Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert

DDR-Sozialismus in der Karibik?

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "DDR-Sozialismus in der Karibik?". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Antonia Bihlmayer beginnen. Der zweite Teil der Reihe "DDR-Sozialismus in der Karibik?" ist am 19.01.2023 erschienen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 4 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Mecklenburg-Vorpommern im Kalten Krieg".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 2
  • Ø Bewertung der Reihe: 5
  • Start der Reihe: 19.01.2023
  • Neueste Folge: 01.09.2026

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: DDR-Sozialismus in der Karibik?
  • Autor: Bihlmayer, Antonia
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 01.08.2023
  • Genre: Politik

DDR-Sozialismus in der Karibik?

Beinahe 30 Jahre lang glänzte die »Völkerfreundschaft« zwischen Kuba und der DDR im öffentlichen Diskurs der SED als Musterbeispiel ihres proletarischen Internationalismus. Doch die Rhetorik täuscht: Besonders in den Anfangsjahren der bilateralen Beziehungen nahmen die deutschen Kader ihre kubanischen »Genossen« in der Karibik als notorische Querschläger wahr, die mit ihrem Aufbegehren gegen den ideologischen Suprematieanspruch des Kremls die Stabilität des Ostblocks gefährdeten.
Anhand bislang unveröffentlichten Quellenmaterials aus deutschen und kubanischen Archiven veranschaulicht Antonia Bihlmayer die Bemühungen der Regierung Walter Ulbrichts, die widerspenstigen Sozialisten in der Karibik auf Moskau auszurichten. Sie analysiert die Charakteristika dieser sozialistischen Zivilisierungsmission und beschreibt zugleich, wie sich diese beiden sozialistischen Enklaven ab Mitte der 1970er Jahre schließlich zu gleichwertigen »Juniorpartnern« der Sowjetunion entwickelten.
Cover: »Kampf um die Köpfe«
  • Band: 10
  • Autor: Wickert, Tilman
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 15.07.2025
  • Genre: Politik

»Kampf um die Köpfe«

Das 1949 gegründete Amt für gesamtdeutsche Studentenfragen (AGSF) sollte der bundesdeutschen Studentenschaft als »Brückenkopf« zu den Studenten an den DDR-Universitäten dienen. Darüber hinaus sammelte und publizierte es Informationen über die Lage an den ostdeutschen Hochschulen, betreute aus der DDR geflohene Studenten und verankerte mit seiner PR Arbeit den antikommunistischen Grundkonsens an den westdeutschen Universitäten.
Das AGSF gehörte einerseits zur studentischen Selbstverwaltung, andererseits war es ein eigensinniger Akteur, der enge Kontakte zu Politik und Nachrichtendiensten pflegte und wegen seiner Aktivitäten auf DDR-Gebiet ins Visier des MfS und sowjetischer Geheimdienste geriet.
Erstmals liegt nun eine wissenschaftlich fundierte Monografie über diese facettenreiche Organisation vor – die in einer Reihe mit der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit und den Ostbüros von CDU, FDP und SPD stand.
Cover: Mecklenburg-Vorpommern im Kalten Krieg
  • Band: 11
  • Autor: Oliver Auge
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.09.2026
  • Genre: Sonstiges

Mecklenburg-Vorpommern im Kalten Krieg

Dieser Band rückt die Geschichte der Region Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1945 und 1990 aus der national verengten Perspektive der »DDR-Zeit« in den größeren Kontext des Kalten Krieges. Dabei werden die Erfahrungen von Diktatur und Systemkonkurrenz als Teil einer gemeinsamen europäischen Konfliktgeschichte betrachtet.
19 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern nehmen die politischen, militärischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen Mecklenburg-Vorpommerns mit der Bundesrepublik sowie mit den übrigen Anrainerstaaten der Ostsee in den Blick. Gemeinsamer Ausgangspunkt ist ein verflechtungsgeschichtlicher Ansatz, der Begegnungen, Abgrenzungen und Wechselwirkungen im Ostseeraum analysiert. Es wird deutlich, dass selbst unter den Bedingungen strikter Abschottung vielfältige Kontakte und Abhängigkeiten bestanden.
Der Band versteht sich als Impuls für eine stärker internationalisierte Regionalgeschichtsschreibung und unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Forschung für das Verständnis der gemeinsamen Geschichte des Kalten Krieges im Ostseeraum.

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