
Im Schwanenhals
"An meinem sechzehnten Geburtstag zog ich dann ins Internat", heißt es am Schluss von Helga M. Novaks Buch "Die Eisheiligen" (1979). Zurück bleiben die Adoptiveltern Kaltesophie und Karl. Das junge Mädchen sucht und findet im zweiten Band ihrer autobiographischen Prosa "Vogel federlos" (1982) in der neuen sozialistischen Gesellschaft der DDR ihre Ersatzfamilie.

Werke, Band 6: Das Provisorium
Deutschland, Mitte der achtziger Jahre: Ein Schriftsteller aus Leipzig darf für ein Jahr die DDR verlassen. Obwohl ihm der Westen fremd bleibt und sich seine neue Lebensgefährtin wieder von ihm trennt, lässt er den Termin für seine Rückkehr verstreichen.

Ein Walzer für mich
In den Roaring Twenties war Zelda Fitzgerald der Inbegriff der modernen Frau. ›Ein Walzer für mich‹ ist ein autobiographischer Roman: die Geschichte einer starken Persönlichkeit, die alles daransetzt, sich als Frau und als Tänzerin zu behaupten.

Volksfeinde
„Sie öffnen die Büchse der Pandora“, wurde Kati Marton gewarnt, als sie Einsicht in die geheimpolizeilichen Akten über ihre Familie in Budapest beantragte. Die Eltern entstammten der Welt des untergegangenen jüdisch-ungarischen Großbürgertums.

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Eine Kindheit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting – voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Schonungslos blickt Andreas Altmann zurück auf einen gewalttätigen Vater, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft.

Die Autobiografie meiner Mutter
Erst im hohen Alter schafft es Claudette Richardson, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie berichtet von ihrer Lebensreise in Dominica: Die eigene Mutter stirbt bei der Geburt, sie wächst bei einer Pflegemutter auf. Wie soll sie, gefangen in innerer Einsamkeit, lieben lernen? Stattdessen entdeckt sie ihren Eros und heiratet zuletzt einen reichen weißen Mann, der sie nie glücklich machen kann.

Es war nicht immer wunderbar
Am Heiligen Abend des Jahres 1931 kommt Harald Serafin in Litauen zur Welt. Er flüchtet mit seiner Familie nach Ostpreußen, wo er zunächst aufwächst, später aber neuerlich vor den Sowjets fliehen muss, diesmal per Schiff über die Ostsee nach Danzig und von dort in einem Flüchtligstreck bis nach Bamberg, wo die Eltern ein Textilgeschäft eröffnen.

My Song
Sänger, Schauspieler, politischer Aktivist. Ein Leben, wild bewegt wie ein RomanEr kannte sie alle: Eleanor Roosevelt, Sidney Poitier, John F. Kenndy, Martin Luther King Jr., Marlon Brando, Walter Matthaus, Sammy Davis Jr., Frank Sinatra, Robert Kennedy, Nelson Mandela, Miriam Makeba, Fidel Castro.

Mein Leben mit Adolf Loos
Adolf Loos, heute weltweit anerkannt als innovativer Architekt, Schriftsteller und Lebensreformer, war zeit seines Lebens das Enfant terrible der Wiener Kulturszene. 1919 heiratete er die 30 Jahre jüngere Tänzerin Elsie Altmann, die mit ihm Triumphe und Niederlagen, Aufregungen und Skandale hautnah miterlebte.

Spione, Spione
Ich war 27 und arbeitete in der Zeitung von meinem Vati in Zeist (Niederlande). Über einen Fernschachfreund kam ich in Kontakt mit einem Mädchen in Chemnitz. Daraus entstand eine Freundschaft, die noch immer dauert. 1963 besuchte ich sie zum ersten Mal und zusammen haben wir in Ost-Berlin eine Reportage gemacht über die Jugend in der DDR für den holländischen Rundfunk.

Im Herzen der Welt
16 Seiten mit Farbbildern

Mit dem Gesicht zur Sonne
Mit gerade einmal 17 Jahren beschloss die Autorin ihr nur nach außen so perfektes Elternhaus hinter sich zu lassen, um auf eigenen Beinen zu stehen.Ein schicksalsreiches, aber selbständiges Leben begann – mit oft mehr Tiefen als Höhen.Als sie durch eine Privatinsolvenz kaum noch Kraft hatte, um weiter zu kämpfen, und ihr Partner dazu anscheinend ein Doppelleben führte, erhielt sie die unfassbare Nachricht, dass ihre Mutter grausam getötet wurde.

föhrverliebt
Warum löst man einen Hausstand in Hamburg auf? Verkauft alles was nicht in einen Kleinwagen passt und zieht auf die schönste Insel Deutschlands. Hier ist die Antwort. Eine Liebeserklärung der besonderen Art.

Das war meine Zeit
Dieser Band mit politischen und autobiographischen Äußerungen Alfred Kerrs beschließt unsere Ausgabe der »Werke in Einzelbänden« – Äußerungen in Form von Artikeln, Stellungnahmen, Glossen, Rundfunkreden, Briefen, veröffentlicht und unveröffentlicht, fast 140 an der Zahl.

Wie wir wurden was wir sind
Eine Familiengeschichte in und um Altena.Klaus Möscheid legt mit dieser Autobiografie den Grundstein zu seiner Familiengeschichte, um den eigenen Nachkommen eine Basis für die Familienchronik zu liefern. Dazu gehören die recherchierten Stammbäume und Ahnentafeln der eigenen Eltern.

Schlüsselmomente
Ein Plädoyer für Menschlichkeit und Engagement.Nach ihrem Buch »Liebe öffnet Herzen« (2001) gibt Liz Mohn ein weiteres Mal Einblick in die Erfahrungen und Begegnungen, die ihr Leben prägten. Sie legt ihre Einsichten dar, wie gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung im Dialog mit der Welt und dem Einzelmenschen glücken kann und wie die Herausforderungen der Zukunft zu meistern sind.

Bürgerinnen im Kaiserreich
Wer kennt heute noch typische Bürgerinnen des Wilhelminischen Zeitalters? Hedwig Heyl (1850-1934), die "beste Hausfrau der Nation", Franziska Tiburtius (1843-1927), die erste promovierte Ärztin Berlins, oder Lily Braun (1865-1916) - sie forderte die Vergesellschaftung der Hausarbeit - sind heute fast vergessen.

Eine Jugend in Deutschland
Wolfgang Frühwalds Aufsehen erregende, von der Zeitschrift »Damals« preisgekrönte Neuedition der Autobiographie Ernst Tollers, 2011 bei Reclam im Hardcover erschienen, erschließt diesen wichtigen Text durch einen ausführlichen Kommentar, der dem Leser die historischen Hintergründe der Vorkriegszeit, des Ersten Weltkriegs und der Münchner Räterepublik sowie alle auftretenden Personen erklärt.

Nicht immer geht es nach Plan
Mit „Nicht immer geht es nach Plan“ ist Peer Thieme eine humorvolle und etwas andere Biografie gelungen. Der Autor beschreibt seinen Weg vom Heimkind zum Speditionschef mit Leichtigkeit und Wortwitz.Auch die Urlaubsberichte auf der Route 66 und die Hobbyrennfahrerkarriere wissen zu unterhalten.

War meine Zeit meine Zeit
In seinem letzten Buch zieht Hugo Loetscher Bilanz. Die Stoffe und Themen seines Lebens und seines Werks entfaltet er zu einer weltumspannenden Autogeographie, der Entwicklungsgeschichte eines globalen Bewusstseins. Flüssen entlang, an Brücken, Kanälen vorbei, zu neuen Ufern führt Hugo Loetschers Erzählfluss, mäandernd, tiefgründig und sprudelnd vor Einfällen und Witz.

Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch
Elizabeth führt mit ihrem Mann ein glückliches, erfülltes Leben in Deutschland.Ihr Onkel in Südafrika bietet ihrem Mann eine vakante Stelle als Mineraloge in Südafrika an.Trotz aller Ungewissheit was auf sie zukommen würde, emigrieren sie in den Schwarzen Kontinent.

Ewiger Himmel
1992 wanderte der Schweizer David Boller nach Amerika aus, um professionell Comics zu zeichnen. Ein einfaches Ziel entfaltete sich in ein sechzehn Jahre langes Abenteuer, bevölkert von exzentrischen Figuren und begleitet von Triumphen und Niederlagen, die sein Leben nachhaltig beeinflusst haben.

Bob, der Streuner
Die komische und manchmal abenteuerliche Geschichte einer ungewöhnlichen FreundschaftMillionenfach hat sich der Roman „Bob der Streuner“ von James Bowen bereits verkauft. Ein modernes Märchen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt James sich als Straßenmusiker durch.

Es gibt nur den geraden Weg
Eine außergewöhnliche ägyptischdeutsche LebensgeschichteAls Generaldirektorin des Ägyptischen Museums in Kairo ist Wafaa El Saddik für die größten Kunstschätze des Landes verantwortlich. Was sie in dieser Zeit entdeckt und erlebt, darüber darf sie unter Mubarak nicht reden.