Caesar auf Textil
Vier monumentale Tapisserien und ihre Erhaltung
Seit fast 500 Jahren befinden sich vier monumentale Wandbehänge im Besitz der Stadt Bern. Sie entstanden um 1450 bis 1470 in den burgundischen Niederlanden und erzählen detailreich die Geschichte des römischen Herrschers Julius Caesar. Im Spätmittelalter schmückten sie Fürstensäle, vielleicht sogar denjenigen von Karl dem Kühnen. Nach der Reformation überführte die Berner Obrigkeit 1537 die Textilien aus der Kathedrale von Lausanne in die eigene Stadt und hütete sie fortan als Staatsschatz. Aber Textilien sind fragile Kunstwerke. Licht, Staub, Bewegung und Schädlinge setzen ihnen zu. Sie bedürfen sorgfältiger Pflege und aufwendiger Konservierung.
Erläutert werden die Bedeutung und die Herstellung dieser heute fast verÂgesÂsenen Kunstgattung des europäischen Mittelalters und deren Nutzung in der Republik Bern und später im Museum. Zudem kommen die wichtigsten Etappen des jĂĽngsten, langjährigen Konservierungsprojekts zur Sprache.
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| Veröffentlichung: | 01.11.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 26,5 cm / B 20 cm / - |
| Seiten | 160 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 39.00 |
| Preis AT | EUR 39.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-039-19675-3 |
Ăśber den Autor
Das Buch wird herausgegeben vom Bernischen Historischen Museum. Mit Beiträgen der Kunsthistorikerinnen Susan Marti und Sabrina Schmid sowie der Textilkonservatorinnen/-restauratorinnen Stefanie Göckeritz, Maike Piecuch und Christine Reinecke. Es erscheint gleichzeitig in einer Âdeutschen und einer französischen Fassung.Diesen Artikel teilen
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