Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte

Für immer Ferien

Chronologie aller Bände (1 - 8)

Reihe: Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Da wackelt die Ruine". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Renate Luckner-Bien beginnen. Mit insgesamt 8 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 16 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Schmäht mir die Kanuten nicht!".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 6
  • Ø Bewertung der Reihe: 5
  • Start der Reihe: 18.07.2009
  • Neueste Folge: 10.03.2025

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Da wackelt die Ruine
  • Band: 16
  • Autor: Luckner-Bien, Renate
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 18.07.2009
  • Genre: Sonstiges

Da wackelt die Ruine

Gemeinsam arbeiten und gemeinsam feiern - das gehört, zumal an Kunsthochschulen, zwingend zusammen. Nicht nur in der Erinnerung der Beteiligten sind die Feste der halleschen Kunstschule auf Burg Giebichenstein mit ihren aufwändig gestalteten Dekorationen und fantasievollen Kostümen legendär. Ihnen haftet der gute Ruf großmöglicher Freizügigkeit und unbotmäßigen Handelns nachhaltig an. Sie sind Manifeste einer ebenso vergnügungssüchtigen wie systemkritischen Lachkultur. Mit ihren Festen feiern die Künstler die Freiheit, das Leben, die Kunst und vor allem sich selbst - spottsüchtig, selbstironisch und zuzeiten unmissverständlich politisch. Von der Gründung der Schule 1915 bis in die Gegenwart: gefeiert wurde immer! Das Buch stellt die Akteure vor und beleuchtet Formen, Themen und Motive einer besonderen Feierkultur.
Cover: Für immer Ferien
  • Band: 27
  • Autor: Dolgner, Dieter
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.10.2014
  • Genre: Sonstiges

Für immer Ferien

Geschichtlicher Abriss der historischen Weingärtenschule zu Halle an der Saale sowie ein sozialhistorischer Rückblick auf den halleschen Stadtteil Glaucha. Im Vorwort wird auf die drohenden Abrisspläne des beschriebenen Objekts durch die Stadt Halle im Jahr 2014 eingegangen. Weiterhin enthält das Buch einen dichterischen Prolog von Wolf Biermann.
Cover: Da steht eine Burg überm Tale
  • Band: 32
  • Autor: Luckner-Bien, Renate
  • Anzahl Bewertungen: 2
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.03.2018
  • Genre: Sonstiges

Da steht eine Burg überm Tale

Sie ist die älteste der Burgen an der Saale hellem Strande - die Burg Giebichenstein in Halle. Dieses Buch schildert ihre mehr als tausendjährige Bau- und Nutzungsgeschichte als Erzählung von vorchristlichen Kulturen und sagenhaften Ereignissen, von königlichen Erlassen und kaiserlichen Besuchen, von klerikalen Herrschern und weltlichen Fürsten, von Aufstieg und Verfall der Bauten, ehrgeizigen Pächtern, tatkräftigen Eigentümern und glücklichen Nutzern. Als denkmalgeschützte Sehenswürdigkeit und namhafte Künstlerschmiede hat die Burg Giebichenstein nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch eine glänzende Zukunft.
Cover: Marcks kann lachen
  • Band: 41
  • Autor: Luckner-Bien, Renate
  • Anzahl Bewertungen: 2
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.06.2019
  • Genre: Sonstiges

Marcks kann lachen

Gerhard Marcks ist einer der großen figürlichen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Als er 1925 vom Bauhaus nach Halle kommt, um an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein zu lehren, beginnt für ihn eine ausgesprochen glückliche und künstlerisch produktive Zeit. Mit seiner Familie wohnt er im Herrenhaus des Gimritzer Gutes. Die Begegnung mit archaischer Kunst auf der ersten großen Griechenlandreise leitet einen Wandel seiner künstlerischen Auffassung ein. In Halle entstehen Schlüsselwerke seines Œuvres, wie die „Thüringer Venus“. Im Auftrag der Stadt schafft Marcks die
überlebensgroßen Tierfiguren für die Giebichensteinbrücke und für die hallesche Universität die herausragenden Porträtbüsten von Luther und Melanchthon. Als er 1933 aus dem Schulamt entlassen wird, zieht er sich mit seiner Familie in das als Sommersitz erworbene Haus in Niehagen an der Ostsee zurück. Er wird von den Nationalsozialisten als „entarteter“ Künstler diffamiert, seine Werke werden beschlagnahmt, er wird mit Ausstellungsverbot belegt.
Nach Kriegsende erhält er von mehreren Kunstschulen Lehrangebote, auch aus Halle. Er entscheidet sich für Hamburg. Nach Halle, wo 1945 große Teile seines Frühwerks geplündert und zerstört werden, will Gerhard Marcks nicht mehr zurückkehren.
Cover: Johann Reinhold Forster
  • Band: 43
  • Autor: Pantenius, Michael
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.11.2021
  • Genre: Sonstiges

Johann Reinhold Forster

Die Universität Halle war im 18. Jahrhundert die wohl bedeutendste in Deutschland. Zu ihren Professoren gehörte Johann Reinhold Forster (1729–1798), einst Student der Alma mater halenis. Als er 40 Jahre später wieder an die Saale kam, war er ein weltbekannter Mann. Er hatte mit dem englischen Seefahrer James Cook und seinem Sohn Georg die Erde umsegelt, unzählige bis dahin unbekannte Mineralien, Pflanzen und Tiere entdeckt und Menschen kennengelernt, von denen bislang niemand etwas wusste. Er war Botaniker, Ornithologe, Ethnologe, Geograph, auch Philosoph und beherrschte 17 Sprachen. Als Naturforscher, Hochschullehrer und Mitglied aller großen Akademien in Europa gab er sein ungeheueres Wissen weiter. Bei alledem war er ein Praktiker, der in seinen mehr als 80 Büchern auch Vorschläge zur Verbesserung technologischer Prozesse machte. Und – nicht zuletzt: Wo immer er konnte, setzte er sich ein für die Emanzipation des deutschen Bürgertums.

Cover: Denken ist ein Menschenrecht
  • Band: 48
  • Autor: Pantenius, Michael
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 06.04.2023
  • Genre: Sonstiges

Denken ist ein Menschenrecht

Karl Friedrich Bahrdt (1741–1792) gehörte zu den bekanntesten Männern seiner Zeit. Er war Theologe und Philosoph, zugleich aber ein Selbstdenker, der die Dogmen der Kirche und deren staatstragende Rolle angriff. Er bestritt die Autorität der Bibel und stellte alle ihre Aussagen vor den Richterstuhl der Vernunft. Das taten freilich auch andere, aber keiner war so radikal und scharfzüngig wie er. Drei Universitäten wiesen ihm die Tür, der Kaiser stellte ihn in Acht und Bann. Bahrdt – vogelfrei wie er ab 1779 im Reich war – floh nach Preußen. Friedrich II. gewährte ihm in Halle an der Saale Asyl. An der damals führenden Alma Mater Deutschlands lehrte er unter großem Zulauf der Studenten und der Bürgerschaft. In Halle reifte er zum Demokraten. In über 100 Druckschriften wandte er sich vehement gegen Despotismus und staatliche Willkür. Karl Friedrich Bahrdt war der Erste, der die Einhaltung der Menschenrechte einklagte. Die Lehrerlaubnis wurde ihm entzogen. Entmutig hat ihn das nicht, auch Festungshaft konnte ihn nicht brechen. Als Wirt einer Weinschenke kämpfte er als Oberhaupt seines Geheimbundes Deutsche Union weiter für die Ideale der Aufklärung. Bahrdts Leistungen sind heute weitgehend unbekannt. Michael Pantenius setzt hier dem Vorkämpfer für die Demokratie in Deutschland ein literarisches Denkmal.

Cover: Die Rovomobil-Story
  • Band: 50
  • Autor: Luckner-Bien, Renate
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 12.03.2024
  • Genre: Sonstiges

Die Rovomobil-Story

Die Rovomobil-Story handelt von zwei jungen Ingenieuren, die vor fünfzig Jahren einen windschnittigen PKW konstruieren. Mit ihren technischen und handwerklichen Erfahrungen als Segelflugzeugbauer, voller Selbstvertrauen und Ehrgeiz bauen Klaus Arndt und Eberhardt Scharnowski in den heruntergekommenen Hinterhöfen der Stadt Halle eine aerodynamisch optimierte Karosserie aus Glasfaserkunststoff. Das in zwei Exemplaren hergestellte straßentaugliche Fahrzeug auf dem Chassis eines VW-Käfers hat einen sensationell niedrigen Luftwiderstand. Es verbraucht damit deutlich weniger Kraftstoff als vergleichbare Modelle der Zeit. Man muss nicht nach Wolfsburg fahren, um das von ihren Erfindern Rovomobil getaufte Fahrzeug im VW-Museum zu bewundern, denn heute fährt der Schwesterwagen wieder durch die Straßen von Halle.



Dieses Buch entstand mit freundlicher Unterstützung der Saalesparkasse.
Cover: Schmäht mir die Kanuten nicht!
  • Band: 52
  • Autor: Pantenius, Michael
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 10.03.2025
  • Genre: Sonstiges

Schmäht mir die Kanuten nicht!

Was gibt es Schöneres auf dieser Welt, als Wasser zu wandern mit Kajak und Zelt! Seit vielen Jahren singen die Kanuten diese Verse am Lagerfeuer - auf den Biwakplätzen an der Elbe, den großen Seen
in Sachsen-Anhalt, in Thüringen und Sachsen, an den Ufern der Mulde, der Saale, der Oder, der Werra oder der Spree…Obwohl es heute hochmoderne Festkörperboote aus mancherlei Kunststoffen gibt,
schwören viele auf das Faltboot, das 1905 durch den erst zwölfjährigen Alfred Heurich erfunden wurde.
Natürlich wurde Heurichs „Hadernkahn“ weiterentwickelt - aber sein Prinzip gilt nach wie vor: Jedes Modell ist leicht zusammenzubauen und leicht zu transportieren. Es ist robust, man sitzt bequem, man kommt voran und das mit all den Siebensachen, die der Wasserwanderer so braucht. Es ist das ideale Fahrzeug für Naturfreunde, die sanft und leise über das Wasser gleiten wollen.
Die einhundertfünfzigjährige Geschichte des Faltbootes und seiner Freunde wird hier in Auszügen erzählt: Wer waren die Konstrukteure und Erbauer all der Faltboottypen? Und was für Menschen waren
das, die mit ihnen auch als Slalom- und Wildwasserfahrer, selbst im Kanurennsport viel beachtete Erfolge feierten? Erzählt wird auch von einigen Vereinen, in denen sich die ersten Faltbootenthusiasten
trafen, Vereine, die noch heute sehr aktiv sind und die alten, guten Traditionen pflegen.

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