DUV Sozialwissenschaft

Armut, Scham und Stressbewältigung

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Interessenverbände und Umweltpolitik in den USA". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Joachim Amm beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Interessenverbände und Umweltpolitik in den USA" ist am 09.03.2013 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Armut, Scham und Stressbewältigung".

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Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.

Cover: Interessenverbände und Umweltpolitik in den USA
  • Autor: Amm, Joachim
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 09.03.2013
  • Genre: Sonstiges

Interessenverbände und Umweltpolitik in den USA

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Untersuchung.- 1.1. Die akteursbezogenen Fragen: Theoretische Ausgangsannahmen.- 1.2. Verbändetheoretische Bezüge und Fragen.- 1.3. Gliederung der Untersuchung.- 2. Die Entwicklung des Umweltbewußtseins, Erklärungen und Folgen.- 2.1. Die Entwicklung des Umweltbewußtseins seit den sechziger Jahren.- 2.2. Erklärungen für das gestiegene Umweltbewußtsein.- 2.3. Politische Folgen der Umweltforderungen.- 3. Entwicklungen im System der Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Natur- und Umweltorganisationen in den USA seit 1960: Verbandssystemische Untersuchung.- 3.1. Herleitung und Darstellung der Ergebnisse.- 3.2. Ergebnisbewertung im Lichte der Verbändetheorien.- 4. Die einzelverbandliche Untersuchung (1): Aufnahme und Verarbeitung der Umweltthematik durch 56 wichtige Verbände.- 4.1. Auswahlkriterien und Vorstellung der Verbändestichprobe.- 4.2. Das “Ob” und “Wie” verbandlicher Umweltthematisierung: Operationalisierung und Darstellung der empirischen Ergebnisse.- 4.3. Ergänzende Literaturdurchsicht zum “Ob” und “Wie” der verbandlichen Umweltthemenverarbeitung.- 4.4. Zwischenergebnis der einzelverbandlichen Untersuchung und abschließende verbändetheoretische Bewertung.- 5. Die einzelverbandliche Untersuchung (2): Akteure und Motive..- 5.1. Theorie zur Rolle von Mitgliedern und Leitungspersonen als verbandliche Entscheidungsträger.- 5.2. Mögliche externe Akteure und Anforderungen.- 5.3. Empirische Analyse der Akteursfrage.- 5.4. Empirische Motivanalyse: Argumente und Bewertung der Umweltinputs.- 5.5. Strukturelle Hemmfaktoren.- 5.6. Zusammenfassung.- 6. Exkurs: Adaption und Performanz.- 7. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick.- Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen.- Appendix A: Liste der 56empirisch analysierten Verbände (mit Datensatz-ID-Nr. sowie Gründungsjahr und ggf. Angaben über frühere Verbandsnamen).- Appendix B: Fragebogen “Interest Organization Survey Questionnaire” des Verfassers..- Appendix C: Rücklauf zum Fragebogen “Interest Organization Survey Questionnaire”.- Appendix D: Inhaltliche Auswertung der “Statements” von 56 U. S.- Verbänden bei umweltbezogenen Anhörungen vor U. S.-Kongreßausschüssen seit 1970, mit Schwerpunkt auf den “Clean Air Act”- Anhörungen.- Appendix E: Erläuterungen zum Modell möglicher umweltrelevanter verbandsexterner Einflüsse im Überblick.- Quellen- und Literaturverzeichnis.
Cover: Armut, Scham und Stressbewältigung
  • Autor: Salentin, Kurt
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  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 17.04.2013
  • Genre: Sonstiges

Armut, Scham und Stressbewältigung

Klappentext

In der sozialpolitischen und -wissenschaftlichen Diskussion wurde Armut lange Zeit als verfestigtes psychisch-sozial-ökonomisches Syndrom verstanden. Die neuere Forschung sieht Armut dagegen als begrenzten Zustand materieller Minderausstattung eines bis weit in die Mittelschicht hineinreichenden und fluktuierenden Personenkreises.

Auf der Grundlage einer repräsentativen bundesweiten Befragung analysiert Kurt Salentin soziale Einflüsse auf das Verhalten einkommensschwacher Personen in ökonomischen Belastungssituationen. Er zeigt, dass ökonomische Benachteiligung zu erhöhtem emotionalem Stressaufkommen führt und dass Arme unter sonst gleichen Bildungs- und Altersvoraussetzungen ihre Stressoren ebenso sachadäquat wie der Bevölkerungsdurchschnitt bewältigen. Der Autor bestätigt damit die Grundannahme der neueren Armutsforschung, weist aber zugleich der Scham bei der Verarbeitung ökonomischer Probleme eine zentrale Bedeutung zu: Die Furcht vor Bloßstellung und vor dem Verlust des Ansehens wiegt vielfach schwerer als rationale Überlegungen und blockiert die für viele Lösungsstrategien notwendige Mobilisierung sozialer Unterstützung.

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