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Thomas Amos

Gislinde Seybert, Dr. phil., Literatur- und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Hannover. Im Aisthesis Verlag erschienen Liebe als Fiktion. Studien zu einer Literaturgeschichte der Liebe von Petrarca bis Simone de Beauvoir (1995); (Hg. zus. m. Gisela Schlienz): George Sand – jenseits des Identischen/au delà de l’identique (2000); (Hg.): Das literarische Paar/Le couple littéraire. Intertextualität der Geschlechterdiskurse/Intertextualité et discours des sexes (2003) und (Hg.): Das Liebeskonzil/Le Concile d’amour. Literarische Liebe und metaphorisches Begehren/Amour littéraire et désir métaphorique (2004).

Die Revolte der heiligen Verdammten

Die Revolte der heiligen Verdammten

Curzio Malapartes wenig bekannter Text »Die Revolte der heiligen Verdammten« von 1921/23 steht als ein Beispiel für die literarische Instrumentalisierung des Kriegserlebnisses, die im Fokus der Beiträge dieses Bandes steht. Neben Curzio Malapartes zunächst autobiographischem Bericht werden Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Martin Niemöller, Romain Roland, Pat Barker, Uwe Timm oder den Angehörigen der Schweizer Armee behandelt, die in unterschiedlichen historischen und kulturellen Kontexten das historische Ereignis Krieg und den individuellen Kriegseinsatz für ihre jeweilige Gegenwart und für unterschiedliche Zielsetzungen fruchtbar zu machen suchten.