Der Fall ZE
Wider die Ignoranz. Dramolett
Der Fall ZE ist das Porträt eines Einzelnen im Widerstand gegen die selbstgewisse Trägheit der Vielen. In einer raffinierten Konstruktion aus Theaterprobe und Gerichtsverhandlung – in einem Gerichtssaal, der zugleich Bühne ist –, gerät die Wirklichkeit ins Wanken. Der Außenseiter ZE steht vor Gericht, angeklagt nicht allein wegen einer Tat, sondern wegen seiner Andersartigkeit. Was als Prozess beginnt, enthüllt Schritt für Schritt die Abgründe einer Gesellschaft, die das Unbequeme verdrängt und die Realität beharrlich aus ihrem Blickfeld verbannt.
Das Dramolett Der Fall ZE ist eine eindringliche Parabel über Ignoranz, Konformismus, Vorverurteilung und die Zerbrechlichkeit menschlicher Urteilskraft. Entstanden 1984 – nach einer 1985 vonseiten der Autorin verfügten vierzigjährigen Werksperre – liest sich das Stück heute wie die Vorahnung einer Gegenwart, in der Wahrnehmung, Wahrheit und Wirklichkeit zunehmend umkämpft sind. Ein dramatischer Text von beklemmender Aktualität.
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| Veröffentlichung: | 01.07.2026 |
| Seiten | 117 |
| Art des Mediums | E-Book |
| Preis DE | EUR 12.80 |
| Preis AT | EUR 12.80 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-950-50426-2 |
Über den Autor
Konstanze Sailer ist eine deutsch-österreichische Malerin und Initiatorin der Erinnerungsinitiative Memory Gaps. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit dem menschlichen Antlitz, Tod und Vergänglichkeit sowie den Spuren existenzieller Erfahrung auseinander. Der Fall ZE, geschrieben 1984, im Alter von neunzehn Jahren, verweist auf zentrale Themen ihres späteren Schaffens; als frühes literarisches Zeugnis einer künstlerischen Haltung, die sich gegen Vergessen, Konformismus und Ausgrenzung richtet.Diesen Artikel teilen
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