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Kate
Rezensionen (6)
Windiges Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 7)
- Gesamtbewertungen: 2
- Durchschnitt: 2.50
- Datum: 09.08.2026
Das Rätsel des Leuchtturms
Am Leuchtturm Falshöft wird der Standesbeamte Ole Hansen erschossen aufgefunden. Die Kommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln und stoßen dabei auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit des Leuchtturms.
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Der spannende Prolog verrät nicht zu viel, aber der Mord schon zu Beginn sorgt dafür, dass man direkt in die Geschichte eintaucht.
Auch das Ermittlerteam hat es mir schnell angetan. Birte und Rainer sind als Ehepaar und gleichzeitig als Kollegen ein interessantes Duo. Beide sind sehr unterschiedlich, ergänzen sich dadurch aber hervorragend. Während Birte die Ermittlungen eher ernst und gewissenhaft angeht, hat Rainer gern eine große Klappe und bringt mit seinem trockenen Humor immer wieder eine gehörige Portion Ironie in die Geschichte. Gerade die kleinen Neckereien und die humorvollen Dialoge zwischen den beiden haben mir sehr gefallen. Man merkt ihnen an, dass sie sich schon lange kennen und oft gar nicht viele Worte brauchen, um zu verstehen, was der andere meint. Diese humorvollen Momente lockern die Spannung angenehm auf, ohne die Krimihandlung zu stören.
Auch die detailreichen und atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze haben mir gut gefallen. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und ist schnell mitten im Geschehen.
Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, die Spannung baut sich schnell auf und bleibt bis zum Schluss erhalten.
Der Showdown im Leuchtturm und die anschließende Auflösung haben mir sehr gut gefallen und waren für mich stimmig und gelungen. Mit diesem Täter hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ich mag es bei Krimis, wenn man nicht sofort weiß, wer hinter allem steckt und die Geschichte einen bis zum Schluss auf die falsche Fährte locken kann.
- Gesamtbewertungen: 2
- Durchschnitt: 2.50
- Datum: 05.08.2026
Tödliche Meisterwerke
In Köln werden zwei Frauen ermordet und wie berühmte Kunstwerke inszeniert. Die Ermittler Kat Winkler und Sebastian Fischer jagen einen Serienmörder, der seine Opfer als makabre Kunstwerke präsentiert. Als eine weitere Tat angekündigt wird, geraten sie in einen Wettlauf gegen die Zeit und der Fall wird persönlich.
Wieder ein richtig spannender Thriller von Gunnar Schwarz, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.
Kat und Sebastian ergänzen sich perfekt: Kat ist sehr empathisch und emotional, während Sebastian mit seiner gradlinigen, analytischen Art und seiner sozialen Unbeholfenheit oft unabsichtlich komisch wirkt. Gerade diese Eigenart sorgt immer wieder für kleine Schmunzler, ohne der Spannung etwas zu nehmen. Im Gegenteil, seine besonnene Art verhindert häufig, dass er und Kat von den Abgründen ihrer Fälle mitgerissen werden. Besonders schön finde ich, dass Sebastian sich zwischenmenschlich langsam weiterentwickelt und, wenn auch zunächst vorsichtig, Freundschaften zulässt. Auch Lilly bringt dabei frischen Wind in die Geschichte.
Die Geschichte startet direkt rasant und hält das Tempo bis zum Schluss. Es gibt viele Verdächtige, überraschende Wendungen und immer wieder falsche Fährten, sodass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Besonders die Kapitel aus der Sicht des Täters fand ich spannend und verstörend.
Auch die Einblicke in die Kunstszene haben mir sehr gut gefallen und verleihen der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Das Finale ist noch einmal richtig packend und rundet die Geschichte perfekt ab.
- Gesamtbewertungen: 1
- Durchschnitt: 4.00
- Datum: 30.07.2026
Zwischen Dialekt, Humor und Mordermittlung
Kriminalhauptkommissar Quirin Kammermeier startet in Tuttlingen mit einem Mordfall statt mit dem geplanten Einleben. Zusammen mit seinem Team ermittelt er in einem Fall voller Nachbarschaftsstreit, Vereinskonflikte und schwäbischer Eigenheiten.
Dies war mein erstes Buch mit Quirin und es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Er war mir sofort sympathisch. Quirin ist ein ruhiger, besonnener Ermittler, der sich nicht über seine Position definiert und seinem Team auf Augenhöhe begegnet. Auch sein neuer Kollege Akil hat mir sehr gut gefallen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und machen als Ermittlerduo richtig Spaß.
Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss interessant. Besonders gut gefallen hat mir das viele Lokalkolorit. Ich mag Dialekte in Büchern sehr und hier sind der bayerische, badische und württembergische Dialekt authentisch eingebunden, ohne dass das Lesen kompliziert wird.
Auch ernstere Themen wie Mobbing und Rassismus werden aufgegriffen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich hatte von Anfang bis Ende viel Lesespaß. Für mich ist das ein gelungener Regionalkrimi mit sympathischen Figuren, Humor und einer spannenden Handlung. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Quirin.
- Gesamtbewertungen: 1
- Durchschnitt: 5.00
- Datum: 26.07.2026
Spannender Cosy-Krimi mit Herz und Tiefgang
In der Pfarrkirche von Essing wird eine junge Sängerin tot aufgefunden. Während ihr Tod zunächst wie ein Unfall wirkt, entdeckt Dorfschnüfflerin Mary dunkle Geheimnisse im Chor. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt sie eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war viel zu schnell am Ende angekommen.
Der gewohnt lockere, flüssige und bildhafte Schreibstil macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Die Mischung aus Spannung, Humor und bayerischem Lokalkolorit funktioniert auch diesmal hervorragend. Essing und seine liebenswerten, manchmal etwas schrulligen Bewohner fühlen sich inzwischen fast wie ein zweites Zuhause an.
Mary ist für mich nach wie vor eine unglaublich sympathische Hauptfigur. Sie ist empathisch, authentisch und meistert nicht nur ihre Ermittlungen, sondern auch das turbulente Familienleben, das diesmal wieder einige überraschende Wendungen bereithält. Besonders Opa sorgt mit seiner Art und seiner unerwarteten Liebesgeschichte immer wieder für herrlich amüsante Momente.
Der Kriminalfall selbst ist raffiniert aufgebaut und hält bis zum Schluss einige Überraschungen bereit. Gleichzeitig greift Marion Stadler mit dem Thema häusliche Gewalt ein ernstes und leider hochaktuelles Thema auf. Dieses wird sensibel und glaubwürdig in die Handlung eingebunden, ohne die Leichtigkeit der Reihe völlig zu verlieren. Gerade diese Mischung aus nachdenklichen Momenten, Spannung und Humor macht das Buch für mich besonders gelungen.
Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 10)
- Gesamtbewertungen: 3
- Durchschnitt: 4.33
- Datum: 10.07.2026
ein Hafen voller Geheimnisse
Im sommerlichen Büsum wird ein Fischer tot auf seinem Kutter gefunden. Die Ermittler stoßen auf Schweigen, doch ein weiterer Todesfall zeigt: Im Hafen herrschen gefährliche Geheimnisse und eigene Regeln.
Die besondere Atmosphäre hat mich sofort gepackt und in die Geschichte eintauchen lassen. Der Kontrast zwischen der entspannten Urlaubsstimmung im Büsumer Hafen und dem Verbrechen sorgt von Beginn an für Spannung. Besonders gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen des Hafen-Settings sowie die unterschwellige Atmosphäre, in der man das Gefühl hat, dass nicht alle mit offenen Karten spielen.
Birte und Rainer sind ein sehr sympathisches Ermittlerduo, dessen trockener Humor die Handlung angenehm auflockert. Durch die vielen bekannten Figuren fühlte sich das Lesen fast ein wenig wie „nach Hause kommen“ an, auch wenn mich die Vielzahl der Namen anfangs etwas verwirrt hat.
Der Fokus liegt klar auf der Ermittlungsarbeit. Man begleitet die Ermittler Schritt für Schritt, sammelt Hinweise und rätselt ständig mit. Das Tempo ist dabei eher ruhig und für meinen Geschmack stellenweise etwas zu gemächlich, auch wenn die detaillierte Darstellung die Ermittlungen sehr authentisch wirken lässt.
Das Ende hat mir gut gefallen, weil die Auflösung nachvollziehbar aufgebaut wird und sich die verstreuten Hinweise zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Das Motiv hätte für mich etwas spannender sein dürfen, insgesamt hat mich der Krimi aber sehr gut unterhalten.
Tote Kinder schreien ewig (Thriller)
- Gesamtbewertungen: 1
- Durchschnitt: 4.00
- Datum: 14.06.2026
moralischer Zwiespalt
In einem abgelegenen Dorf sorgt eine Serie grausamer Morde für Angst und Schrecken. Die Ermittlerinnen Charlie Bekker und Stella Meislow stoßen bei ihren Nachforschungen auf ein düsteres Geheimnis und müssen den Täter stoppen, bevor er erneut zuschlägt.
Der Einstieg ist wieder einmal gelungen. Die Geschichte startet direkt spannend und brutal, sodass man sofort mitten im Geschehen ist. Obwohl mein letztes Buch mit Charlie und Stella schon etwas her ist, war ich sofort wieder in der Handlung drin. Auch ohne Vorkenntnisse findet man sich deshalb, denke ich, gut zurecht.
Besonders spannend finde ich nach wie vor die Gegensätze zwischen den beiden Ermittlerinnen. Charlie wird mir mit jedem Band sympathischer, während Stella auf mich diesmal stellenweise etwas unsicher und anstrengend wirkte. Im letzten Abschnitt hat sie mich jedoch positiv überrascht. Sie zeigt Mut, wirkt deutlich reflektierter und nicht mehr ganz so kopflos, trotzdem riskant, wie am Anfang.
Dennoch entwickeln sich beide Figuren weiter, was die Reihe für mich interessant macht.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und fesselnd. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, die Auflösung ist schlüssig. Dabei wirft die Geschichte auch einige moralische Fragen auf, denn für den Täter empfindet man zeitweise mehr Mitgefühl als für die Opfer.
Ein spannender Thriller mit einer gelungenen Auflösung und einem Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band macht.
Kates Buchregal
Windiges Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 7)
- Gesamtbew.: 2
- Bewertet: 5
- Gesamtbew.: 2
- Bewertet: 5
- Gesamtbew.: 1
- Bewertet: 4
- Gesamtbew.: 1
- Bewertet: 5
Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 10)
- Gesamtbew.: 3
- Bewertet: 4
Tote Kinder schreien ewig (Thriller)
- Gesamtbew.: 1
- Bewertet: 4