Poetry of Destruction. Günther Uecker
In Dialogue with Michael Kluth | 1988–2018
Kunst, aus Schmerz geboren – Der Maler und Objektkünstler Günther Uecker im Porträt
Günther Ueckers Kunst: komprimiert, disparat, widersprüchlich, provokant, leidenschaftlich. Getragen von einem hartnäckigen Optimismus – dem Gegensatz zum lauen, einverständigen Optimismus, der nur beruhigen will in einer brennenden, chaotischen Welt. Die Verletzung des Menschen durch den Menschen ist sein zentrales Thema. Seine schöpferische Kraft kommt aus tiefem Schmerz. 1930 geboren, erlebte er als 15-Jähriger gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entsetzliche Dinge …
In über 30 Jahre geführten Gesprächen mit dem Filmemacher Michael Kluth, die in Auszügen hier vorgestellt werden, gibt Günther Uecker Auskunft über seine Arbeit, sein Leben. Entstanden ist das Porträt eines der bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstler, der mit seinen einzigartigen Nagelbildern, Skulpturen, Prägedrucken und Performances berühmt geworden ist.
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| Veröffentlichung: | 07.04.2020 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 24 cm / B 16,5 cm / - |
| Seiten | 224 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 25.00 |
| Preis AT | EUR 25.70 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Ateliergespräche |
| ISBN-13 | 978-3-963-11364-2 |
Über den Autor
Günther Uecker, geb. 1930, ist einer der bekanntesten deutschen Maler und Objektkünstler. Er studierte Malerei in Wismar und an der Kunstakademie in Berlin-Weißensee. 1953 siedelte er nach West-Berlin über und setzte 1955 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf fort. 1956/1957 entstanden erstmals die für ihn typischen reliefartigen Nagelbilder. Seit den 1980er Jahren nimmt er in seinen Werken zu politischen Fragen Stellung: So reagierte er etwa auf die Katastrophe von Tschernobyl mit dem Zyklus »Aschebilder«.Diesen Artikel teilen
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