Quellen und Forschungen zur Südsee, Reihe B: Forschungen

Mandala ohne Zentrum

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Mandala ohne Zentrum". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Thomas Bargatzky beginnen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Forscher, Händler, Indigene".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 15.03.2023
  • Neueste Folge: 17.09.2025
Cover: Mandala ohne Zentrum
  • Band: 10
  • Autor: Bargatzky, Thomas
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 15.03.2023
  • Genre: Politik

Mandala ohne Zentrum

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt Samoa als „Perle der Südsee“. Das sympathische, bunte Bild des „Südseeparadieses“ bedeckt jedoch gleichsam als sichtbare Haut einen höchst komplizierten politischen Körper. Die samoanische politische und gesellschaftliche Organisation, die sich konventionellen ethnologischen Klassifizierungen entzieht, ermöglichte es den Samoanern, trotz allen Wandels seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, sich als eigenständige polynesische Gesellschaft zu behaupten. Diese beruht zwar auf den Grundeigenschaften polynesischer Kultur, gestaltet sie aber auf eine besondere Weise um. Daher ist die von Thomas Bargatzky hier vorgelegte Darstellung, die sich am südostasiatischen politischen Mandala-Modell orientiert, nicht nur für Ethnologen, sondern auch für Soziologen und Historiker von Interesse. Des Weiteren geraten gegenwärtig auch kleine Inselstaaten wie Samoa in den Sog des internationalen Pokers um Macht und Einfluss im Indo-Pazifik. Das Beispiel Samoas empfiehlt sich daher auch für die Politikwissenschaft als Gegenstand einer vertieften Betrachtung der Gegebenheiten der Region.
Cover: Forscher, Händler, Indigene
  • Band: 15
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 17.09.2025
  • Genre: Sonstiges

Forscher, Händler, Indigene

Forscher, Händler, Indigene schließt eine Forschungslücke: Während sich frühere Publikationen weitgehend auf das erste Jahr der Hamburger Südsee-Expedition(1908–1910) beschränkten, in dem die Region Melanesien erforscht wurde, nimmt der Band von Antje Kelm und Matthias Gretzschel erstmals das Gesamtprojekt des von Georg Thilenius, dem damaligen Direktor des Hamburger Museums für Völkerkunde (heute MARKK), organisierten größten ethnologischen Forschungsunternehmens Deutschlands unter aktuellen Gesichtspunkten in den Blick und würdigt auch die zweite Phase in Mikronesien sowie deren sechsmonatige Verlängerung ausführlich.
Porträts stellen die beteiligten Forscher unter Berücksichtigung ihrer Eigeninteressen vor, detaillierte Schilderungen dokumentieren den Verlauf der Expedition in vielen Einzelsituationen. Dabei stehen die Begegnungen zwischen den europäischen Wissenschaftlern und den einheimischen Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Provenienzen vieler im Museum erhaltenen Objekte werden auf der Grundlage einer kritischen Durchsicht der umfangreichen Tagebücher der Beteiligten eingeordnet. Dabei handelt es sich auch um problematische Erwerbungen im kolonialen Kontext. Erstmals werden auch die Handlungsweisen der indigenen Partner der Expeditionsmitglieder aufgezeigt, im Fokus stehen dabei ihre Strategien, Zielvorstellungen und Bedürfnisse, die sie gegenüber den Europäern oft selbstbewusst durchzusetzen vermochten. Auf der Grundlage aktueller Forschungen vor Ort wird schließlich die heutige Rezeption der Hamburger Südsee-Expedition im damaligen Untersuchungsgebiet, speziell in der Provinz East New Britain in Papua-Neuguinea und in der Republik Palau, vorgestellt. Reich bebildert mit weitgehend unbekannten kolonialzeitlichen Fotodokumenten eröffnet der Band den Blick auf eine untergegangene Kultur.

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