Thea von Harbou: Spione
Mit 16 Bildern aus dem gleichnamigen Film
Berlin, wie das gesamte westliche Europa, ist in den 1920er Jahren voll von russischen Emigranten, die nach der Oktoberrevolution 1917 ihre Heimat verlassen hatten. Seit Walther Rathenaus Unterschrift unter den Vertrag von Rapallo 1922 geben sich sowjetische Diplomaten, Handelsvertreter und Künstler in Berlin die Klinke in die Hand. Unangenehme Begegnungen zwischen russischen Emigranten unterschiedlicher politischer Lager sind an der Tagesordnung. Thea von Harbou, unter anderem auch Autorin der Romane und Filme „Metropolis“ und „Frau im Mond“, verarbeitet diesen explosiven Alltag zu einem packend-ironischen Roman, in dem sich alle gegenseitig bespitzeln und ermorden. Ein Klassiker ist geboren.
Mit „Spione“ bietet sich die Gelegenheit, die Geburtsstunde eines ganzen Genres zu erleben. Wann immer Leserschaft oder Filmpublikum einem Spionagethriller jüngeren Datums begegnen – mögen Themen und Sensationen auch variieren –, wird man konstatieren müssen, dass alles schon einmal da war: und zwar in „Spione“, dem Prototypen!
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| Veröffentlichung: | 05.05.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / - |
| Seiten | 255 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 26.90 |
| Preis AT | EUR 27.70 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-939-98828-1 |
Ăśber den Autor
Guido Altendorf, Jahrgang 1970. Studium Dramaturgie/Film- und Fernsehwissenschaften an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam. Seit 1995 am Filmmuseum Potsdam verantwortlich für Ausstellungen und Publikationen. Zahlreiche Aufsätze, Dokumentarfilme und DVDs (Herausgeber) vor allem zur deutschen Filmgeschichte. Rekonstruktion diverser Stummfilme, Lehrtätigkeit in den Fächern Dramaturgie, Filmgeschichte, Filmästhetik. Lebt in Berlin.Diesen Artikel teilen
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