Schwelbrand
Ein Leipzig-Krimi
Leipzig, Herbst 1988. Die Luft schmeckt nach Schwefel und Braunkohle. In der PleiĂźe treibt ein Toter.
Am Morgen nach der Herbstmesse findet ein Rentner am Ufer der stinkenden, schäumenden Pleiße einen Mann im guten Anzug. Er riecht nach Schnaps, und alles sieht nach einem Unfall aus. Doch Hauptmann Bernd Kessler von der Morduntersuchungskommission glaubt nicht daran. Der Tote ist Dr. Konrad Seidel, Chemiker im Kombinat Espenhain. In einem Land, in dem Umweltdaten Staatsgeheimnis sind, hat er zu genau gemessen.
Noch bevor Kessler das Arbeitszimmer des Toten durchsuchen kann, ist es leergeräumt. Die Staatssicherheit präsentiert schnell einen passenden Täter: Seidels Sohn, der einen Ausreiseantrag gestellt hat. Kessler ermittelt weiter, und die Spur führt zu Devisen, alten Freundschaften und einem Zimmer im Hotel Merkur. Dann erfährt er, dass seine eigene Tochter in einem kirchlichen Umweltkreis aktiv ist, mitten im Visier der Stasi.
Ein Jahr vor dem Fall der Mauer muss Kessler entscheiden, was die Wahrheit wert ist. Und wie viel er bereit ist, fĂĽr sie zu bezahlen.
„Schwelbrand“ ist ein atmosphärisch dichter, historisch genau recherchierter Kriminalroman über Schuld, Schweigen und den Anfang vom Ende der DDR.
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| Veröffentlichung: | 15.10.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / 839 g |
| Seiten | 732 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 25.99 |
| Preis AT | EUR 25.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-79455-3 |
