
Erinnerungen eines Sonntagskindes
Das Buch erzählt den spannenden Verlauf eines ganz normalen westdeutschen Lebens. Die Geschichte beschreibt eine sehr freie und sorglose Kindheit, dokumentiert den Übergang zur Jugendzeit, die geprägt war vom Zeitgeist des 1968er gesellschaftlichen Wandels.

Tagebuch eines Depressiven
Acht Prozent aller Deutschen, Österreicher und Schweizer leiden an einer Depression, doppelt so viele wie an Krebs. Trotzdem wird die Krankheit öffentlich kaum beachtet, denn wer nicht von ihr betroffen ist, der kann sie nicht verstehen. Die Betroffenen wiederum schweigen, sie haben Angst, als geisteskrank abgestempelt zu werden, oder wissen gar nicht, wie es um sie steht.

Die Deutschen
Die Deutschen das stolze Volk der Dichter und Denker? Lässt man die Dichter und Denker selbst zu Wort kommen, so zeigt sich, dass es mit dem Nationalstolz nicht weit her ist:Wir Deutschen sind von gestern so lautet Goethes schonungsloses Urteil über sein Volk, und auch andere sparen nicht mit Kritik, wenn es um die deutsche Identität geht: thatenarm und gedankenvoll heißt es bei Hölderlin, willkürlich verdummt befand Nietzsche.

Kraft für zwei Leben
27 Jahre nach der deutschen Vereinigung: der Osten hinkt hinterher. Die Wirtschaftskraft ist geringer, der Durchschnittslohn niedriger. Doch es gibt sie, die Erfolgsgeschichten Ost. Dietmar Enderlein erzählt sie über seine Firma, die MEDIGREIF-Unternehmensgruppe.

Gratwanderungen
Wolfgang Gruber blickt in dieser Autobiographie, die er in den 1960er Jahren verfasst hat, auf sein bewegtes Leben zurück.Er kommt 1886 in Graz zur Welt, die Mutter stirbt früh, sein Vater heiratet ein zweites Mal und zieht mit der Familie nach München.

Meine tausend Leben
Als kleinkrimineller Draufgänger in Jean-Luc Godards »Außer Atem« wurde Jean-Paul Belmondo 1959 über Nacht zum Star. Frankreichs größte Regisseure rissen sich um den kernigen jungen Mann mit dem frechen Grinsen. Bébel, wie ihn die Franzosen liebevoll nennen, wurde zu einer Kultfigur des französischen Kinos.

Das Curaçao-Komplott - Hinter Gittern im Paradies - Autobiografischer Roman
Der Wärter verlangt, dass ich meine Uhr ablege. Dann will er den Ehering haben. Er wird ungeduldig, als ich den Ring nicht gleich abbekomme. „Beeil dich, sonst hacke ich dir den Finger ab!“, blafft er mich an, ohne hochzuschauen. Er trägt einen Schlüsselbund am Gürtel und öffnet jetzt eine Tür.

Mit den Händen sehen
Der renommierteste Sportmediziner der Welt erzählt sein LebenDem Tastsinn seiner Hände sagt man magische Kräfte nach und Patienten aus der ganzen Welt kommen, um sich von ihm behandeln zu lassen, darunter Spitzensportler, Weltmeister und Olympiasieger.

Der kleine Prinz
Ein Flieger muss in der Wüste notlanden und trifft dort den kleinen Prinzen, den es von einem winzigen Planeten auf die Erde verschlagen hat. Der erzählt ihm von seinem Reisen, sie werden Freunde, und eines Tages ist der kleine Prinz wieder verschwunden.

Das Granatapfelbuch
Neben Oliven, Feigen und Datteln gehört der Granatapfel zu den frühesten vom Menschen kultivierten Früchten. Bereits in den Kulturen des Altertums findet man ihn als Fruchtbarkeitssymbol, und heute gilt er als »Superfood«, das überall angebaut wird, wo die Sommer warm und die Winter nicht zu kalt sind.

Pilze
„Eins der größten Sommervergnügen war der sehr russische Sport der Pilzsuche.“ Vladimir Nabokov berichtet von diesen Freuden und ihren Regeln. John Cage nimmt an einem Pilzbestimmungskurs teil, Marie Luise Kaschnitz sinniert über die Architektur von Pilzhäusern, Vinzenz Klink rät zum Trüffel: Das vorliegende Pilzlesebuch lädt ein zu literarischen Spurensuchen mit Sarah Kirsch, Arno Schmidt, Leo Tolstoi u.

Goethe und Sylvie
Ab 1776 war Goethe häufig zu Gast bei August Friedrich Carl von Ziegesar, Minister in Gothaischen Diensten und Berater von Herzog Carl August von Sachsen-Weimar. 1802 lernt er in Jena auch dessen jüngste Tochter Sylvie (1785 – 1855) kennen. In der Folge tauschen die beiden Briefe aus, Goethe wird später Pate ihres ersten Kindes.

Das Knopfbuch
Knöpfe gibt es schon seit Jahrtausenden. Die ersten wurden aus Steinen, Zähnen oder Knochen hergestellt, sie sollten wie die Fibeln das Fell, den Mantel oder den Umhang zusammen halten, gleichzeitig waren sie Zierde und Schmuck der Bekleidung. Der vorliegende Band gibt einen Abriss der Kulturgeschichte des Knopfes und stellt die Vielfalt der Materialien vor, vom Steinnussknopf bis zum Perlmuttknopf, vom Messingverschluss bis zum industriell gefertigten Kunststopfknopf, erzählt von »blinden Knöpfen«, Knopfmacherordnungen und Knöpfen als Zahlungsmittel.

Ansichtssachen
Die Welt verändert sich ständig - nicht aber die großen Fragen, die Menschen bewegen. Kia Vahland betrachtet Bilder alter Meister neu und stellt fest: Ihre Themen sind die unseren. Tizian, Rembrandt, Caspar David Friedrich, Édouard Manet, Caravaggio, Vincent van Gogh, Lorenzo Lotto und Albrecht Dürer haben etwas zu sagen zu dem, was das 21.

Der Spaziergang
„Ich teile mit, daß ich eines schönen Vormittags, ich weiß nicht mehr genau um wieviel Uhr, da mich die Lust, einen Spaziergang zu machen, ankam, den Hut auf den Kopf setzte, das Schreib- oder Geisterzimmer verließ, die Treppe hinunterlief, um auf die Straße zu eilen.

Das Waldbuch
Für Tacitus ist das Land der Germanen »schaurig durch seine Wälder«, bei Shakespeare erfüllt sich Macbeths rätselhafte Prophezeiung: »Der Wald fing an zu gehen«. Der »Waldbauernbub« Peter Rosegger erfährt die steirischen Wälder als existenzielles Abenteuer, Henry David Thoreau will im Wald »die schwierige Kunst des Leben üben«.

Das Fräulein von Scudéri
Paris, um 1680. Eine mysteriöse Mordserie erschüttert die Hauptstadt. Junge adlige Männer, auf dem Weg zu ihren Geliebten, werden von einem Unbekannten erstochen, die mitgeführten wertvollen Schmuckgeschenke geraubt. Der König bittet seine Hofdichterin, die 73jährige Madeleine de Scudéri, um Mithilfe bei der Verbrecherjagd.

Heimat. Das Backbuch
Christstollen und Osterzopf kennt jedes Kind. Aber viele Brauchtumsgebäcke, die traditionell zu den Feiertagen des Jahres gefertigt wurden, sind in Vergessenheit geraten: Neujahrsbrezeln, Mutscheln, Schmalznudeln, Kletzenbrot und viele andere. Konditormeister Martin Schönleben, Kultbäcker und Inhaber eines Cafés im Münchner Westen, möchte die süßen und salzigen Gebäcke wieder in Erinnerung rufen – vom Seelenstriezel bis zu den Melusinen.

Mein Einmachbuch
Wer möchte nicht seine saisonalen Lieblingsfrüchte und Gemüse selbst konservieren, um sie später mit seinen Lieben zusammen zu genießen? Oder in einem schönen Glas als persönliches Geschenk an Freunde weiterreichen? Véronique Witzigmann weiht uns in ihre Küchengeheimnisse ein und zeigt, wie das Einmachen leicht gelingt.

Prächtige Natur erheitert die Tage
»Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um«, schrieb Erich Kästner bereits vor fast einem Jahrhundert. Was ist die Natur für uns? – Ein Feld, das wir Menschen längst verlassen und überwunden haben? Oder doch ein Ort, den wir zum Rückzug und zur Besinnung brauchen?Die hier versammelten Naturgedichte von Friedrich Hölderlin und Joseph von Eichendorff über Rainer Maria Rilke und Hermann Hesse bis zu Günter Eich, Reiner Kunze und Ingeborg Bachmann spüren der Bedeutung nach, welche die Natur für uns Menschen hat.

Pathos und Schwalbe
Die Sommermonate des Jahres 2015 muss Friederike Mayröcker im Krankenhaus verbringen. Wochenlang ist sie abgeschnitten von ihrer papierenen Schreibhöhle, dem legendär gewordenen Gehäuse ihres Poesiewerks. Das Schreiben in der fremden, ungewohnten Umgebung ist unmöglich, nicht weil die lästigen körperlichen Gebrechen die Dichterin daran hindern, sondern weil das beständige Flüstern und Wispern der sich aneinanderschmiegenden Zettel und Blätter nicht hörbar ist, dem jene Wort- und Satzkonzentrate abgelauscht werden, die den einzigartigen Mayröcker-Sound erzeugen.

1948
„Wir waren wie Kinder, geradezu unverschämt jung. Einfaltspinsel waren wir, Partisanen.“ Dies ist die Geschichte eines jungen Mannes, der voller Heldenmut die Schule verlässt und kurz darauf dem Tod in die Arme läuft. Der im Mut die Sinnlosigkeit erkennen muss, die historische Schuld bei allem Recht, die Naivität im Heroismus.

Wir sind dann wohl die Angehörigen
Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mutter weckt und berichtet, dass der eigene Vater entführt wurde? Wie erträgt man die Sorge, die Ungewissheit, die Angst und die quälende Langeweile? Und wie füllt man die Tage, wenn jederzeit alles passieren kann, man aber nicht mal in die Schule gehen, Sport machen, oder Freunde treffen darf? Und selbst Die Ärzte, Green Day und die eigene E-Gitarre nicht mehr weiterhelfen? Johann Scheerer erzählt auf berührende und mitreißende Weise von den 33 Tagen um Ostern 1996, als sich sein Vater Jan Philipp Reemtsma in den Händen der Entführer befand, das Zuhause zu einer polizeilichen Einsatzzentrale wurde und kaum Hoffnung bestand, ihn lebend wiederzusehen.

Endstation Andalusien - Die Geschichte einer Auswanderung nach Spanien - Autobiografie
Wenn mir früher jemand gesagt hätte, du wirst mal in Spanien dein letztes Zuhause finden, dann hätte ich den für verrückt erklärt. Und nun wird es so kommen. Mit 50 noch einmal etwas ganz Neues in einem fremden Land zu beginnen, wenn man 40 Jahre in einem „offenen Vollzug“ war, erfordert schon eine Menge Mut.