Debussy-Trilogie

Debussys Klaviermusik und ihre bildlichen Inspirationen

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Debussy-Trilogie

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Debussys Klaviermusik und ihre bildlichen Inspirationen". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Siglind Bruhn beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Debussys Vokalmusik und ihre poetischen Evokationen" ist am 26.01.2018 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 3 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Debussys Instrumentalmusik im kulturellen Kontext".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 1
  • Ø Bewertung der Reihe: 5
  • Start der Reihe: 27.04.2017
  • Neueste Folge: 02.01.2019
Cover: Debussys Klaviermusik und ihre bildlichen Inspirationen
  • Autor: Bruhn, Siglind
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 27.04.2017
  • Genre: Sonstiges

Debussys Klaviermusik und ihre bildlichen Inspirationen

Debussys Klaviermusik, entstanden in der Hauptsache zwischen 1888 und 1915, umfasst 14 Zyklen und 25 Einzelstücke. 29 der Werke gehören zum Solorepertoire, weitere 10 sind für zwei Pianisten an einem oder zwei Instrumenten komponiert. Hinsichtlich ihrer Aufführungsdauer von zwei bis sechs Minuten könnte man von Miniaturen sprechen; doch machen fast alle dieser kurzen Stücke vollgültige Aussagen. Schon die Titelgebung ist faszinierend. Neben Bezeichnungen, die auf Tänze oder Charakterstücke verweisen – Menuet, Passepied, Sarabande, Cortège, Mazurka, Tarentelle, Valse, Nocturne, Berceuse, Élégie etc. – sind viele der einzeln stehenden oder als Teil eines Zyklus konzipierten Stücke durch das Zitat einer Gedichtzeile oder Bildunterschrift oder durch eine programmatische Assoziation Debussys gekennzeichnet. Der wollte die verbalen Zusätze allerdings nicht immer als Titel im traditionellen Sinne verstanden wissen. In den Préludes z.B. gehen sie der Musik nicht voraus, sondern stehen unter dem letzten Notensystem, in Klammern und nach vorausgehenden Auslassungszeichen. Dies hat einige Interpreten veranlasst zu vermuten, Debussy habe zunächst die Musik geschrieben und erst von der schon fertigen Komposition die Anregung für ein Bild oder eine poetische Idee empfangen.
Die Reihenfolge der Entstehung von Musik und Titelzeile mag im Einzelfall nicht immer zu klären sein, doch erlauben viele der verbalen Zusätze wichtige Einsichten in die außermusikalischen Inspirationen, die Debussys Kunstverständnis bestimmen. Betrachtet man seine häufigen Anspielungen auf gemalte oder gezeichnete, im Raum gestaltete oder poetisch evozierte Bilder im Kontext der thematischen Komponenten sowie der Semantik und Struktur seiner Musik, mit Gespür für die unterschiedlichen Blickwinkel in der außermusikalischen Assoziation einerseits und der Musik andererseits, so entdeckt man interpretatorisch bedeutsame und häufig bezaubernde Beziehungen.
Im Paris des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts fanden Debussy und seine Komponistenkollegen eine künstlerische Atmosphäre vor, die wesentlich durch einige Dichter bestimmt wurde, die sich regelmäßig an Orten wie dem berühmten Chat Noir trafen. Nach Paul Dukas konzipierten diese Dichter ihre Texte wie Musiker oder Maler: “Verlaine, Mallarmé, Laforgue brachten uns neue Töne, neue Klänge. Sie projizierten bisher nie gesehene Lichter auf die Wörter; sie verwendeten Methoden, die ihren Vorgängern unbekannt waren; sie schufen mit der Satzstruktur Effekte von einer Subtilität oder Kraft, die man nicht für möglich gehalten hätte.” Debussy, der mit mehreren dieser Dichter befreundet war, teilte auch ihre Begeisterung für die Ausstellungen zeitgenössischer Künstler und die Darbietungen außereuropäischer Kunst. Er sammelte, was er sich mit seinen begrenzten finanziellen Mitteln leisten konnte, insbesondere Drucke. Viele sind heute zu besichtigen im “Maison natale Claude Debussy” in Saint-Germain-en-Laye, dem in seinem Geburtshaus errichteten Museum.
Das vorliegende Buch, Band I einer Trilogie zum Werk von Claude Debussy, widmet sich in chronologischer Anordnung dessen größeren Klavierwerken, mit besonderem Augenmerk auf deren außermusikalische Inspirationen. Dazu gehören im Bereich der bildenden Kunst Farbholzschnitte und Lackarbeiten sowie Skulpturen aus dem asiatischen und dem mediterranen Raum, Ölgemälde und Drucke aus Frankreich, Radierungen aus Spanien und kolorierte Zeichnungen aus England. Im Bereich der Poesie ließ Debussy sich vor allem von Texten französischer Zeitgenossen anregen, jedoch auch von Märchen.
Cover: Debussys Vokalmusik und ihre poetischen Evokationen
  • Autor: Bruhn, Siglind
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 26.01.2018
  • Genre: Sonstiges

Debussys Vokalmusik und ihre poetischen Evokationen

Claude Debussy, dessen Todestag sich in diesem März zum 100. Mal jährt, gehörte im Fin de siècle-Paris zu einem von Dichtern geprägten Kreis, der sich regelmäßig im Cabaret Le Chat Noir und bei Mallarmés Dienstags-Soiréen traf. Hatte Debussy als Student poetische Texte aus
der Zeit seiner Eltern und Großeltern vertont, so wandte er sich später vor allem den Dichtungen dieser Zeitgenossen zu. Die Vokalmusik, die in den 30 Jahren zwischen 1885 und 1915 entstand, zeichnet den Weg einer kompositorischen Entwicklung nach, die besonders nach der Begegnung mit dem Werk Paul Verlaines durch das Streben nach Freiheit von überkommenen Konventionen bestimmt war.
Das vorliegende Buch, Band II einer Trilogie zum Gesamtwerk von Debussy, bietet Hintergründe, Analysen und Interpretationen zu neun großen Vokalzyklen – Ariettes oubliées, Cinq poèmes de Charles Baudelaire, Trois mélodies de Verlaine, Fêtes galantes I + II, Proses lyriques, Trois chansons de Bilitis, Trois ballades de François Villon und Trois poèmes de Stéphane Mallarmé – ergänzt um die 1887-1888 entstandene Kantate La damoiselle élue und
Debussys 1902 vollendete einzige Oper Pelléas et Mélisande.
Cover: Debussys Instrumentalmusik im kulturellen Kontext
  • Autor: Bruhn, Siglind
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 02.01.2019
  • Genre: Sonstiges

Debussys Instrumentalmusik im kulturellen Kontext

Der abschließende dritte Band der Buchtrilogie zum Gesamtwerk von Claude Debussy konzentriert sich auf seine repräsentativen Werke im Bereich der Kammer- und Orchestermusik. Die hierzu analysierten, interpretierten und in ihrem je eigenen kulturellen Kontext beleuchteten Werke sind zu fünf Kapiteln gruppiert, die durch äußere Merkmale ge-
eint sind, gleichzeitig aber auch die Chronologie abbilden.
Detailliert dargestellt werden die beiden frühen Meisterwerke: das Streichquartett von 1893 und das Prélude à l’après-midi d’un faune von 1894; die drei sinfonischen Triptychen: Trois nocturnes aus den Jahren 1897-99, La mer. Trois esquisses symphoniques pour orchestre, entstanden 1903-05, und Images pour orchestre, komponiert im Verlauf der Jahre 1905-12; zwei konzertante Auftragsarbeiten: Danses sacrée et profane für Harfe und Streicher (1904) und Première rapsodie für Klarinette und Klavier (1910); drei für die Bühne konzipierte Werke, die vor allem im Konzertsaal weiterleben: Le martyre de saint Sébastien (1911), Jeux (1912-13) und Syrinx (1913); und die Kammermusikwerke der letzten Jahre: die Sonate für Violoncello und Klavier (1915), die Sonate für Flöte, Viola und Harfe (1915) und die Sonate für Violine und Klavier (1917).

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