Kein Foto

Anna-Dorothea Ludewig

Anna-Dorothea Ludewig ist als Literaturwissenschaftlerin seit 2007 am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien tätig und lehrt als Privatdozentin an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Schnittstelle Film/Literatur, Kulturerbediskurse, die deutschsprachige jüdische Literatur- und Kulturgeschichte (19./20. Jahrhundert), literarische und filmische Weiblichkeitsentwürfe sowie Prager deutschsprachige Literatur(en) und Biographien („Prager Kreise“).


Ulrike Schneider ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft an der Universität Potsdam. Sie forscht zur deutschsprachigen jüdischen Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Holocaust-Literatur, zu Fragen der Erinnerungskultur und zum DEFA-Dokumentarfilm.


Lea Wohl von Haselberg ist Professorin für Jüdischen Film und audiovisuelle Erinnerung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Sie forscht zu jüdischer Filmgeschichte, deutsch-jüdischen Diskursen im postnationalsozialistischen Deutschland und Antisemitismus und Film. Sie ist Co-Programmdirektorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg (JFBB) und Mitherausgeberin von Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart.

Jüdisches Filmerbe

Jüdisches Filmerbe

Angesichts einer traditionsreichen und regen jüdischen Filmkultur, die vom jiddischen Kino der 1920er Jahre bis zu internationalen Produktionen der Gegenwart reicht, wird jüdische Repräsentation und jüdische Filmgeschichte seit einigen Jahren verstärkt interdisziplinär beforscht – was allerdings fehlt, ist eine fundierte wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit einem jüdischen Filmerbe.