
Raunächte
Nach Jahren im Ausland kehrt er zurück in das verlorene und doch vertraute Tal im Schwarzwald. Durch hohen Schnee geht er die alten Wege, erinnert sich an den erbitterten Erbstreit um den väterlichen Hof und an Minna, die sich gegen ihn und für den Bruder entschied.

Das Geschenk der Weisen
Della und Jim sind frisch verheiratet, lieben sich sehr, haben aber nur wenig Geld – und morgen ist Weihnachten! Della beschließt, ihre wunderschönen langen braunen Haare abschneiden zu lassen (sie bekommt von der Perückenmacherin 20 Dollar dafür), um Jim eine Uhrkette für seine Taschenuhr kaufen zu können.

Das fremde Kind
Die Geschwister Christlieb und Felix von Brakel leben mit ihren Eltern auf dem Land. Eines Tages kommt ihr reicher, weltläufiger Onkel Cyprianus zu Besuch und bringt ihnen »modernes« mechanisches Spielzeug aus der Stadt mit. Er verspricht, ihnen einen »zeitgemäßen« Hauslehrer zu besorgen, damit sie nicht »zurück blieben«.

Weihnachten bei Goethe
Goethe bekannte: »Ich hab diese Zeit des Jahrs gar lieb, die Lieder die man singt; und die Kälte die eingefallen ist macht mich vollends vergnügt.« Wie aber verbrachte der Dichter und Geheime Rat das Fest? Seinem Sohn August schenkte er 1800 ein Puppenspiel, das ihn an die eigene Kindheit im Frankfurter Patrizierhaus erinnerte.

Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá
Um eine blaue Rose zu gewinnen, erzählt die Morgenfrühe dem Herrn der Zeit die Liebesgeschichte vom Gestreiften Kater und der Schwalbe Sinhá: Der Gestreifte Kater, im ganzen Park gefürchtet und verachtet, weil er böse sei und hässlich, erlebt einen zweiten Frühling, als die junge, neugierige Schwalbe Sinhá sich allen Warnungen der Parkbewohner zum Trotz mit ihm anfreundet.

Die Carus-Sachen
Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe).

Grimms Märchen
Die Märchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, von ihnen gesammelt und zwischen 1812 und 1815 herausgegeben, gehören zum Kanon der deutschen Literatur, waren schon zu Grimms Zeiten populär und werden seither begeistert gelesen und vorgelesen. Der vorliegende Band versammelt die schönsten Märchen aus dieser Sammlung: Die Bremer Stadtmusikanten, Schneewittchen, Frau Holle, Hänsel und Gretel, Aschenputtel, König Drosselbart und viele mehr.

Mein Liederbuch
»Schon als Kind«, schreibt Dagmar Manzel, »begeisterten mich die Lieder der Zwanziger Jahre, erzeugten in mir so etwas wie eine kleine Sehnsucht, die mich schließlich, viele Jahre später selbst als Sängerin auf die Bühne bringen sollte.« Unvergessen sind sie, die Lieder, die im Babylon Berlin der Weimarer Republik auf den Varieté-, Kabarett- und Operettenbühnen Furore machten: Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht, Irgendwo auf der Welt oder Ick wunder´ mir über jar nischt mehr.

Lob der Engel
Von Erzengeln, von Schutz- und Todesengeln, vom Engel der Geschichte, von himmlischen Boten und irdischen Wächtern: Die vorliegende Anthologie versammelt Gedichte, Legenden und Erzählungen von Hildegard von Bingen bis Wolf Biermann, von Paul Gerhardt bis Mascha Kaléko und vielen anderen.

Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt
Die Ikone der afroamerikanischen Literatur, ihr epochemachendes Werk: Maya Angelou wächst in den Dreißigerjahren im Kramerladen ihrer Großmutter am Rande einer Baumwollplantage auf. Für sie und ihren Bruder ein Ort des Zaubers und des Spiels inmitten einer schwarzen Gemeinde, die der Hass und die Armut auszulöschen droht … Dieses Buch erzählt die Geschichte eines trotzigen Mädchens im Kampf gegen unvorstellbare Widerstände.

Jehovas Gefängnis
Jahrzehntelang ist Oliver Wolschke ein vorbildlicher Zeuge Jehovas: Er lebt seinen Glauben, feiert weder Weihnachten noch Geburtstage, betet täglich und erzieht seine Kinder nach den Richtlinien der Gemeinschaft. Doch eines Tages beginnt er, an den Glaubenslehren zu zweifeln.

Gottes Werk und mein Beitrag
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist ein Mysterium – für die Welt, für seine Parteigenossen, für sich selbst. Was treibt diesen Mann an, der in Shrek-Kostümen Hatz auf Ausländer macht und allen Hartz-IV-Abhängigen Kruzifixe in die Wohnstuben hängen will? In dieser ersten unautorisierten und komplett erfundenen Autobiografie klärt Söder auf: über seine Herkunft, sein Werden und Wirren – und gibt einen Ausblick auf weitere tausend Jahre CSU-Herrschaft in Bayern.

Jäger
Die Jäger: eine Eliteeinheit, tödlich wie die Navy SEALs, eingesetzt in den gefährlichsten Kriegsregionen im Kampf gegen den Terror.Thomas Rathsack ist Jäger 229. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 beschloss er, sich dem Terror entgegenzustellen.

»Der Tag war so glücklich«
Ein »Dankeschön« kann wahre Wunder wirken. Kaum ausgesprochen, schon bringt es die Augen zum Leuchten und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Es gibt viele Anlässe, sich zu bedanken. Und keine dieser Gelegenheiten sollte man versäumen, und keinen Empfänger auslassen: sei es der beste Freund oder die Liebste, die Mutter, der liebe Gott oder das Leben selbst, oder sei es auch nur ein winziger Bindfaden, ein Knopf oder ein schlichter Hocker.

Erinnerungen an Anna Achmatowa
Nadeschda Mandelstam (1899-1980), die ihren Mann, den Dichter Ossip Mandelstam, um viele Jahre überlebte, hat sich im Alter mit ihren Memoiren Das Jahrhundert der Wölfe und Generation ohne Tränen international einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Jahren wurden in ihrem Nachlass Erinnerungen an Anna Achmatowa (1889-1966) entdeckt – ein bewegendes Dokument der Freundschaft in schwierigsten Zeiten.

German Champion
Wie schafft man es als deutscher American-Football-Spieler in die NFL? Die beeindruckende Geschichte von Sebastian Vollmer zeigt: Talent reicht nicht, genauso wichtig sind unbändiger Wille, Training und Liebe zum Sport. In diesem Buch gibt Vollmer bisher unbekannte Einblicke in sein Leben: Er erzählt, wie er mit zwei Koffern in den Händen und Sprachproblemen im Gepäck in Amerika ankam, dort die Liebe seines Lebens kennenlernte und feststellen musste, wie schwer das Privatleben mit dem extrem harten Job als Footballer vereinbar ist.

Unterstadt -- Versuch einer Erinnerung
Das Buch erzählt eine Zeitreise von 1890 bis 1970. Eine Familie entsteht. Sie siedelt sich in einem Stadtteil an, der Unterstadt heisst. Er wird über fünf Generationen zur Heimat. Konkret geht es um die Unterstadt in Hilden, einer Mittelstadt im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen.

Wackeljahre
Ich liege auf dem harten Fliesenboden einer Restauranttoilette – mit dem Gesicht nach unten. Meinen Körper spüre ich nicht. Ich kann mich nicht bewegen.In ihrer Autobiografie erzählt Jenny Elvers von den Hintergründen ihrer Alkoholsucht, von ihren Beziehungen zu berühmten Männern, die sie in die Klatschspalten brachten und darüber, wie sie jahrelang dafür gearbeitet hat, ihren eigenen Weg zu finden und ihn zwischen Blitzlichtgewitter, Schlagzeilen und rotem Teppich nicht zu verlieren.

Menschen am Weg
Was bleibt vom Weg, den wir in unserem Leben zurücklegen? Emil Zopfi erzählt von den Menschen, die ihn ein kurzes oder auch ein langes Stück begleitet haben, von Glarus nach Zürich, ins Rheinland und in die Toskana, nach Berlin und Amerika, über Palästina ins Tessin.

Seelenfreunde
In ihrem bewegenden Memoir erzählt die Amerikanerin Julie Barton die Geschichte ihrer Depression. Sie ist Anfang Zwanzig, als sie nach der Trennung von ihrem Freund erkrankt. Verzweifelt sucht sie einen Ausweg aus der Krankheit, doch nichts hilft: Medikamente und Psycho-Therapie bleiben ohne Wirkung.

Wüstenblume
„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen.

Von Tränen und von Heiligen
»Von Tränen und von Heiligen«, 1937 auf rumänisch geschrieben, erschien 1987 in einer französischen Übertragung, die Cioran selbst so eingehend überarbeitet hat, daß aus ihr gleichsam ein Originaltext geworden ist.Der balkanisch exzessive Polemiker-Dichter wird fünfzig Jahre später vom französisch strengen Stilisten gebändigt, der junge, von einer religiösen Krise aufgewühlte Cioran wird vom Experten des ironischen Durchblicks, vom geschundenen Sezierer in die Schranken gewiesen, aber keineswegs neutralisiert.

Gedichte und kleine Dramen
Hofmannsthals Gedichte und kleine Dramen sind in dieser Zusammenstellung zum ersten Male 1911 bei der Insel in Leipzig erschienen. Lange Zeit haben gerade sie den eigentlichen Ruhm des Dichters ausgemacht. Hofmannsthal zeigt sich in ihnen proteisch wandelbar und legt doch gleichzeitig in seinem Frühwerk den Keim zu fast allem, was er in den 30 Jahren danach noch geschrieben hat.

»Wer’s hört, wird selig«
Schenks Musik(ver)führer»Wer nicht hört, kann nicht selig werden. Etwas wurde erfunden durch irgendeinen magischen Kobold oder einen Erzengel oder wer immer im Himmel dafür zuständig war: die Musik … Und wer den großen Begleiter Musik annimmt, der gehört einer anderen Welt an«, schreibt Otto Schenk im Vorwort seines neuen Buches.