Meister-Eckhart-Jahrbuch. Beihefte

Über das Dasein

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Reihe: Meister-Eckhart-Jahrbuch. Beihefte

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Über das Dasein". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Andrés Quero-Sánchez beginnen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 10 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Johannes von Basel: Der Meister des Lehrgesprächs".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 1
  • Ø Bewertung der Reihe: 5
  • Start der Reihe: 19.09.2013
  • Neueste Folge: 30.06.2023

Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.

Cover: Über das Dasein
  • Band: 3
  • Autor: Quero-Sánchez, Andrés
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 19.09.2013
  • Genre: Sachbuch

Über das Dasein

Die idealistische Metaphysik definiert die Wahrheit als das Nicht des Zufälligen, welches selbst als das eigentlich Negative - als das Nicht des Absoluten verstanden wird. Das wahrhaft Seiende wird also erst durch die Verneinung der Verneinung freigelegt. Diese Auffassung ist für Heinrich von Gent, Dietrich von Freiberg, Meister Eckhart, aber auch für Schelling und Hegel charakteristisch. Demgegenüber ist die Metaphysik Alberts des Großen als Idealismus-Kritik zu verstehen: Sie fasst das Zufällige nicht als das Nicht des Wirklichen, sondern vielmehr als das am Wirklichen Teilhabende auf. Es geht Albert um kein Wissen über dem Daseienden, sondern um eines über das Daseiende.
Cover: Johannes von Basel: Der Meister des Lehrgesprächs
  • Band: 8
  • Autor: Witte, Karl Heinz
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 30.06.2023
  • Genre: Sachbuch

Johannes von Basel: Der Meister des Lehrgesprächs

Witte ediert vier Texte, die er dem "Meister des Lehrgesprächs", einem Magister des Augustinerordens, zuordnet: den Audi-filia-Dialog, den Gratia-Dei-Traktat, den In-principio-Dialog und den Traktat von der Minne. Diese vier Texte werden hier erstmals im Zusammenhang lesbar gemacht. Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass der Autor wahrscheinlich mit Johannes von Basel (ca. 1333-1392) identisch ist. Witte weist anhand des Sentenzenkommentars und der Quästionensammlung des Magisters zahlreiche und umfassende Übereinstimmungen nach: Besonderheiten der Augustinerschule, aber auch erste Abweichungen davon bei Johannes von Basel, die der Meister des Lehrgesprächs übernimmt. Somit wird ein für die Germanistik neuer Autor vorgestellt und zugleich wird das theologische Profil des Augustinermagisters erweitert.

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