Klostermann Weiße Reihe

Die Verfassung des Lebens

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Reihe: Klostermann Weiße Reihe

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Stile des Menschsein". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Michael Jenewein beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Stile des Menschsein" ist am 31.12.2025 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Die Verfassung des Lebens".

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  • Start der Reihe: 31.12.2025
  • Neueste Folge: 31.12.2026

Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.

Cover: Stile des Menschsein
  • Autor: Jenewein, Michael
  • Anzahl Bewertungen: 0
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  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 31.12.2025
  • Genre: Sonstiges

Stile des Menschsein

Von Stil zu reden ist nur dann sinnvoll, wenn die Möglichkeit zur Vielfalt gegeben ist. Michael Jenewein wendet sich in seiner phänomenologischen Anthropologie gegen die traditionelle Auffassung, es gebe ein eigentliches Wesen des Menschen, und argumentiert für eine notwendige Vielfalt der Weltverhältnisse. Damit ist kein normativer oder postmoderner Relativismus gemeint, sondern ein streng phänomenologisches Vorhaben: Menschsein bedeutet, sich in einer Relation zur Welt erleben zu müssen – und zwar innerhalb der Spannweite gemeinschaftlicher Nähe und gesellschaftlicher Distanz.

Die Arbeit sieht sich in der Tradition einer Phänomenologie, die Intersubjektivität als unhintergehbare Erfahrung des In-der-Welt-Seins begreift. Im Zentrum steht der Versuch, die Formale Soziologie im Umfeld von Ferdinand Tönnies und Georg Simmel als Grundlage für eine Beschreibung der Lebenswelt neu zu erschließen.
Cover: Die Verfassung des Lebens
  • Band: 16
  • Autor: Simon Gurisch
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 31.12.2026
  • Genre: Sonstiges

Die Verfassung des Lebens

Für Jürgen Habermas gründet die Modernität des Staates im revolutionären Gehalt seiner politischen Verfassung. In seinem Buch untersucht Simon Gurisch den spezifisch modernen Sinn der politischen Verfassung von Gesellschaften. Durch eine textnahe Auseinandersetzung mit den Werken von Habermas und Hegel entwickelt er die Idee einer Vergesellschaftung durch Individualisierung. Im Mittelpunkt steht dabei die systematische Analyse von Hegels Theorie der bürgerlichen Gesellschaft. Ziel ist es, diese als eine politische Philosophie der modernen Gesellschaft zu verstehen, die das Phänomen der Individualisierung vor dem Hintergrund der Vergesellschaftung natürlicher Bedürfnisse interpretiert. Individualisierung wird auf diese Weise als präreflexiver Prozess der Aneignung des Selbst durch die Einbildung natürlicher Bedürfnisse verständlich. In kritischer Absicht wird untersucht, inwieweit die politische Verfassung von Gesellschaften daher einem Naturalismus der Individualisierung ausgesetzt ist, der das Projekt der Moderne wie ein Schicksal begleitet.

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