Niki de Saint Phalle
Dream Machine
Sie fragte nicht um Erlaubnis, sondern nahm sich, was Männer selbstverständlich besaßen: Einfluss und Macht
Nanas und Empowerment: Bekannt vor allem für ihre farbenfrohen Nanas, steht im Zentrum dieser Publikation Niki de Saint Phalles (1930–2002) Wirken als weibliche Künstlerin in einer von Männern dominierten Kunstwelt. Sie stellte das männliche Machtprivileg radikal in Frage und stemmte sich mit ihrer Kunst gegen die geschlechterbedingte Diskriminierung von Frauen. Im Kontext von Bewegungen wie Me Too ist dieser Aspekt ihres Schaffens aktueller denn je.
Seit ihren ersten Aktionen sprengte Niki de Saint Phalle gesellschaftliche Grenzen und setzte sich in einem traditionell männlich geprägten Kunstbetrieb durch. Im Vergleich mit Werken von Jean Tinguely und Yves Klein wird deutlich, was ihre Kunst einzigartig macht. Auch Bezüge zu anderen weiblichen Perspektiven wie Yayoi Kusama oder Alina Szapocznikow werden in größerem Umfang dargestellt. Durch vier Jahrzehnte hindurch wird ihr Kampf gegen Strukturen beleuchtet, die die Selbstbestimmung von Frauen verhindern.
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| Veröffentlichung: | 08.09.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 28 cm / B 23,5 cm / 1182 g |
| Seiten | 202 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 45.00 |
| Preis AT | EUR 46.30 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-777-44818-3 |
