Cover: Heiligabend

Heiligabend

Geschichten von Weihnachten, wie es früher war: Vom Heiligen Abend am Stechlinsee, von Krisenzeiten, in denen man sich die Blautanne aus dem Stadtpark »borgen« musste, von der Kündigung eines Kellners am 24. Dezember und von Olaf, dem traurigen Elch.

Cover: Von den Freuden der Eltern und Großeltern

Von den Freuden der Eltern und Großeltern

Menschen, die Eltern werden, wechseln die Daseinsform. Das war zu allen Zeiten riskant. Heutzutage besteht das Risiko darin, Beruf und Familie nicht gut miteinander vereinbaren zu können. Der Lohn der Mühe ist die Freude, mit Kindern das Leben neu zu entdecken.

Cover: Das Dritte Reich des Traums

Das Dritte Reich des Traums

Charlotte Beradt, die als Journalistin in Berlin arbeitete, wurde ab 1933 nicht mehr beschäftigt, floh 1939 nach England und 1940 weiter nach New York. Charlotte Beradt sammelte Träume, die zwischen 1933 und 1939 geträumt wurden, und befragte dazu Menschen ihrer Umgebung: Schneiderin, Nachbar, Tante, Milchmann, den befreundeten Unternehmer, den Arzt … Fünfzig „von der Diktatur diktierte Träume“ hat sie in ihren 1966 erstmals erschienenen Klassiker der Traumdokumentation aufgenommen.

Cover: Werke

Werke

Sie haben große Pläne, sie wollen raus, wollen es ganz anders machen als die etablierten Bürger, sie schwadronieren, trinken, rauchen und lesen Bücher. Irgendwann werden sie klüger. Nur Bavink nicht. Bavink dreht durch. Die Helden in diesem Band sind junge Bohemiens im Amsterdam des beginnenden 20.

Cover: Nebel im August

Nebel im August

Deutschland, 1933: Ernst Lossa stammt aus einer Familie von „Jenischen“, Zigeuner, wie man damals sagte. Er gilt als schwieriges Kind, wird von Heim zu Heim geschoben, bis er schließlich in die psychiatrische Anstalt in Kaufbeuren eingewiesen wird.

Cover: Wer wagt, beginnt

Wer wagt, beginnt

Gegen eine verzagte Demokratie – wir müssen für unsere Republik streiten! Neuauflage 2018 mit einem 50-seitigen aktuellen Nachwort über das politische Jahr 2017, über persönliche Erfahrungen in den Jamaika-Sondierungen – und über Robert Habecks Vorstellungen einer anderen PolitikDie sogenannte Politik- und Parteienverdrossenheit begleitet uns seit vielen Jahren, das öffentliche Ansehen von Politikern ist erbarmungswürdig.

Cover: Der verdammte Hof

Der verdammte Hof

In einer der kunstvollsten und umfangreichsten Erzählungen des bosnischen Nobelpreisträgers Ivo Andrić erinnert sich ein Mönch an die Zeit, die er – von den osmanischen Behörden der Spionage verdächtigt – in Istanbuls berüchtigtem Untersuchungsgefängnis, dem »verdammten Hof«, verbracht hat: einer Stadt im kleinen, in der »Schuldige und fälschlich Beschuldigte, Schwachsinnige und Verlorene oder ganz einfach irrtümlich Verhaftete, Menschen aus Istanbul und aus dem ganzen Land«, abgeschnitten wie »auf irgendeiner Teufelsinsel«, festgehalten, malträtiert und in Angst und Schrecken versetzt werden.

Cover: Für eine bessere Zukunft

Für eine bessere Zukunft

Der sympathischste Regierungschef der Welt. Oh wie schön ist Kanada! Neben atemberaubender Natur und faszinierenden Großstädten hat das Land nun auch ihn: Justin Trudeau. Sein gutes Aussehen und seine charismatische Art brachten ihm weltweite Aufmerksamkeit, doch man darf ihn darauf nicht reduzieren.

Cover: Geschichten der Cronopien und Famen

Geschichten der Cronopien und Famen

Die Cronopien, Famen und vom Titel unterschlagenen Esperanzen, die 1962 aus Cortázars »Leyer zum ersten Mail ans Licht« traten, gehörten heute zum Vokabular des spanisch Sprechenden. Cronopien, kleine »grüne und feuchte« Subjekte, sind zwar undefinierbar, aber mit schönster Humanität und Weltfrömmigkeit ausgestattet, kindhaft unberechenbar und an Erfahrenheit uralt.

Cover: Mein Glaube

Mein Glaube

»Ich glaube an den Menschen.« Hermann Hesse war weder Theologe noch ein »Spezialist in Lebensrätseln«, doch seine Urteile über den Glauben sind dezidiert und nicht ohne politische Relevanz. Am Beispiel der christlichen und asiatischen Traditionen macht er die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen bewußt.

Cover: Freuden und Tage

Freuden und Tage

»Marcel Proust gefällt sich gleichermaßen darin, die verzweifelte Pracht der sinkenden Sonne und die von Eitelkeiten erregte Seele des Snobs zu beschreiben. Er glänzt im Erzählen von eleganten Schmerzen, von künstlichen Leiden, an Grausamkeit denen mindestens ebenbürtig, die uns die Natur mit mütterlicher Freigiebigkeit gewährt.

Cover: Poesie

Poesie

Im Grunde ist die Dichtung des griechischen Nobelpreisträgers Giorgos Seferis (1900 bis 1971), schreibt Christian Enzensberger, von dem die Übertragungen dieses Bandes stammen, »eine ganz einfache Dichtung; sie hat sich ein allererstes Schema bewahrt: Die Dinge sind, die Menschen tun.

Cover: Das Gespräch der drei Gehenden

Das Gespräch der drei Gehenden

Peter Weiss schrieb diesen unabgeschlossenen, unabschließbaren inneren Monolog in Gestalt eines lebhaften Gesprächs dreier Stimmen 1962. Zwei Jahre danach bemerkte er dazu in einem Interview: »Alles, was gesagt wird, wird ständig zurückgenommen, so daß man immerzu zweifelt, was nun wirklich gesagt worden ist.

Cover: Trotzki im Exil

Trotzki im Exil

Cover: Die Worte, die Worte, die Worte

Die Worte, die Worte, die Worte

William Carlos Williams war der Doyen der modernen amerikanischen Poesie. Er residierte nicht in New York, er lebte als Armenarzt in seinem Geburtsort, einem kleinen Ort im Staate New Jersey. In diese Welt gehören seine Gedichte; sie sind ganz und gar amerikanisch: hart, genau, ohne Rhetorik, geprägt vom Pragmatismus.

Cover: Mutter und die Musik

Mutter und die Musik

Marina Zwetajewa, die neben Anna Achmatowa als die bedeutendste russische Lyrikerin des 20. Jahrhunderts gilt, wurde 1892 in Moskau geboren und beging 1941 in Jelabuga Selbstmord. Zwischen 1922 und 1939 lebte sie in Prag und Paris. Um der Not ihres Exils zu entkommen, begann sie, autobiographische Prosa zu schreiben, die sie in die Tiefen der Kindheit führte, zurück zu jenem kindlichen Bewußtsein, das sich an jedem Ding, an jedem Wort entzündet.

Cover: Noch einmal für Thukydides

Noch einmal für Thukydides

Der griechische Geschichtsschreiber Thukydides war für Peter Handke, wie er selbst erklärte, in seinem Schreiben in vielen Hinsichten ein Vorbild. So strukturierte er seine Kindergeschichte etwa entlang der Abfolge der Jahreszeiten, ein Verfahren, dessen sich der Historiker häufig bedient.

Cover: Menderes: Never Give Up

Menderes: Never Give Up

Seit 2002 nimmt Menderes jedes Jahr aufs Neue am Casting von »Deutschland sucht den Superstar« (DSDS) teil. Sein Auftreten und die dargebotene Gesangsleistung brachten ihm oft negative Kritik, Hohn und Spott ein. Bisher kam er nie weiter als in den Recall, dennoch ist ihm eines gelungen: Durch seinen Fleiß und seine Hartnäckigkeit erntet er zusehends Respekt und Anerkennung.

Cover: Fresenhof

Fresenhof

Knut Kiesewetter kennt wohl jeder aus Rundfunk und Fernsehen, als Jazzposaunist, Sänger und Liedermacher. 1941 in Stettin geboren und auf Eiderstedt aufgewachsen, brachte er sich selbst das Gitarrespielen bei und studierte schließlich Klassische Posaune in Lübeck und Hamburg.

Cover: 10 Jahre Freiheit

10 Jahre Freiheit

Am 23. August 2006 endete eine der spektakulärsten Entführungen in der jüngeren Geschichte. Natascha Kampusch gelang die Flucht aus dem Kellerverlies, in dem sie über acht Jahre eingesperrt war. Darüber hat sie ein viel beachtetes Buch geschrieben.

Cover: Albtraum Traumgewicht

Albtraum Traumgewicht

»Aus dem Spieglein an der Wand sprach die ›Böse Königin Anorexia‹ zu mir:›Du bist nicht die Schönste und Klügste im ganzen Land! Du bist zu dick!‹Ich nahm mir die Worte der Bösen Königin zu Herzen und aß immer weniger, bis ich sehr dünn und sehr krank war.

Cover: Not That Kind of Girl

Not That Kind of Girl

Das Kultbuch von Lena Dunham, Erfinderin und Star der Fernsehserie ›GIRLS‹: In ›Not That Kind of Girl. Was ich im Leben so gelernt habe‹ erzählt sie hemmungslos persönlich, angstfrei und komisch aus ihrem Leben: von seltsamen Jungs, Kondomen in Zimmerpalmen und davon, dass es nicht immer traumhaft ist, den eigenen Traum zu leben.

Cover: Helga

Helga

Sie ist eine der allerersten, die das Wagnis einging, durch eine Operation zum richtigen Körper zu kommen. Helga F. erzählt in diesem bewegenden Memoir ihren Weg vom Mann zur Frau, in einer Zeit, die dafür noch keine Worte hatte. Aufgezeichnet von Erfolgsautorin Sabine Weigand, zeigt Helga F.

Cover: Die Erzählung der Magd Zerline

Die Erzählung der Magd Zerline

»Die Erzählung der Magd Zerline« gehört in den größeren Zusammenhang der »Schuldlosen«, an denen Hermann Broch – unter Einschluß älteren Materials – 1948/49 gearbeitet hat. Sie kann für sich selbst stehen und steht für sich selbst als denkwürdiges Beispiel einer Liebesgedichte, erzählt von der, die da Jahrzehnte zuvor so leidenschaftlich geliebt hat.