Karsten Kenklies
Annika Blichmann, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Historische Pädagogik und Erziehungsforschung am Institut für Bildung und Kultur (IBK) der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Das Judentum ist als pädagogisch wirkender Kulturzusammenhang anzusehen, der global und interkulturell zu betrachten ist. In drei Etappen – von der Binnenperspektive zu transkulturellen Aneignungen – stellt der Band die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Kultur neu.
Lange Zeit galt die Verbindung von Queer und Pädagogik im deutschsprachigen akademischen Kontext als nicht existent. Obwohl im englischsprachigen Raumbereits seit mehr als zwei Jahrzehnten eine lebhafte Auseinandersetzung um das Verhältnis von queer und pedagogy stattfindet, sind hierzulande die erziehungswissenschaftlichen Beiträge zu dieser Thematik immer nocheine Randerscheinung.
Lange Zeit galt die Verbindung von Queer und Pädagogik im deutschsprachigen akademischen Kontext als nicht existent. Obwohl im englischsprachigen Raumbereits seit mehr als zwei Jahrzehnten eine lebhafte Auseinandersetzung um das Verhältnis von queer und pedagogy stattfindet, sind hierzulande die erziehungswissenschaftlichen Beiträge zu dieser Thematik immer nocheine Randerscheinung.
Bunmei kaika 文明開化– civilization and enlightenment bzw. Kultivierung und Aufklärung. So lautet das berühmte Stichwort für jene geistes- und sozialgeschichtliche Umgestaltung, die sich in Japan im ausgehenden 19. Jahrhundert vollzieht. Es verwundert daher nicht, wenn oft mit Blick auf diese Periode, und in Anlehnung an europäische Entwicklungen des 17.
Das Judentum ist als pädagogisch wirkender Kulturzusammenhang anzusehen, der global und interkulturell zu betrachten ist. In drei Etappen – von der Binnenperspektive zu transkulturellen Aneignungen – stellt der Band die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Kultur neu.