
Do legst di nieda!
Von Särgen, Schnitzeln und der Schockstarre der Kirche
»Du bist need nur da Hamma, sondern's ganze Werkzeugkistl« – so beschreiben viele Stephan Maria Alof. Denn egal, was der Münchner Gastronom und Pfleger anpackt, er geht immer aufs Ganze. Mit Herz und Leidenschaft kümmert er sich um alte Menschen, AIDS-Kranke, Sterbende und Trauernde. Im Glockenbachviertel eröffnet er gutgehende Lokale mit Namen wie »Jessas«, »Maria« und »Josef«. Und als Bestatter will er vieles anders machen als bisher üblich.
Doch Stephan Maria Alof hat auch Rückschläge erlebt: Seinen Traum, Priester zu werden, durfte er als bekennender Homosexueller nicht verwirklichen. Die verlogene Doppelmoral mancher katholischer Amtsträger ist ihm zutiefst zuwider. Dennoch engagiert er sich seit Jahrzehnten in der Kirche St. Maximilian. An der Seite von Pfarrer Rainer Maria Schießler haucht er verstaubten Traditionen neues Leben ein und begeistert die Menschen mit seinen Ideen.
»Mach was draus«, lautet sein Credo. Do legst di nieda! ist eine Einladung, das volle Potenzial auszuschöpfen und erstarrte Strukturen aufzubrechen. Ein Mutmachbuch, das zeigt, wie Glück und Freiheit Einzug halten, wenn man seinen eigenen Weg geht.
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| Veröffentlichung: | 01.03.2021 |
| Seiten | 192 |
| Art des Mediums | E-Book [Kindle] |
| Preis DE | EUR 15.99 |
| Preis AT | EUR 15.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-963-40184-8 |
| ISBN-10 | 3963401842 |
Über den Autor
Stephan Maria Alof (Jahrgang 1966), aufgewachsen im Westerwald, absolvierte eine Ausbildung als Altenpfleger. Mit Anfang 20 ging er nach München, arbeitete zunächst als Pfleger in einem Altenheim und dann selbstständig als Betreuer für AIDS-Kranke. Ein leerstehendes Ladengeschäft inspirierte ihn, einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Ohne Vorkenntnisse in der Gastronomie gründete er im Glockenbachviertel nacheinander ein Dutzend cooler Lokalitäten, unter anderem das »Café Maria«, nebenan die Eisdiele »Jessas« und schräg gegenüber die Eventlocation »Josef«. Als ehrenamtlicher Kirchenpfleger und Gemeindevorstand in St. Maximilian ist Stephan Maria Alof an der Seite des bekannten Pfarrers Rainer Maria Schießler, ein »bunter Hund« des katholischen Glaubens, der alle Klischees sprengt. Seit Sommer 2020 engagiert er sich als Mitinhaber eines Bestattungsunternehmens, um Sterbenden und Trauernden beizustehen.
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