Organisationssoziologie

Reform und Politik

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Organisationssoziologie

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Emotionale Mitgliedschaft – Studien zum Verhältnis von Organisation, Emotion und Individuum". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Charlotte Renda beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Emotionale Mitgliedschaft – Studien zum Verhältnis von Organisation, Emotion und Individuum" ist am 26.06.2023 erschienen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Medium und Entscheidung".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 26.06.2023
  • Neueste Folge: 29.12.2025

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Emotionale Mitgliedschaft – Studien zum Verhältnis von Organisation, Emotion und Individuum
  • Autor: Renda, Charlotte
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 27.06.2023
  • Genre: Sonstiges

Emotionale Mitgliedschaft – Studien zum Verhältnis von Organisation, Emotion und Individuum

Das Buchvorhaben bringt zwei Themen zusammen, die unterschiedlich lange Traditionen innerhalb der Soziologie besitzen, aber beide von ungebrochener Aktualität sind: das Thema „Individuum und Organisation“ sowie das Thema „Emotionen am Arbeitsplatz“. In Zeiten, in denen Diskurse um Gefühlsarbeit und emotionales Selbstmanagement, aber auch der Selbstermächtigung und Anerkennung im Beruf an Gewicht gewinnen, gilt es, das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Kollektiv in seinen emotionalen Weiterungen neu zu beleuchten. Von einem organisationssoziologischen Ausgangspunkt her untersucht Charlotte Renda, wie an den schicksalhaften Überschneidungspunkten von dienstlichem Handeln und persönlicher Betroffenheit (sei es des Handelnden selbst, sei es dessen, der sich durch ihn behandelt sieht) eine organisationseigene emotionale Dynamik entsteht, ohne die Organisationsrationalitäten nicht zu denken sind. Das Buch versammelt unter dieser Fragestellung Studien zur Dynamik von Mitarbeiterauswahl und -evaluation, zu emotionalen Sozialtechniken im Kündigungsprozess und der Professionalisierung und Vermarktlichung dieser Techniken durch Auslagerung von Kündigungen an die sogenannte Outplacement-Beratungsindustrie, sowie zu Statuskarrieren und Identitätskonstruktion innerhalb der Organisation. 

Cover: Reform und Politik
  • Autor: Boos, Pauline
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 16.04.2025
  • Genre: Politik

Reform und Politik

Diese qualitative Fallstudie nimmt den Diskurs zur Verwaltungsmodernisierung und insbesondere die Forderung einer agilen Verwaltung zum Anlass, postbürokratische Reformen in der Ministerialverwaltung in den Blick zu nehmen. Als postbürokratische Reformen werden hier intendierte Organisationsveränderungen verstanden, die das Ziel haben, Interaktionen und Dezentralisierung in der Entscheidungsfindung zu stärken und gleichzeitig Formalisierung abzubauen. Die Autorin widmet sich der Frage, wie es zum Scheitern solcher Reformen in Ministerien kommen kann. Im Zentrum der Untersuchung stehen zwei Einheiten, die in einem Ministerium mit dem Ziel seiner Modernisierung gegründet wurden. Es wird untersucht, wie sich diese Einheiten strukturell zum Rest der Organisation verhalten, inwiefern sie sich unterscheiden und welche Auswirkungen diese Unterschiede auf den Verlauf der Reorganisation haben. Die Autorin fasst die Reform als mikropolitisches Spiel und arbeitet so drei Mechanismen heraus, die zu ihrem Scheitern geführt haben. Dabei diskutiert sie das Verhältnis von Politik, Verwaltung und Reorganisation und entwickelt auf Basis dessen Handlungsempfehlungen für die Praxis.

 

Cover: Medium und Entscheidung
  • Autor: Locher, Maximilian
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 29.12.2025
  • Genre: Sonstiges

Medium und Entscheidung

Maximilian Locher untersucht in diesem Buch die Funktion von Medien und des Wechsels zwischen diesen für Organisationen. Dabei gelingt es ihm, die Nutzung von Medien in Organisationen auf das ihnen inhärente Risiko der Kommunikation in prinzipieller Entscheidungsnähe zurück zu beziehen. Anhand seiner empirischen Studie im industriellen Mittelstand identifiziert Locher dabei organisationstypische Medienfunktionen: etwa die Standardisierung und Individualisierung, die Aufzeichnung, die Eskalation, Gewichtung und Untertunnelung sowie die Parallelisierung und Potenzialisierung der organisationalen Kommunikation. Dadurch gelingt es, zentrale Phänomene moderner Organisationen wie die Arbeitsteilung und die Informalität neu zu beschreiben und zu erklären. Andererseits wird es so möglich, die Beiträge von Medien wie Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Zahlen, Buchdruck, Elektrizität und Digitalität für die organisationale Kommunikation herauszuarbeiten.

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