Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie

Die Außenwandmalereien an der Kirche St. Nikolaus in Jena-Lichtenhain

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Die Außenwandmalereien an der Kirche St. Nikolaus in Jena-Lichtenhain". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie beginnen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 10 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Thüringens unbekannte Moderne".

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  • Start der Reihe: 21.12.2012
  • Neueste Folge: 01.09.2022
Cover: Die Außenwandmalereien an der Kirche St. Nikolaus in Jena-Lichtenhain

Die Außenwandmalereien an der Kirche St. Nikolaus in Jena-Lichtenhain

An der Kirche St. Nikolaus in Jena-Lichtenhain ist eine großflächige Wandmalerei mit szenischen Darstellungen erhalten geblieben. Der Bestand der spätmittelalterlichen Außenwandmalereien stellt für den mitteldeutschen Raum eine Besonderheit dar und gilt hinsichtlich des Umfangs und des Erhaltungszustandes als einmalig. Aktive, anthropogen verursachte Schadensprozesse bedrohen den Bestand der Wandmalerei und führen zu irreversiblen Zerfallsprozessen. Eine zeitnahe Restaurierung war für den Erhalt des Kulturgutes unumgänglich. Jedoch überstieg die Komplexität der erforderlichen Untersuchungen das sonst übliche Maß einer nachhaltigen Konservierung. Daher setzte das hier vorgestellte Projekt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation verschiedener Wissenschaftszweige, sowohl aus dem Bereich der Naturwissenschaften, der angewandten Wissenschaften als auch der Geisteswissenschaften voraus. Inhalt und Ziel dieses Projektes war es, disziplinübergreifend Mittel und Methoden zu entwickeln, um die Wandmalereien vor dem weiterem Verfall bzw. dem gänzlichen Verlust zu retten. Die modellhafte Erarbeitung und Erprobung umweltverträglicher Praktiken und Materialien auf der Grundlage neuester naturwissenschaftlicher, restauratorischer sowie technologischer Erkenntnisse und technisch durchführbarer Methoden werden in der vorliegenden Publikation zusammenfassend vorgestellt.

Cover: Thüringens unbekannte Moderne

Thüringens unbekannte Moderne

Unmittelbar nach den Wirren des Ersten Weltkriegs wollte das Bauhaus mit seinem neuartigen und radikalen Programm als Ausbildungseinrichtung bewusst mit der bis dato vorherrschenden akademischen Ausbildung in bildender Kunst und Formgestaltung brechen. Obwohl in Thüringen gegründet, entstand mit dem anlässlich der Bauhaus-Ausstellung 1923 ausgeführten Musterhaus „Am Horn“ in Weimar nur ein einziger vom Bauhaus selbst verantworteter Bau auf dem Territorium des 1920 neu entstandenen Landes Thüringen. Anders verhält es sich bei Werken seines ersten Direktors, Walter Gropius oder ehemaliger Bauhaus-Absolventen wie Ernst Neufert, Peter Keler und Alfred Arndt. Beachtenswert ist die Zahl der dem Geist der Moderne in Form und/oder Funktion verpflichteten Bauten zahlreicher anderer Architekten im Verlauf des 20. Jahrhunderts im heutigen Freistaat Thüringen.
Die vorliegende Publikation möchte auf verschiedene Aspekte des baukulturellen Erbes der Moderne in Thüringen sowie auf einige in diesem Kontext nahezu unbekannte Bauten und Sachzeugnisse aufmerksam machen. Dabei soll der Blick nicht nur auf die Zeit bis 1933, sondern auch auf die Nachkriegsmoderne der 1950er bis 1970er Jahre mit ihrem ausgeprägten Zukunftsoptimismus gelenkt werden. Der Bogen spannt sich von der Freiflächengestaltung und Gartenkunst der 1920er Jahre über den Wohnungsbau sowie Kulturbauten bis hin zu Bauten, die den Übergang zur Postmoderne markieren. Zudem wird explizit auf einige Architekten und Gestalter eingegangen, die zu Unrecht in Vergessenheit gerieten und deren Werk nur ungenügend Beachtung fand.

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