
Aus euch wird nie was
'Ich weiß um die Vergänglichkeit jedes Abends – aber sie erfüllt mich mit Stolz.'Vor 50 Jahren hatte Elisabeth Orth ihr Debüt am Burgtheater in Wien. Sie spielte damals, nach Stationen in Ulm und München, die Luise in Schillers „Kabale und Liebe“.

Nadelstiche
Ich, Astrid Greeven, Jahrgang 1964, aufgewachsen in Büllingen, einem kleinen Dorf nahe der deutsch-belgischen Grenze, erzähle in diesem ersten Buch die Geschichte meiner ersten 22 Lebensjahre.Wie kann es sein, dass aus einem kleinen blonden Wirbelwind, der die Natur, die Freiheit und die Menschen liebt, eine abgebrühte Drogenabhängige wird?Manches Wie und Warum wird durch diese Geschichte aufgedeckt, manches Wieso und Warum wird vielleicht immer das Geheimnis des Schicksals bleiben.

Aus dem Leben eines Musikers
Eine der schönsten Musiker-Autobiographien, geschrieben von einem der großen Dirigenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Fritz Busch, geboren am 13. März 1890 in Siegen, erzählt in diesem in den vierziger Jahren entstandenen Buch, dessen scheinbar simpler Titel wohl nicht zufällig an Eichendorffs »Aus dem Leben eines Taugenichts« anklingt, schlicht und anschaulich, humorvoll und poetisch von seinem Lebensweg bis zu einer Wende: 1933 verläßt er freiwillig das nationalsozialistische Deutschland.

Indianer und Pirat
Im ersten Teil seiner Autobiographie schildert Jón Gnarr eine Kindheit im Ausnahmezustand: seine Probleme mit dem Schulsystem, das schwierige Verhältnis zu seinen überforderten Eltern und die aufkeimende Liebe für die Ideen des Anarchismus – klar, dass der junge Jón überall aneckt und sich auch viele Feinde macht.

Alles ist wahr
Vom Leben und Lieben im Angesicht des Todes.2004 wurde Emmanuel Carrère Zeuge der Tsunami- Katastrophe. In den Trümmern des Desasters lernte er ein junges Paar kennen, dessen Tochter von der Welle fortgerissen wurde. Carrère kümmert sich um die verwaisten Eltern – und beginnt ihre Geschichte zu schreiben.

Schlamm, Schweiß und Tränen
Wenn sich Bear Grylls in seiner Kultserie »Ausgesetzt in der Wildnis« durchs Gelände kämpft, scheinbar Ungenießbares verspeist und ganz nebenbei jede Menge Überlebenstricks zum Besten gibt, ist ihm das Staunen seines Publikums sicher. Jetzt erzählt der ebenso sympathische wie kompromisslose Überlebenskünstler seinen wechselvollen Lebensweg vom kletterwütigen Jungen im nordirischen Donaghadee zum härtesten und bekanntesten Abenteurer der Welt.

Guido
Wussten Sie, dass Guido Maria Kretschmer einen Talisman besitzt, in dem er je eine Wimper von seiner Großmutter und dem Papst aufbewahrt? Dass seine Windhunde nur aus Kristallschalen trinken? Und dass er bereits eine Morddrohung erhielt?Diese Biografie zeigt die maßgeschneiderte Welt des Stardesigners - auch abseits der Fernsehkameras.

"Die Malerei ist mein ganzes Glück" Bettina Encke von Arnim
Die Malerin Bettina Encke von Arnim (1895-1971), Urenkelin der bedeutenden Romantiker Bettina und Achim von Arnim, gehört zur sogenannten ‚verschollenen Generation‘ der um 1900 geborenen Künstlerinnen. Sie ist Zeitgenossin beinahe aller entscheidenden politisch-sozialen Umbrüche des 20.

Spuren im Sand
Ein Chronist Deutschlands: Hans Werner RichterAls Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke wieder lieferbar, die seinen engen Bezug zu Vorpommern, wo er geboren wurde, zeigen.

Drang nach Leben. Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden
Polen zur Zeit des Nationalsozialismus: Als Kind jüdischer Eltern wird die lebensfrohe Sabina täglich mit Gewalt und Verfolgung konfrontiert. Nur indem das junge Mädchen sich monatelang in Kellern und Erdlöchern versteckt, überlebt es als Einzige ihrer Familie den Holocaust.

New Order, Joy Division und ich
Über Joy Division, Bernard Sumners erste Band, wurden schon unzählige Bücher geschrieben und mehrere Filme gedreht. Über New Order – jene Gruppe, die 1980 aus der legendären Vorgängerinformation entstand, nachdem sich Sänger Ian Curtis das Leben genommen hatte – weiß man hingegen viel weniger.

Georg Forster
Georg Forster (1754–1794) war eine der faszinierendsten Gestalten seiner Zeit: glänzender Schriftsteller, Naturforscher, Entdecker, Zeichner, Übersetzer und entschiedener Revolutionär. Auf seiner Weltumsegelung mit James Cook berührte er Eisberge mit den eigenen Händen, lief den Strand von Tahiti entlang, besuchte fremde Völker, lebte unter »Menschenfressern« und überquerte Ozeane und den Äquator.

Denn Liebe ist stärker als Hass
Während des Zweiten Weltkrieges wurden Shlomos Familie und er selbst zweimal deportiert. In Auschwitz ermordeten die Nazis fast seine ganze Familie. Doch wie durch ein Wunder und mit einem unglaublichen Lebenswillen, überlebte er nicht nur die unfassbaren Qualen von drei Konzentrationslagern, sondern auch den berüchtigten Görlitzer Todesmarsch.

Als Pimpf in Polen
Über 3 Millionen deutsche Kinder zwischen 7 und 16 Jahren sind in der Zeit von 1940 bis 1945 im Zuge der »Erweiterten Kinderlandverschickung« aus den bombenbedrohten Großstädten aufs Land verschickt worden. Ziel war es, die Jugendlichen schon frühzeitig dem NS-Staat gefügig zu machen.

Abschied von Buddenhagen
Zum letzten Mal verbringt die Ostberliner Autorin den Sommer in ihrem ländlichen Refugium auf der Insel Rügen. Schwelgerische Naturbeschreibungen und die Geschichten von vertraut gewordenen Menschen, aber auch die Schilderung leidvoller Erfahrungen von Zensur und Verfolgung in den letzten Jahren eines untergehenden Systems gehören zur Bilanz von über zwei Jahrzehnten, die Anne Dessau in dieser autobiographischen Erzählung zieht.

Die Königin schläft
Der 56-jährige Astor blickt zurück. Es ist nun schon 34 Jahre her, dass er die wunderschöne Grete Reim kennen lernte: Astor kann die Unnahbare für sich gewinnen und die beiden heiraten. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.

Neuanfang - Der erste Schritt in ein zweites, suchtfreies Leben
Der 29-jährige Tim Siegler, der sich wegen Alkoholabhängigkeit einer Langzeittherapie unterzog, gewährt mit diesem Buch tiefe Einblicke in sein Innenleben und schreibt offen über den Ablauf seiner Therapie.Jeder, der einer Sucht verfallen ist und sich noch nicht völlig aufgegeben hat, sollte dieses Buch lesen.

Warum nur einen lieben, wenn ich alle haben kann?
Eine Frau nimmt sich, was sie will … und Kerstin will immer. Denn Kerstin Scholz ist Nymphomanin. Sie ist Mitte 40 und lebt ihre Leidenschaft. Mit flüchtigen Bekannten, heißen Affären, mit reinen Sex-Dates. Dabei weiß Kerstin, dass der unstillbare Hunger nach Sex eine Sucht ist, der Hinweis auf einen ganz anderen, verborgenen Mangel.

Die wandernden Schatten
»Wenn man ein Buch öffnet, weiß man nicht, wohin man geht. Man lässt sich führen in Zeiten, an Orte, zu Gefühlen, mit denen man sich sonst nicht ohne weiteres eingelassen hätte. Überhaupt sind unsere Leben Irrpfade, die wir auf verschiedene Weisen rekapitulieren – je nachdem, zu welcher Zeit und mit welchen Personen wir leben.

Das Beste aus beiden Welten
Bewegende Autobiografie eines MediumsDer bekannteste spirituelle Hellseher Großbritanniens gibt erstmals Einblicke in seine einzigartige Biografie und seine Entwicklung zum Medium.Gordon Smith hat bisher nie erzählt, unter welch außergewöhnlichen Umständen er seine spirituellen Kräfte entdeckte.

Deutsch sein und schwarz dazu
Der Lebensrückblick eines schwarzen deutschen ZeitzeugenTheodor Michaels Vater kam vor dem Ersten Weltkrieg aus Kamerun, damals deutsches »Schutzgebiet«, nach Deutschland und wurde wie andere Kolonialmigranten freundlich aufgenommen. Er heiratete eine Deutsche und gründete eine Familie.

Der Wächter des Matterhorns
Wenn Kurt Lauber von der Zermatter Bergrettung Glück hat, ist es Tag, das Wetter gut und er kann per Helikopter ein paar unerfahrene Touristen einsammeln, die sich überschätzt haben. Doch wenn es schlecht läuft, erlauben Gelände, Schneesturm und Dunkelheit nur eine Rettung zu Fuß.

Vierzig Jahre. Ein Lebensbericht
Die Gründung der DDR erlebt Günter de Bruyn im Alter von 22 Jahren – ihr Ende mit 63. Von diesen 40 Jahren berichtet er hier. Er beschreibt seine Arbeitsjahre als Bibliothekar in Ost-Berlin und die ersten Erfolge als Schriftsteller, die ihn auch im Westen bekannt machen.

Von allem Anfang an
Keinem darf der dreizehnjährige Daniel sagen, wohin sein Vater ihn bringen wird: nach Westberlin. Dort soll er das Gymnasium besuchen, weil ihm das in der ostdeutschen Kleinstadt nicht möglich ist. Der neue Schuldirektor warnt vor Heimatbesuchen: Es sei zu gefährlich.