrid
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 01.06.2023
- Genre: Politik
Organisierte Zerrissenheit
Interaktionsarbeit im Bereich personenbezogener (sozialer) Dienste ist von hohem Engagement, aber auch vielen Belastungen geprägt. Inkonsistente wohlfahrtsstaatliche Rahmenbedingungen sorgen systematisch für Spannungen, die das Personal strapazieren und vielfach in Zustände der Zerrissenheit führen. In Fallstudien aus der Altenpflege und der geförderten Weiterbildung demonstrieren die Autor*innen, dass Emotionen hierbei eine kritische Rolle spielen. Sie zeigen zudem, wie diese Zustände darauf einwirken, mit wem sich die Beschäftigten in welcher Weise verbunden fühlen und wie es um deren Widerstandsbereitschaft bestellt ist. Wie die bestehenden Verhältnisse sich ändern ließen, wird anhand sozialpolitischer Alternativen und Veränderungspotenziale durch neue Formen kollektiver Interessenvertretung diskutiert.
- Band: 17
- Autor: Damm, Carsten
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 17.10.2024
- Genre: Politik
Die Politisierbarkeit ökonomischer Modellwelten
Dem Zusammenhang zwischen wirtschaftswissenschaftlichen Modellen und modelliertem Wirtschaftsleben kommt eine Schlüsselbedeutung bei der Bewältigung gesellschaftlicher Krisen zu. Wenn ökonomische Modellwelten mit anderen Welten interagieren, spricht man von »Performativität«. Carsten Damm erforscht Phänomene politisierender Performativität, die sich dadurch auszeichnen, dass Personen ökonomische Modellwelten zur Rechtfertigung normativer Geltungsansprüche heranziehen. Damit stellt er nicht nur kritische Fragen an das Verhältnis zwischen Wirtschaftswissenschaft und Gesellschaft im Allgemeinen, sondern behandelt diese auch empirisch durch ein interdisziplinär entwickeltes Forschungsdesign mit Anschlusspotenzial für künftige Analysen.

