Die zwei Wochen kriegen wir schon rum!
Nochmal Urlaub mit den Eltern
«Dein Vater plant schon die nächste Reise», erklärt meine Mutter.
«Das hab ich befürchtet», sage ich ins Telefon.
«Japan fänd ich jut!», ruft mein Vater aus dem Hintergrund.
Eigentlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Aber was tun, wenn der Vater ein neues Handy besitzt und nicht weiß, dass ein Klick auf den Button mit der Aufschrift «Buchen» tatsächlich bedeutet, dass man bucht? Und kurze Zeit später drei Flugtickets nach Tokyo im Briefkasten landen, die sich dummerweise nicht umtauschen lassen? Dann kann man sich nur noch sagen: «Die zwei Wochen kriegen wir schon rum!» Notgedrungen bricht Familie Herrmann noch einmal in den gemeinsamen Urlaub auf, nur eben diesmal ins Land der aufgehenden Sonne. Zwei Wochen feinster Kulturschock und eine Zerreißprobe für die japanische Gastfreundlichkeit. Ob Andrés Vater fast einen 250-Kilo-Thunfisch ersteigert oder seine Mutter beim Kart-Fahren durch Tokyo plötzlich verschwindet, fest steht: Wenn Familie Herrmann auftaucht und versucht, sich ganz normal zu benehmen, passiert meistens exakt das Gegenteil.
«Mit Andrés Eltern würde man selbst gern in den Urlaub fahren. Aber ich bin jedes Mal verdammt froh, dass er es macht.» Katrin Bauerfeind
«André Herrmann vermittelt einem das gute Gefühl, mit dem Problem, Eltern zu haben, nicht alleine auf der Welt zu sein. Dafür bin ich dankbar.»
Klaas Heufer-Umlauf
«André Herrmann reißt sich ein zweites Mal zusammen, damit wir uns alle wieder vor Lachen auseinanderreißen können.»
Aminata Belli
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| Veröffentlichung: | 13.11.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / - |
| Seiten | 352 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 14.00 |
| Preis AT | EUR 14.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-499-01763-6 |
Über den Autor
André Herrmann ist studierter Politikwissenschaftler und lebt als Autor in Leipzig. Er ist Gründungsmitglied der Lesebühne "Schkeuditzer Kreuz" und Teil des legendären "Team Totale Zerstörung" mit Julius Fischer, das 2011 und 2012 die Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam gewann. Als Schöpfer des Begriffs "Hypezig" schreibt er eine wöchentliche Kolumne für das Leipzig-Portal Weltnest und ist Autor der TV-Sendung "Comedy mit Karsten".
