Die Jäger auf Karinhall
Berlin 1936 – die Olympischen Spiele sind in vollem Gange, doch fernab der Stadien versammelt sich die Elite des Dritten Reiches zu einem grotesken Jagdfest in Karinhall, dem pompösen Landsitz Hermann Görings. Inmitten von Prunk, Intrigen und moralischem Verfall bewegt sich Roar Trögesen, ein norwegischer Marathonläufer und Spion, durch ein Labyrinth aus Machtspielen und Abgründen. Carl-Henning Wijkmark entfesselt in diesem Roman ein düsteres Panorama des Nationalsozialismus – satirisch, verstörend und brillant erzählt. Die Jäger auf Karinhall ist auch 50 Jahre nach seinem ersten Erscheinen ein provokantes Ereignis, das historische Realität mit grotesker Fiktion verschmilzt und dabei tief in die Psyche eines untergehenden Systems blickt. Ein Buch, das provoziert, fasziniert und lange nachhallt.
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| Original Titel | Die Jäger von Karinhall |
| Veröffentlichung: | 01.10.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,5 cm / B 12 cm / 381 g |
| Seiten | 366 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 16.00 |
| Preis AT | EUR 16.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | MSB Paperback |
| ISBN-13 | 978-3-751-84539-7 |
Über den Autor
Carl-Henning Wijkmark, geboren 1934 in Stockholm, studierte Literaturgeschichte und Philosophie in München und Lund. Er arbeitete zunächst als Kulturjournalist und übersetzte u.a. Benjamin, Nietzsche und Lautréamont. Seit den siebziger Jahren ist ein umfangreiches Prosawerk entstanden, das international große Beachtung findet. Auf deutsch wurden bei Gemini folgende Romane veröffentlicht: Der du nicht bist, Schwarze Wand und Letzte Tage. Seine Satire Der moderne Tod erregte wegen seines prophetischen Zynismus großes Aufsehen in Deutschland.
