
Irmgard Hierdeis
Edenbichl
- Fremde im Garten Eden
ISBN: 978-3-757-83715-0
224 Seiten | € 10.99
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
14.06.2023
Krimi
Irmgard Hierdeis
Edenbichl
Fremde im Garten Eden
Die Einwohner der Marktgemeinde Edenbichl sind stolz auf ihre schöne Landschaft: ein See vor der Haustüre, die Berge in Sichtnähe. Daß sie ihre Idylle mit zugezogenen "Preißn" und neuerdings mit jugendlichen Eritreern teilen müssen, gefällt den meisten Eingeborenen nicht.
Besonders die "Stammtischler" geraten, wenn sie einige Biere intus haben, in verbale Ausfälle gegen die Flüchtlinge; schließlich waren sie vehement dagegen, daß die Gemeinde sieben unbegleitete Jugendliche in einem ehemaligen Gasthaus unterbringt.
Die Ehrenamtlichen, die sich um die Asylanten kümmern, erhalten anonyme Briefe mit Beschimpfungen und Drohungen.
Die Probleme eskalieren, als einer der fremden Teenager schwer verletzt in einem Gebüsch aufgefunden wird.
Auf der Suche nach dem oder den Verdächtigen schießen wilde Vermutungen ins Kraut. Zu einer Festnahme der Schuldigen kommt es jedoch nicht.
Ein Fahndungserfolg oder gar eine Verurteilung wird längere Zeit durch die persönliche Verstrickung und Eigenmächtigkeit des Ortspolizisten verhindert; ihm erscheint es wichtiger, den Delinquenten eine persönlich verordnete Buße aufzuerlegen, als gesetzestreu zu handeln.
Wie sich die Täter als Wohltäter aufspielen und ihre wahren Motive verschleiern, wie die Polizei durch Untätigkeit und Vorurteile sich lähmt, wie das Schicksal des Opfers eine späte Genugtuung erfährt - das wird am Ende durch die Unbelehrbarkeit der Delinquenten und die späte Einsicht eines vordergründig barmherzigen Polizisten offenbar.
Wer Heimat nicht als Privileg, sondern als ein Menschenrecht versteht, wird dieses Buch mit Teilnahme und Interesse lesen.
Besonders die "Stammtischler" geraten, wenn sie einige Biere intus haben, in verbale Ausfälle gegen die Flüchtlinge; schließlich waren sie vehement dagegen, daß die Gemeinde sieben unbegleitete Jugendliche in einem ehemaligen Gasthaus unterbringt.
Die Ehrenamtlichen, die sich um die Asylanten kümmern, erhalten anonyme Briefe mit Beschimpfungen und Drohungen.
Die Probleme eskalieren, als einer der fremden Teenager schwer verletzt in einem Gebüsch aufgefunden wird.
Auf der Suche nach dem oder den Verdächtigen schießen wilde Vermutungen ins Kraut. Zu einer Festnahme der Schuldigen kommt es jedoch nicht.
Ein Fahndungserfolg oder gar eine Verurteilung wird längere Zeit durch die persönliche Verstrickung und Eigenmächtigkeit des Ortspolizisten verhindert; ihm erscheint es wichtiger, den Delinquenten eine persönlich verordnete Buße aufzuerlegen, als gesetzestreu zu handeln.
Wie sich die Täter als Wohltäter aufspielen und ihre wahren Motive verschleiern, wie die Polizei durch Untätigkeit und Vorurteile sich lähmt, wie das Schicksal des Opfers eine späte Genugtuung erfährt - das wird am Ende durch die Unbelehrbarkeit der Delinquenten und die späte Einsicht eines vordergründig barmherzigen Polizisten offenbar.
Wer Heimat nicht als Privileg, sondern als ein Menschenrecht versteht, wird dieses Buch mit Teilnahme und Interesse lesen.
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| Veröffentlichung: | 14.06.2023 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,5 cm / B 13,5 cm / 309 g |
| Seiten | 224 |
| Art des Mediums | Buch [Taschenbuch] |
| Preis DE | EUR 10.99 |
| Preis AT | EUR 11.30 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-757-83715-0 |
| ISBN-10 | 3757837150 |
Über den Autor
Irmgard Hierdeis studierte Philosophie, Pädagogik, Germanistik und Romanistik, arbeitete als Gymnasiallehrerin und Herausgeberin einer Literaturzeitschrift. Neben wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema "Mädchenbildung" und einer kommentierten Übersetzung der Werke von Poullain de la Barre veröffentlicht die Autorin seit 1983 Gedichtbände, Erzählungen und Romane. Dafür wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Sie lebt am oberbayerischen Ammersee.Diesen Artikel teilen
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