
Gespräche mit Klemperer
Peter Heyworth hat mit Klemperer, zunächst für den Rundfunk, ausgiebig-eindringliche Gespräche geführt. Er hat zu fragen, der Befragte zu antworten verstanden. Die Gespräche sind zu einer konzentrierten Autobiographie gefügt. In ungetrübtem Erinnern zeichnet Klemperer seine Laufbahn nach – vom frühen Dirigieren für Max Reinhardt über die entscheidenden Begegnungen mit Gustav Mahler, seine Konventionen umstürzende Leitung der Krolloper in Berlin bis zum Exil und zu den grandiosen, schwerster körperlicher Behinderung abgetrotzten Aufschwüngen im höchsten Alter.

Jüdisches Glück
Dieser autobiographische Bericht führt nach Transnistrien, einem schmalen Landstreifen zwischen Bug und Dnjestr, wo vor dem Zweiten Weltkrieg Ukrainer, Russen, Rumänen, »Volksdeutsche« und zahlreiche Juden friedlich miteinander lebten. Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht im Jahre 1941 änderte sich die Situation schlagartig.

Wir sind Gefangene. Ein Bekenntnis
Als der Bäckersohn Oskar Graf 1918 in München eintrifft, hat er noch kein Wort veröffentlicht – dafür aber eine Visitenkarte in der Tasche, die ihn als Schriftsteller ausweist. Was folgt? Ein Leben auf Pump, Arbeit in der Keksfabrik, Freikörperkult, Trunkenheit, Schwabinger Bohème, Flugblattaktionen.

Digitales Lernen in der Grundschule
Dieser Sammelband umfasst Beiträge des 1. fachübergreifenden und interdisziplinären fachdidaktischen Symposiums zum Lernen mit digitalen Medien in der Grundschule, das 2017 an der TU Chemnitz stattgefunden hat. Die Beiträge stellen medienpädagogische Überlegungen ebenso wie Erkenntnisse aus Forschung und Unterrichtspraxis für verschiedene Schulfächer vor.

Der süße Geschmack von Freiheit
Eine ungewöhnliche Theater-LebensreiseAnkommen, Untergehen, Auferstehen, finnische Blaubeeren und ShakespeareWie viel selbst gewählten Irrsinn hält man aus? Der Schauspieler und Regisseur Norbert Kentrup erzählt von drei freien Theatern, die er mit anderen erwünschte, erlitt und erlebte:die Mobile Rhein Main Theater GmbH, die bremer shakespeare company sowie SHAKESPEARE und PARTNER Berlin.

Die Tugend der Frauen von Comitán
Rosario Castellanos (1925-1974) gilt als Mexikos bedeutendste Autorin des 20. Jahrhunderts. Mit großem Engagement wandte sie sich der Situation mexikanischer Frauen in einer vom Machismo geprägten Familientradition zu. So ist auch der Titel Die Tugend der Frauen von Comitán durchaus mit Augenzwinkern zu verstehen: Der Roman bietet ein äußerst vergnügliches und beißend spöttisches Kabinettstück um die bedeutungsträchtigen Themen Jungfräulichkeit und Mannesehre.

Skizze eines Unglücks/Skizze eines Verunglückten
In seinem »Tagebuch 1966–1971« hat Max Frisch Fragmente einer Erzählung unter dem Titel »Skizze eines Unglücks« veröffentlicht: Der Arzt Viktor fährt mit seiner Geliebten Marlies, Romanistin, in die Provence. Es kommt zu einem Unfall, bei dem die Frau stirbt.

Frank Thelen – Die Autobiografie
Die außergewöhnliche Autobiografie des Mannes, der als Investor aus der „Höhle der Löwen“ bekannt wurde: Mit 25 steht Frank Thelen vor dem Ruin – aber was für viele andere das Ende bedeuten würde, ist für ihn der Startschuss für eine beispiellose Karriere.

MEIN BEWEGTES LEBEN
Ich bin eins mit dem Alltag und fühle mich, als wäre ich 68 Jahre alt und nicht 90. Aber wenn man mich durchsägt,stellt man in mir 90 Jahresringe fest. Die Zeit vergeht immer rasanter. Im Laufe meines Lebens hat sich das Weltbildgewaltig verändert.

Das Weiße Haus des Exils
Pacific Palisades: Thomas Manns Leben im Exil1942 bezog Thomas Mann sein neues Haus in Pacific Palisades. Es ist ein Refugium für den Schriftsteller gewesen, ein Treffpunkt des Exils und ein Ort der Geborgenheit für den Enkel. Im März 2018 kehrt Frido Mann auf den Spuren seiner Erinnerung zurück, kurz bevor das Haus von der Bundesregierung als Zentrum des transatlantischen Dialogs eröffnet werden soll.

Mein Leben ist eine Pilgerreise
Im Juni 2017 zog Ernst Merkinger zu Fuß los, den Jakobsweg entlang. Viereinhalb Monate und circa 3400 Kilometer später kam er am Ziel seiner Reise an – in Marrakesch. »Mein gesamtes Leben fühlt sich bisweilen wie eine Pilgerreise an, manchmal mehr und manchmal weniger zäh«, sagt er.

Der Schwimmclub der traurigen Heldinnen
Ein ergreifende wahre Lebensgeschichte aus Irland: Ruth Fitzmaurice, eine junge Ehefrau und Mutter, meistert mit der Kraft ihrer Liebe ein schweres Schicksal. Ihr geliebter Mann Simon leidet an der unheilbaren Motoneuron-Krankheit, an der auch Stephen Hawking litt.

Schattenkind
Als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Bergdorffamilie wurde Philipp Gurt in Graubünden in der Schweiz geboren. 1972 wurden alle acht Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt.

Schlafende Erinnerungen
Der Vater trifft sich mit dubiosen Russen auf dem Schwarzmarkt, die Mutter ist Schauspielerin in Pigalle. Der Sohn, in Paris auf sich allein gestellt, verkehrt mit rätselhaften Frauen: Mit Madeleine Péraud, einer Esoterikspezialistin, teilt er die Liebe zu bestimmten Büchern.

Menschenskind
Wer »La Manzel« noch nicht zu Füßen liegt, wird es spätestens nach diesem Buch. Sie trägt die mit Pailletten besetzte Robe ebenso elegant wie die Lederkluft, ist mal rotzfreche Göre, mal Dame von Welt. Ihre Fans kennen sie von zahlreichen Theater- und Operettenrollen.

Filicudi oder Das ausgelöffelte Leben
Heinz Kersten gibt mit Filicudi Zeugnis von einem Journalistenleben zwischen den Systemen: Geboren 1926 in Dresden, aufgewachsen im Nationalsozialismus und politisch sozialisiert im Kalten Krieg verbrachte er den Großteil seines Lebens direkt an der Grenze der Machtblöcke im Westen des geteilten Berlins.

Das Schweigen der Venus
Im „Hotel de Rome“ in der „Straße Unter den Linden“ in Berlin wartet die italienische Malerin Emma Gaggiotti-Richards auf eine Audienz. Aber der Kaiser empfängt sie nicht. Dabei kannte Emma seinen Großvater, Wilhelm I. gut, sehr gut … Sie nannte sich dessen „Venus“, erhielt finanzielle Zuwendungen und Vergünstigungen, darunter eine Leibrente.

Widerspruch
Wächtler berichtet spannend, fundiert und mit einer gepfefferten Prise Ironie von den ersten Verfahren während der 68er-Studentenproteste, von Prozessen gegen "Rädelsführer" wie Rolf Pohle, gegen Feministinnen wie Ingrid Strobl, Bürgerinitiativen (Wackersdorf), antiautoritäre Zeitschriften (das BLATT), gegen Kollegen, die Berufsverbote bekommen sollten, gegen Studenten, die sich mit der heftig braunen Vergangenheit ihrer Professoren beschäftigten, oder West- und Ostspione nach der Wiedervereinigung.

Die Eifelgöre
Mit der Romanfigur "Sally" schuf die Autorin eine Gestalt, die in Authentizität die Geschichte ihres eigenen Lebens vertritt. Anschaulich und in mitreißender Form schildert sie, wie " die Eifelgöre" Mittel und Wege suchte und fand, sich aus extrem schwierigen Lebenssituationen zu befreien.

Versunken in Gott
Im Hochgebirge des nördlichen Libanon wurde am 8. Mai 1828 einer der bekanntesten Heiligen des Nahen Ostens geboren, der weltweit verehrt wird: der hl. Charbel Makhlouf. Der Sohn einfacher und frommer Bauern trat mit 23 Jahren in ein maronitisches Mönchskloster ein und wurde mit 31 Jahren zum Priester geweiht.

Der Tätowierer von Auschwitz
Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden.

Spurwechsel - Übergänge in der Bildungs- und Erwerbsbiografie von Betriebs- und Personalräten aktiv gestalten
Das Engagement in der betrieblichen Interessenvertretung ist ein politisches Ehrenamt und zugleich für die einzelnen Mitglieder eine berufs- und bildungsbiografische Phase. Mit dieser doppelten Perspektive wird die Gestaltung von beruflichen Übergängen relevant: Wie gelingt der Einstieg in den Betriebsrat? Wie kann man sich innerhalb des Gremiums weiterentwickeln? Welche beruflichen Perspektiven bieten sich nach einem Ausstieg? Diese Fragen verdeutlichen einen Weiterbildungs- und Beratungsbedarf seitens der Betriebs- und Personalräte zum Thema Berufsweg- und Übergangsgestaltung.

Frau Bodenschlampe
Selbstironisch, witzig und brutal ehrlich beschreibt die Autorin ihre jahrelange Achterbahnfahrt durch den Diätendschungel bis hin zu ihrer 30-Kilo-Gewichtsabnahme. Der mitreißende Mix aus Comedy, ernsten Zwischentönen und praktischem Fachwissen ist gespickt mit frechen Sprüchen und lustigen Anekdoten über ihre dicke Hündin Rhea, ihre Kinder Pubertier und Windelpupser sowie ihren Göttergatten.

Jetzt sag ich's
»Mariandl« erinnert sichWaltraut Haas ist seit über 70 Jahren eine Ikone des deutschsprachigen Films und der Bühne. An der Seite von Stars wie Peter Alexander, Johannes Heesters, Conny Froboess, Heinz Rühmann, Curd Jürgens oder Hans Moser spielte sie in zahlreichen Musik- und Unterhaltungs-filmen, darunter »Der Hofrat Geiger«, »Im weißen Rößl«, »Wenn der Vatermit dem Sohne«.