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Herbert Tichy

Herbert Tichy studierte Geologie, verdiente seinen Lebensunterhalt jedoch durch Zeitungs- und Magazinartikel und Bücher, die er über seine zahlreichen Reisen vor allem nach Asien aber auch nach Afrika unternahm. Seine erste legendäre Reise führte ihn mit dem Motorrad von Österreich bis nach Indien, Myanmar, Nepal und Tibet, wo er als indischer Pilger verkleidet den heiligen Berg Kailash umrundete. 1954 gelang ihm mit einer kleinen österreichischen Expedition und sparsamen Mitteln die Erstbesteigung des Cho Oyu, des sechsthöchsten Bergs der Welt.
Weiße Wolken über gelber Erde

Weiße Wolken über gelber Erde

Ein Jahr in Indien, Nepal, Burma verhelfen Herbert Tichy im Alter von 29 Jahren zum Ruf des „Asien-Experten“ und es gelingt ihm 1941 aus dem kriegsbereiten Deutschen Reich zunächst nach Siam als Berichterstatter entsandt zu werden. Der Kriegsausbruch verhindert seine planmäßige Rückkehr und verlängert den Asienaufenthalt auf insgesamt sieben Jahre.

Afghanistan

Afghanistan

Herbert Tichy erzählt die Geschichte und geopolitische Bedeutung Afghanistans bis zum Jahr 1940. Strategische Überlegungen der Großmächte - damals vor allem England und Russland - spielten bereits im 19. Jahrhundert eine große Rolle in den Versuchen der Einflussnahme auf das Land, das sich dagegen ziemlich resistent gezeigt hat und im wesentlichen seine Unabhängigkeit bewahrt hat.

Land der namenlosen Berge

Land der namenlosen Berge

Vier Monate zog der österreichische Journalist, Weltreisende, Buchautor und Photograph Herbert Tichy 1953 alleine mit vier Sherpas und wechselnden Kulis von Kathmandu bis in den Westen Nepals. Viele Regionen besuchte er dabei als erster Europäer und bestieg einige Sechs- und Siebentausender.

Cho Oyu

Cho Oyu

Die Erstbesteigung des Cho Oyu, des sechsthöchsten Berges der Welt, durch Herbert Tichy, Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama ohne Sauerstoff und mit bescheidensten Mitteln bedeutete 1954 eine neue Dimension des Bergsteigens in diesen extremen Höhen. Allerdings stand hinter dieser Bescheidenheit nicht die Absicht des Spektakulären, sondern die größere Nähe zur Umgebung, zur Natur, zu den Menschen.