
Die vier Lebenszeiten
Eine Zeitreise von der Geburt an bis hin zu den Gefilden des Alters und der Möglichkeit aufkommender Selbsterkenntnis.

Wo war ich noch mal?
„And now for something completely different!“Als im September 1969 die ersten Folge von Monty Python’s Flying Circus gedreht wurde, war John Cleese knapp dreißig Jahre alt. Bis zu diesem Moment hatte das Leben bereits schwerwiegende Fragen aufgeworfen.

Theater - Spiel und Wirklichkeit
Die Schauspielerin und Rezitatorin Cornelia Kühn-Leitz berichtet aus eigenem Erleben über Wege zur Bühne, über Theaterarbeit, erfolgreiche Inszenierungen und Tourneen. Das Buch enthält anschauliche Portraits berühmter Regisseure, Schauspieler, Tänzer, Musiker und bildender Künstler, denen Cornelia Kühn-Leitz begegnet ist.

Zersetzte Zeit
Martin Morgner, geboren 1948, war ein authentisches Kind der DDR. Die ihm gewährten Bildungschancen nutzte er redlich, entwickelte sich aber während seines Studiums 1966-70 in Berlin-Ost anders, als es die Bildungspolitiker der Partei vorgesehen hatten.

Nicht ohne meine Tochter
Nichtsahnend fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann für einen zweiwöchigen Aufenthalt in den Iran. Bereits nach wenigen Tagen muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und ihre Tochter und sperrt sie ein.

Christiane F. Mein zweites Leben
Das Schicksal der damals 14-jährigen, drogenabhängigen Prostituierten Christiane F. aus Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ging um die Welt. Generationen sind mit der Geschichte und dem Mythos Christiane F. aufgewachsen. Aber wie ging es weiter? 35 Jahre später erzählt Christiane Felscherinow ihr ganzes Leben.

Blind Date
Von Geburt an blind: Joana Zimmer stellt sich dennoch mutig jeder Herausforderung. Mit ihrer einzigartigen Stimme erzählt sie in ihren Songs kraftvoll und feinfühlig Geschichten, die im Herzen lange nachklingen. In diesem Hörbuch lässt sie uns teilhaben an ihren Abenteuern, Erfolgen, Zielen, Sehnsüchten und an ihrem sozialen Engagement.

Das wird mir nicht nochmal passieren
„Lebe so, dass sich deine Freunde langweilen, wenn du gestorben bist.“ Tom PaulsTom Pauls, Kabarettist, Schauspieler und Musiker, gehört zu den unangefochtenen Stars des mitteldeutschen Kabaretts. Hier erzählt er so persönlich wie nie zuvor von seinem Leben als Vollblutsachse und lässt den Leser hautnah teilhaben an den Siegen und Niederlagen des heranwachsenden Künstlers.

Der Bergmann und der Kanarienvogel
Kanarienvögel reagieren schnell auf Veränderungen der Luft, daher wurden sie von den Bergleuten, sozusagen als Frühwarnsystem, in den Stollen mitgenommen. Gab es zu wenig Sauerstoff, hörten sie auf zu singen und fielen von der Stange. Mit ihrem Buch Der Bergmann und der Kanarienvogel begibt sich Catherine Safonoff auch unter Tage, hinein in das Bergwerk des Lebens.

»Habt ihr schon einen Namen?«
Wie soll unser Kind heißen? Schließlich wird sein Name es durchs ganze Leben begleiten. Für die werdenden Eltern ist es eine Freude, aber auch eine Herausforderung, aus der schier unendlichen Vielzahl an Namen den einen, den richtigen zu wählen. Einen, der individuell ist, aber nicht zu ausgefallen, der dem Zeitgeist entspricht, aber nicht zu modisch ist, der schön klingt und dabei gut auszusprechen ist.

Wanderung
Hermann Hesses Betrachtungen und Gedichte über seine Wanderung in das Tessin gehören zu den schönsten Texten des Dichters. Nach mehrjährigem poetischen Verstummen (durch Hesses Einsatz im Dienst der Kriegsgefangenenfürsorge) in den Jahren 1917/18 entstanden, schildern diese Reiseimpressionen gleichnishaft die Grenzüberschreitung aus der Kühle und Abstraktion des Nordens in die Wärme und kreative Sinnlichkeit des Südens, seine Abkehr vom Bürgerlichen zum Vaganten und Abenteurer.

Goethes Venedig
Die Lagunenstadt hat Goethe begleitet, seit er als Kind eine Gondel geschenkt bekam: Venedig wird zum Sehnsuchtsort schlechthin. Goethes Interesse gilt den Menschen wie dem Theater, dem Labyrinth der Gassen wie der Fauna auf dem Lido und immer wieder der Kulissenhaftigkeit dieser Stadt, die ihn von seiner »venetianischen Existenz« sprechen lässt, als hätte er dort viele Jahre gelebt.

Die Himmelsleiter
Im Traum erscheint Jakob eine Leiter, die bis in den Himmel reicht und auf der die Engel auf und ab steigen. Und oben, an der Spitze der Leiter, steht Gott. In diesem Traum der Offenbarung und Verheißung wird die Himmelsleiter zum Symbol der Verbindung und zum Sinnbild der Grenzüberschreitung zugleich.

Mozart auf der Reise nach Prag
Mozart auf der Reise nach Prag gilt zu Recht als die klassische Künstlernovelle, die zugleich, in der Verbindung von Fakten und Erfindungen, moderne literarische Verfahren erprobt. Innerhalb der Insel-Bücherei ist das Buch 1918 zum ersten Mal erschienen − und hat es bis heute in 24 Auflagen auf 250000 Exemplare gebracht.

»Im ersten Augenblick«
Seit seiner Begegnung mit Paula Becker, Clara Westhoff und den Malern der Künstlerkolonie in Worpswede setzt Rainer Maria Rilke sich immer wieder intensiv mit Malerei auseinander. Auf seinen Reisen hält er fortan seine Begegnungen mit Kunstwerken aus allen Epochen in kongenialen Bildbetrachtungen fest und berichtet in Tagebuchaufzeichnungen und Briefen von seinen Entdeckungen und Seherlebnissen.

Das Insektenbuch
Im Jahre 1699 reiste die Kupferstecherin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian nach Surinam und unternahm Expeditionen in den Urwald, um dort die tropischen Insekten zu beobachten und zu zeichnen. Nach ihrer Rückkehr erschien 1705 ihr Hauptwerk, die Metamorphosis Insectorum Surinamesium, das ihr weltweite Berühmtheit verschaffte und die zeitgenössische Gelehrtenwelt begeisterte.

Die schönsten Fabeln
»Was tatet Ihr zur warmen Jahreszeit?«, fragt die Ameise ihre Nachbarin, die Grille, die sie um etwas Korn für ihr Winterquartier bittet. »Tag und Nacht für jedermann hab ich gesungen, mit Verlaub«, entgegnet ihr die Lebenskünstlerin. »Gesungen habt Ihr? Das freut mich sehr.

Blauer Berg und Weiße Wolke
Die weiße Wolke war die ständige Begleiterin des blauen Berges. Alle Welt kannte die beiden, denn egal, was passierte, die weiße Wolke und der blaue Berg blieben immer zusammen. Im Gleichnis des Zen-Meisters Tozan sind der blaue Berg und die weiße Wolke unzertrennlich, und doch bleibt die weiße Wolke immer die weiße Wolke und der blaue Berg immer der blaue Berg.

»Liebe Mutter!«
»Mein einziger Trost, wenn ich schlafen ging, war, daß Mama heraufkommen und mir einen Kuß geben würde, wenn ich bereits lag«, bekennt der Ich-Erzähler in Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Der vorliegende Band versammelt Gedichte, Briefe und Erinnerungen an die wichtigste Person unseres Lebens.

Pechrabenschwarz
In Pechrabenschwarz erzählt Renata Adler mit kühner Raffinesse von Kate und ihrem Wagnis, sie selbst zu sein. Denn Kate befindet sich in einer Beziehung zu einem verheirateten Mann. Und die Widersprüchlichkeiten häufen sich, im Kopf und anderswo, bis sie die junge Frau zur Flucht aus New York treiben, mitten in die pechrabenschwarze Nacht im irischen Nirgendwo …Renata Adlers Sound – im selben Moment nüchtern und sublim – ist unverkennbar.

Körper des Königs
September 2001, Pierre Michons Mutter liegt im Sterben, der Sohn „betet“ für sie: ein Villon-Gedicht, die „Ballade der Gehenkten“. Auch nach der Geburt seines Kindes hat er „gebetet“: ein Gedicht von Victor Hugo, „Der Schlaf des Boas“.

Worte, die man mir nicht sagt
»Hallo, Ihr Arschlöcher!«, so begrüßt Véronique Poulain eines Tages ihre Eltern, als sie aus der Schule heimkehrt. Die Reaktion: eine zärtliche Umarmung. Véroniques Eltern sind gehörlos. Das hat seine guten Seiten, kann aber auch ganz schön nerven.

Feuerkraut
Gerda Lerners Autobiographie gewährt einen einzigartigen Einblick in das Leben der renommierten Historikerin und Pionierin der Frauenbewegung. Lebendig wird alles, was sie selbst lebte: Von der Wiener Bourgeoisie über die Auswanderung nach Amerika bis zu ihrer beruflichen Laufbahn als eine der feministischen Leitfiguren des 20.

Ein kleiner und kleiner werdender Reiter
Eine Spurensuche in der Kindheit.