Transformationen der Antike

Macht Antike Politik?

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Antike um jeden Preis". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Charlotte Schreiter beginnen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 9 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Transformierte Intimitäten".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 19.08.2014
  • Neueste Folge: 31.12.2023

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Antike um jeden Preis
  • Band: 29
  • Autor: Schreiter, Charlotte
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 19.08.2014
  • Genre: Sonstiges

Antike um jeden Preis

Gegenstand der Untersuchung sind Gipsabgüsse und Kopien antiker Plastik, die nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges in Mitteldeutschland in zuvor nicht gekannter Menge hergestellt und verkauft wurden. Sie bildeten die Voraussetzungen für eine weite Verbreitung vorbildhafter Antiken.
Die Arbeit bildet eine Bestandsaufnahme der Produkte und Werbemaßnahmen von Künstlern, Manufakturen und Händlern. Rekonstruiert werden der anfänglich begrenzte Formenvorrat und seine sukzessive Erweiterung. Durch die Abformung ausgewählter Antiken 1782 avancierte die Dresdner Sammlung zum regionalen Paradigma. Diese Gipsabgüsse bildeten die Vorlagen für Antikenkopien in sog. Alternativmaterialien wie speziell behandeltem Papiermaché, Terrakotta, Eisen sowie anstehenden Erden und Gesteinen.
Es wird ein Einblick in das komplexe Bezugssystem und die Mechanismen der Herstellung und des Vertriebs von Abgüssen und Antikenkopien ermöglicht. Die für die Epoche konstituierende Auseinandersetzung mit antiker Kunst wird unter den Rahmenbedingungen des technisch Machbaren ausgeführt. So entsteht ein breites Fundament für das Verständnis dieser spezifischen Form der Transformation von Antike im 18. Jahrhundert.

Cover: Macht Antike Politik?
  • Band: 36
  • Autor: Schlelein, Stefan
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 31.12.2023
  • Genre: Politik

Macht Antike Politik?

Auch nach dem Ende der politischen Strukturen der Antike, nach dem Untergang ihrer Reiche und Gemeinwesen bis hin zum römischen Imperium, hat das Altertum seinen Einfluss auf das öffentliche Denken und Handeln Europas und der westlichen Welt nie ganz verloren: Antike Lehren und Vorbilder dienen bis in unsere Tage als Bezugspunkte ganz unterschiedlicher politischer Diskurse. Es scheint offensichtlich, dass Antike Politik ‚macht‘. Doch ist diese Beobachtung korrekt? Am Beispiel ausgewählter Transformationen politischer Ideen, Repräsentationen und Handlungsweisen untersuchen die Autoren des Bandes, welche Bedeutung der Antike im Prozess ihrer Transformation im Bereich des Politischen im Einzelnen zukommt. Sie fragen nach den sozialen Bedingungen und nach den Funktionsweisen der Transformation, die hierbei wirksam werden. Wo, wann und warum nutzen politische Akteure ausgerechnet das Altertum? Welchen Vorteil erwarten sie sich davon? Mit der Beantwortung dieser Fragen analysiert der Band, in welchem Maße die Antike auch in der Neuzeit noch politikmächtig wirkte – und zeigt zugleich, dass jede Indienstnahme des Altertums auch dessen Konstruktion bedeutet: Antike macht also nicht nur Politik, Politik macht auch Antike.
Cover: Transformierte Intimitäten
  • Band: 67
  • Autor: Müller, Felix Florian
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 14.04.2023
  • Genre: Roman

Transformierte Intimitäten

Liebe und Freundschaft können beide als Ausprägungen des selben Phänomens, der Intimität, verstanden werden. Sie repräsentieren bestimmte Formen der Kommunikation, denn nichts scheint dringlicher, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, als die Frage, wie man auf diesen Wegen eine Zuneigung ausdrücken kann. Als wäre dies nicht schon komplex genug, unterliegen diese Kommunikationsformen einem durch zahlreiche Faktoren beeinflussten historischen Wandel, der Liebe und Freundschaft als getrennte Lebensmodelle ausdifferenziert. Dieser langwelligen Transformationskette soll die Arbeit am Beispiel mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Übertragungen von Vergils 'Aeneis' auf den Grund gehen.

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