Cover: Todeskarussell
Patrick McGinley
Todeskarussell
- Thriller - Urban, bildgewaltig und nervenzerreißend spannend – das Thriller-Debüt 2026!
ISBN: 978-3-734-11570-7
544 Seiten | € 13.00
Buch
Erscheinungsdatum:
19.08.2026
Thriller
Patrick McGinley

Todeskarussell

Thriller - Urban, bildgewaltig und nervenzerreißend spannend – das Thriller-Debüt 2026!

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Flughafen Berlin. Eine Leiche auf dem Gepäckband. Eine Explosion. Und eine Nachricht: Das ist erst der Anfang!

Flughafen Berlin. 07:45 Uhr. Übermüdete Passagiere warten ungeduldig auf ihr Gepäck. Doch als sich das Band endlich in Bewegung setzt, ist es kein Koffer, der aus dem Schacht fällt. Es ist ein Mann. Er umklammert einen Plüschteddy. Seine Kehle ist durchgeschnitten. Das Blut spritzt im Takt seines schwächer werdenden Herzschlags und malt einen roten Ring rund um das Karussell. Ein gellender Schrei schallt durch die Halle. Als Kriminalkommissarin Kim Sperling am Tatort eintrifft, ahnt sie noch nicht, dass das erst der Anfang einer grausamen Mordserie ist …


Verlag:
Blanvalet

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Veröffentlichung: 19.08.2026
Höhe/Breite/Gewicht H 18,8 cm / B 12,9 cm / 403 g
Seiten 544
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 13.00
Preis AT EUR 13.40
ISBN-13 978-3-734-11570-7
EAN/ISBN

Über die Autorin

Patrick McGinley wurde 1977 in Brüssel geboren und ist in München aufgewachsen. Nach seinem Filmstudium in New York arbeitete er als Filmemacher in Deutschland.

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1 Kommentar zu diesem Buch

3/5 06.09.2026 - 21:43 Uhr

actionreich wie im Film

Am Berliner Flughafen wird früh am Morgen eine schockierende Entdeckung gemacht. Statt eines Koffers erscheint die Leiche eines Mannes auf dem Gepäckband. Er wurde brutal getötet und hält einen Plüschteddy in der Hand. Die Kriminalkommissarin Kim Sperling übernimmt die Ermittlungen. Dabei stellt sich heraus, dass dieser Mord kein Einzelfall ist, sondern der Beginn einer grausamen Mordserie.

Ich bin bei Todeskarussell etwas hin- und hergerissen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch das außergewöhnliche Setting fand ich spannend. Durch die kurzen Kapitel und das hohe Tempo liest sich das Buch schnell und stellenweise hatte ich tatsächlich das Gefühl, einen Film zu sehen.

Kim Sperling finde ich als Figur interessant und grundsätzlich sympathisch, allerdings wurde ich mit ihr nicht wirklich warm. Ihre ständigen Alleingänge und die vielen Situationen, in denen sie sich unnötig in Gefahr bringt, waren mir irgendwann zu viel. Risikofreudig kann sie gerne sein, aber manches wirkt einfach nur leichtsinnig und gefährlich. Von einer leitenden Kommissarin hätte ich erwartet, dass sie ihre Gefühle besser im Griff hat, vorher etwas gründlicher nachdenkt und dann handelt. Dass sie bisher immer wieder Glück hatte, macht es für mich nicht unbedingt glaubwürdiger.

Gut gefallen hat mir grundsätzlich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben. Gerade zu Beginn fand ich die beiden Bereiche noch sehr ausgewogen aber die Nebenstory war für mich teilweise sogar interessanter als der eigentliche Fall. Im Verlauf wurde mir die Ermittlungsarbeit allerdings zunehmend zu umfangreich und unübersichtlich. Es gibt unzählige Namen, Verdächtige, Spuren, mögliche Motive und Verbindungen zwischen den Opfern. Das Geflecht wird immer größer und verworrener, sodass ich zwischendurch tatsächlich überlegen musste, wer eigentlich wer ist und was im ersten beziehungsweise zweiten Abschnitt passiert ist. Irgendwann war gefühlt jeder irgendwie in den Fall verwickelt. Dadurch hat sich die Geschichte für mich auch etwas distanziert angefühlt.

Der letzte Abschnitt bringt noch einmal ordentlich Tempo und eine dramatische Auflösung. Einige Wendungen haben mich überrascht, anderes war mir wiederum etwas zu konstruiert und zu sehr auf den großen Effekt ausgelegt. Die endgültige Auflösung fand ich trotzdem gelungen

Den Hass des Täters konnte ich teilweise nachvollziehen, auch wenn das natürlich keine Rechtfertigung für seine Taten ist. Recht und Gerechtigkeit sind nicht immer dasselbe und nicht jedes Verbrechen wird so aufgeklärt, wie man es sich wünschen würde. Ob das Ende wirklich ein Happy End ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil bin etwas unzufrieden, da auch einige Fragen offen geblieben sind.

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