Schrift als Werkzeug
Schriftbildliche Operativität in Kompositionsprozessen früher musique mixte (1949–1959)
Wie wird Schrift im Kompositionsprozess zu einem operativen Werkzeug musikalischer Arbeit? Das Buch geht dieser Frage anhand der frühen musique mixte nach – in einem musikhistorisch entscheidenden Moment zwischen 1949 und 1959, als sich die Aufzeichnung elektroakustischer Klänge als integraler Bestandteil des Komponierens etablierte. Ausgehend von der musikalischen Schrift- und Skizzenforschung werden Formen und Funktionen von Schrift anhand von vier Schlüsselwerken Daphne Orams, Bruno Madernas, Mauricio Kagels und Luciano Berios untersucht. Die Studie arbeitet kommunikative, explorative, experimentierende und synchronisierende Potenziale der Schrift im musikalischen Schaffensprozess heraus und zeigt, dass Schrift als Werkzeug zur Realisierung musikalischer Phänomene fungiert. Damit wirft das Buch neues Licht auf einen Gegenstand, der bislang nur vereinzelt erforscht wurde und leistet zugleich einen Beitrag zu einer Theorie der musikalischen Schrift.
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| Veröffentlichung: | 28.12.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 23,5 cm / B 15,5 cm / - |
| Seiten | 240 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 49.90 |
| Preis AT | EUR 51.30 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Theorie der musikalischen Schrift 5 |
| ISBN-13 | 978-3-770-57095-9 |
