StudIaS Sonderausgaben

Lektionen neuer Kriegsführung am Beispiel des Ukrainenkrieges

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Reihe: StudIaS Sonderausgaben

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Lektionen neuer Kriegsführung am Beispiel des Ukrainenkrieges". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Edward von Schlesinger beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Drei Jahre des dreitägigen Spezialeinsatzes mit Zukunftsperspektive".

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Cover: Lektionen neuer Kriegsführung am Beispiel des Ukrainenkrieges
  • Band: 3
  • Autor: Edward von Schlesinger
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  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 14.08.2025
  • Genre: Sonstiges

Lektionen neuer Kriegsführung am Beispiel des Ukrainenkrieges

Präzisionswaffen und intelligente Waffen werden so billig, dass sie in großen Stückzahlen eingesetzt werden können. Einige Analysten glauben, dass eine neue Periode in der Geschichte der Kriegsführung anbricht, in der Präzision massenhaft hergestellt werden kann.
Jahrtausendelang haben Befehlshaber die Quantität als entscheidend für den Sieg angesehen: Wenn ihre Armeen dem Gegner zahlenmäßig überlegen waren und über mehr Material verfügten, waren sie siegessicher. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Männer Speere, Bögen und Gewehre trugen oder in Panzern saßen.
Die größte Marine der Welt ermöglichte es dem britischen Empire, die Meere zu beherrschen, und die Überlegenheit bei den Flugzeugen erlaubte es den Alliierten, die Wirtschaft der Achsenmächte zu stören.
In den 1970er Jahren erkannte das amerikanische Militär den Vorrang von Präzision vor schierer Zahl. Die amerikanischen Streitkräfte versuchten, Ziele mit immer größerer Präzision zu identifizieren, zu verfolgen und zu bekämpfen.
In den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts hatte der Westen einen Generationenvorsprung bei den Präzisionsschlagfähigkeiten. Dies überzeugte die NATO-Armeen, die sich immer teurere Bodenfahrzeuge, Flugzeuge, U-Boote, Schiffe und Waffen nicht mehr leisten konnten, davon, dass sie auch dann gewinnen konnten, wenn sie abspeckten und auf Effizienz und Genauigkeit statt auf Zahlen setzten. Die Zerstörungskraft jedes Flugzeugs und jedes Schiffs oder U-Boots ist jedoch vielfach größer.
Doch das Rad der Geschichte hat sich erneut gedreht. Wie Michal Horowitz, Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium, in einem Aufsatz für die Zeitschrift Foreign Affairs Magazine feststellte, hat der Westen (und einmal mehr insbesondere die USA) nicht mehr den Vorsprung bei Präzisionsschlägen, den er noch vor nicht allzu langer Zeit hatte.
Die Armeen erkennen allmählich, dass sie nicht mehr zwischen Präzision und Quantität wählen müssen, sondern beides haben können, wie Horowitz in dem oben erwähnten Aufsatz schreibt.
In den Händen eines geschickten Bedieners können sie sich Drohnen in einen abgedeckten Graben schleichen oder durch ein Fenster in ein Haus fliegen, in dem sich Soldaten oder Ausrüstung verstecken, und Ziele mit einem Vielfachen des militärischen und finanziellen Werts ausschalten.
Das "Waffenentwicklungslabor" des Ukrainenkrieges und der Konsequenzen wird hier von einem langjährigen Spezialisten der Problematik Osteuropas in allen Details vorgestellt.

Cover: Drei Jahre des dreitägigen Spezialeinsatzes mit Zukunftsperspektive
  • Band: 4
  • Autor: Edward von Schlesinger
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 14.08.2025
  • Genre: Sonstiges

Drei Jahre des dreitägigen Spezialeinsatzes mit Zukunftsperspektive

Derzeitige Situation in der Ukraine zeichnet sich durch allseitige Fehleinschätzung. Beginnend mit einer ganz einfach dilettantischen Angriffsplanung gefolgt von fehlerhafter Einschätzung der Gegenseite bis zur Vereinnahmung eines ganzen Volkes für einseitige Interessen.
Die ganze Beschimpfung von Vladimir Putin bringt nicht nichts, da es gänzlich Putins Position verkennt. Putins Linie zeichnet sich durch viele Analogien zu dem Verhalten der Sowjetunion. Als wichtigstes ist anzusehen, dass Putin, zwar durch seine Spracheigenart verklärt, jedoch Klartext redet. Beginnend mit seinen Reden vor der Münchener Sicherheitskonferenz und dem Bundestag vor Jahrzehnten. Man hörte zwar aufmerksam zu, aber man hat nichts verstanden oder wollte nicht verstehen.
Besonders in Deutschland wird Trump nicht verstanden und gar belächelt. Genauso wie bei Trumps Ausfall beim Zelenski´s Besuch im Weißen Haus und seinem berechtigten Vorwurf, dass Zelenski den Dritten Weltkrieg heraufbeschwören will. Wenn man bedenkt, dass in einem knappen Halbjahr der letzte Rüstungsbeschänkungsvertrag auslaufen und wir vor einem erneuten Rüstungswettlauf und Kalten Krieg stehen, sieht man, dass es 5 vor 12 ist, Nägel mit Köpfen zu machen und sich ernsthaften Verhandlungen zur Rüstungsbegrenzung zuzuwenden. Und da im Fall des Falles Deutschland Battlefield sein wird, muss es Deutschlands Staatsräson sein, in dieser Richtung zu arbeiten.

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