Cover: Das Mädchenorchester in Auschwitz
Fania Fénelon
Das Mädchenorchester in Auschwitz
ISBN: 978-3-423-13291-6
384 Seiten | € 12.90
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
01.01.2005
Autobiographie
Fania Fénelon

Das Mädchenorchester in Auschwitz

4.6/5.00 bei 52 Reviews - aus dem Web

Musikerinnen, die buchstäblich um ihr Leben spielen mußten - Authentisches über den Holocaust.

»Während das Orchester spielte, lud das Leichenkommando nebenan die abgemagerten Leichen auf, die beim Aufprall aufklatschten und zum Verbrennen ins Krematorium gefahren wurden.«
Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940–1944 Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind, hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur »Aufmunterung« der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler.

Marschmusik für die ausgemergelten »Arbeitskommandos«, Beethoven, Schumann, Puccini, Mendelssohn für den Kommandanten, die SS-Aufseherinnen und den KZ-Arzt Dr. Mengele: etliche Mitglieder des Orchesters haben Auschwitz durch das Musizieren überlebt.

Die jüdische Musikstudentin Fania Fénelon aus Paris war eine von ihnen. Mit schlichter Anteilnahme beschreibt sie in diesem autobiographischen Roman die Phasen der Erniedrigung bis hin zur Entmenschlichung und schildert den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst und die Zerstörung ihrer Persönlichkeit. 


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Postleitzahl
Veröffentlichung: 01.01.2005
Höhe/Breite/Gewicht H 19,1 cm / B 12 cm / 276 g
Seiten 384
Art des Mediums Buch [Taschenbuch]
Preis DE EUR 12.90
Preis AT EUR 13.30
Auflage 24. Auflage
ISBN-13 978-3-423-13291-6
ISBN-10 3423132914
EAN/ISBN

Über den Autor

Fania Fénelon wurde im Mai 1943 in Paris als Widerstandskämpferin von der Gestapo verhaftet. Um der Folter zu entgehen, gab sich die 21jährige als »Volljüdin« aus und kam so 1944 nach Auschwitz. 15 Monate später befreiten sie britische Soldaten im KZ Bergen-Belsen. In Paris wurde sie danach zur gefeierten Chansonsängerin. Zeitweilig lebte sie in Ost-Berlin, kehrte Anfang der 70er Jahre aber nach Frankreich zurück, wo sie 1983 starb.

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