Theater

Theater der Distribution

Chronologie aller Bände (1 - 4)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Theaterwissenschaft postkolonial, intermedial, neoinstitutionell". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Silvia Stolz beginnen. Mit insgesamt 4 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Die Probe als soziales Spiel".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 1
  • Ø Bewertung der Reihe: 5
  • Start der Reihe: 01.08.2023
  • Neueste Folge: 31.12.2026

Diese Reihenfolge enthält 4 unterschiedliche Autoren.

Cover: Theaterwissenschaft postkolonial, intermedial, neoinstitutionell
  • Band: 152
  • Autor: Otto, Ulf
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 04.12.2023
  • Genre: Sonstiges

Theaterwissenschaft postkolonial, intermedial, neoinstitutionell

Was kann eine Re-Lektüre ausgewählter Schriften von Christopher Balme zu einer Standortbestimmung der Theaterwissenschaften beitragen? Die Beiträger*innen stützen sich auf wichtige Impulse des renommierten Theaterwissenschaftlers und stellen vor allem Fragen der (globalen) Theaterhistoriografie sowie postkoloniale Ansätze der Aufführungsanalyse in den Vordergrund. Sie diskutieren Begriffe der Öffentlichkeit und der Institutionalisierung von Theater, vertiefen Aspekte der Medialität und Intermedialität des Theaters und hinterfragen seine »Legitimationsmythen«. Somit ergibt sich ein facettenreicher Einblick in zentrale Diskurse über das Theater – und ein Anstoß zu interdisziplinären Debatten.
Cover: Theater der Distribution
  • Band: 155
  • Autor: Stolz, Silvia
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.08.2023
  • Genre: Politik

Theater der Distribution

Gastspieltheater sind eine Besonderheit in der deutschen Theaterlandschaft: Mit Abstand sind sie die häufigste institutionalisierte und distribuierte Theaterform, doch bekannt ist über sie nur wenig. Jenseits der Metropolen ermöglichen Gastspieltheater auf vielfältigste Weise Teilhabe. Erstmalig widmet sich Silvia Stolz umfassend dem Modell der Gastspieltheater. Sie definiert deren Erscheinungsform und bündelt Erkenntnisse um Theaterarbeit, Darstellende Künste und Strategien der Akteur*innen aus Kulturarbeit sowie Kulturpolitik. Ausgehend von Dokumentenanalysen und Expert*inneninterviews erschließen sich so neue Erkenntnisse für die Reform und Transformation der krisenhaften Theaterlandschaft: Das konzeptbasierte, kulturpolitische Programm »Theater der Distribution« soll mehr Theater für mehr Menschen ermöglichen.
Cover: Ästhetiken des Engagements
  • Band: 162
  • Autor: Kühling, Jan-Tage
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.09.2024
  • Genre: Politik

Ästhetiken des Engagements

Wie reagieren die zeitgenössischen performativen Künste auf das »geologische Zeitalter des Menschen«? Jan-Tage Kühling zeichnet die Bezüge zwischen performativer Ästhetik und den Diskursen um das Anthropozän nach. Dabei zeigt er, dass es in Zeiten der Klimakatastrophe kein »Außen« mehr gibt, auf das sich die Ästhetik stützen könnte. Stattdessen sind die performativen Künste fundamental in die erdsystemischen, mehr-als-menschlichen Bezüge eingeschrieben: Sie sind »engagiert«. So werden auch deren Potentiale in Krisenzeiten sichtbar – besonders hinsichtlich der nötigen Transformationen des Denkens und des politischen Handelns.
Cover: Die Probe als soziales Spiel
  • Band: 183
  • Autor: Eliana Schüler
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 31.12.2026
  • Genre: Sonstiges

Die Probe als soziales Spiel

Was geschieht in theaterpädagogischen Proben – und wie lässt sich dieses Probengeschehen beobachten, beschreiben und analysieren? Eliana Schüler perspektiviert die Probe als soziales Spiel und nimmt die theaterpädagogische Praxis mikroanalytisch in den Blick. Sie rekonstruiert Logiken, Muster und Routinen des Probens und fragt zugleich, welche Voraussetzungen die Proben haben und welche Subjekte sie hervorbringen. Dabei wird deutlich, wie Teilnehmende auf die Anforderungen der Praxis eingestellt und zum Mitspielen befähigt werden. Die subjektivierungstheoretisch fundierte Praxeografie theaterpädagogischen Probens gibt methodische und theoretische Impulse für das Fach und trägt zugleich zur kritischen Reflexion der Praxis bei.

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