
Ethisch Denken in Zeiten von Krieg und Frieden
Moral ist ein omnipräsenter Bestandteil menschlichen Denkens und Handelns. Im Krieg muss sich ihre Bedeutung nicht nur gegenüber Verbrechen behaupten, sondern auch gegen die gezielte Verdrängung anderer Analyseperspektiven verteidigt werden. Deshalb stellen sich nicht nur Fragen, wie sich eine zeitgemäße Ethik überhaupt begründen lässt, sondern wie sie auch der Systemlogik des Militärs und dem individuellen Erleben von Soldat:innen zugänglich gemacht werden kann.

Durch Widersprüche hindurch
Das europäische Projekt entstand in einer durch Offenheit geprägten westlichen Welt, der Jahre des Krieges, des Nationalismus und der Abschottung vorausgegangen waren. Dieser Trend zur Öffnung erfasste nach Ende des Kalten Krieges den gesamten Globus.

Das politische Fußballstadion
Dieses Buch konzentriert sich auf das Fußballstadion als politischen Raum und untersucht, wie Stadien als Objekte und Katalysatoren des politischen Wandels betrachtet werden können. Stadien sind nicht nur funktionale Konstruktionen, die für die Austragung von Fußballspielen konzipiert wurden, sondern sie sind auch Wahrzeichen der Stadt, die als Versammlungsorte für große Gemeinschaften dienen.

Politikunterricht kompetenzorientiert planen
Dieses Lehrbuch erläutert die Zusammenhänge, Entwicklung und Anwendung einer kompetenzorientierten Planung von Politikunterricht. Gezeigt wird, welche Faktoren es für den Aufbau einer Politikkompetenz bei den Schüler*innen zu beachten gilt und wie die Planungskompetenz zu erwerben ist.

Demokratie: Das Problem
»Politikverdrossenheit« und »Polarisierung« auf der einen Seite, »Fake News« und »Populismus« auf der anderen Seite: Gerade jene Staatsform, die die Volksherrschaft im Namen führt, scheint ein immer größeres Problem mit dem real existierenden Volk und dessen Willen zu haben.

Iran in einer entstehenden neuen Weltordnung
In diesem Buch werden die geopolitischen Vorstellungen des Irans kritisch entwickelt und erörtert und die verschiedenen außenpolitischen Denkschulen des Landes und ihre Kontroversen untersucht. Unter Berücksichtigung sowohl der nationalen als auch der internationalen Machtverhältnisse theoretisiert das Buch die post-unipolare Weltordnung der 2000er Jahre, die als „imperiale Interpolarität“ bezeichnet wird, untersucht die Beziehungen des Irans zu nicht-westlichen Großmächten in dieser Ära und bietet eine Kritik der „Rouhani-Doktrin“ und ihrer wirtschaftlichen und außenpolitischen Visionen.

Bis hier und nicht weiter
Sexualisierte Gewalt ist allgegenwärtig und findet überall statt, wo Menschen aufeinandertreffen - auch am Arbeitsplatz. Sexismus, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch sind tief verwurzelt und oft schwer zu erkennen und noch schwerer zu beseitigen.

Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen (1463–1525)
Ein Leben für Reich, Territorium und Kirche: Kurfürst Friedrich III. von SachsenAls „Friedrich der Weise“ ist er in die Geschichtsschreibung eingegangen. Kurfürst Friedrich III. ist den meisten in erster Linie für seine Unterstützung des Reformators Martin Luther ein Begriff.

Der Fürst und die Republik: Machiavellis Zeitlose Lektionen
Niccolò Machiavelli – ein Name, der für politische Scharfsinnigkeit und pragmatisches Denken steht. Inmitten der komplexen Machtkämpfe des Renaissance-Florenz schrieb er mit „Il Principe“ ein Werk, das bis heute als eines der einflussreichsten Traktate der politischen Theorie gilt.

Handbuch Kulturpolitik
Das Handbuch bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Kulturpolitik und Kulturpolitikforschung in Deutschland. Aus verschiedenen Perspektiven werden die historischen Entwicklungen, Theorie(n) der Kulturpolitik und aktuelle Herausforderungen der Praxis erörtert.

Wissensmanagement im KI-Dialogmodus
Wir wissen mehr als wir je wussten und wenn wir etwas nicht wissen, glauben wir, dass wir die Antwort bestimmt im Internet finden werden. Trotzdem aber werden wir das Gefühl nicht los, dass immer weniger Menschen noch verstehen, wie die Dinge zusammenhängen.

Der Briefwechsel zwischen Heinrich Christian Boie und Johann Martin Miller
Der Briefwechsel zwischen dem Dichter und Herausgeber Heinrich Christian Boie (1744-1806) und dem Schriftsteller Johann Martin Miller (1750-1814) liegt mit dieser Edition erstmals geschlossen vor, insoweit die Briefe der beiden Korrespondenten noch erhalten sind.

Himmlische Freude - Höllische Lust
Der Ausstellungskatalog "Himmlische Freude - Höllische Lust. Karnevalistische Emotionen im Wandel der Zeiten" basiert auf den Forschungen des Historikers Dr. Jeremy DeWaal und geht der Frage auf den Grund, inwiefern sich die gesellschaftliche Wertung fastnächtlicher Bräuche, Symbole und Figuren seit dem Mittelalter verändert hat.

iff-Überschuldungsreport 2024
Der iff-Überschuldungsreport ist eine Studie über die Situation von privater Überschuldung betroffener Menschen in Deutschland. Für den diesjährigen iff-Überschuldungsreport wurden für den Zeitraum 2008-2023 insgesamt 194.435 Beratungsfälle bei 114 Beratungsstellen aus fast allen Bundesländern ausgewertet, hiervon 23.

Deutschland im Schuld- und Sühnewahn
Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Die Fehlentscheidungen der politischen Eliten in der jüngeren Vergangenheit haben unser Land in eine brandgefährliche Lage gebracht. Durch eine vernunftwidrige, alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringende Ideologisierung der staatlichen Politik gerät Deutschland immer mehr in einen Abwärtstrend: ökonomisch, energiepolitisch, technologisch, bevölkerungspolitisch.

Impulse für die internationale Hochschulzusammenarbeit
"Nur in grenzüberschreitender Zusammenarbeit und auf der Grundlage fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse lassen sich die globalen Herausforderungen unserer Zeit lösen“ – so Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), im aktuellen DUZ Special „Impulse für die internationale Hochschulzusammenarbeit“.

Als im Osten die Sonne aufging
KlappentextVor über 20 Jahren, es war die Zeit der Jahrtausendwende, war vieles möglich - oder auch nicht. Der Kalte Krieg war überstanden, dachten wir. Die Länder hatten sich von ihren Diktaturen befreit, und angeblich war alles offen. Ost und west trafen nicht nur aufeinander, nein, wir wollten auch gemeinsam etwas zusammen aufbauen.

Eine kritische Theorie für das Anthropozän
Dieser Band, der in biogeophysikalischen Studien verwurzelt ist, befasst sich mit Konzepten des politischen Handelns im Anthropozän und der Spannung zwischen dem Wunsch, das prometheische Projekt der Moderne zu vollenden, und einem post-prometheischen Ansatz.

Deutsche Geschichte im Mittelalter
Dieses Buch bietet einen kompakten Überblick über die Geschichte des römisch-deutschen Reiches von seinen Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Es vermittelt die Grundzüge der politischen Geschichte, gibt aber auch einen Einblick in zentrale Aspekte von Gesellschaft und Kultur.

In die andere Richtung jetzt
Ein großartiger Reporter neugierig, offen und schwer zu ermüden. Frankfurter Allgemeine Zeitung Navid Kermani ist vom Süden Madagaskars bis in die Nuba-Berge im Sudan gereist. Behutsam, am einfühlsam beobachteten Detail, läßt er den Osten Afrikas lebendig werden.

Über Freiheit
Vom Autor des Weltbestsellers Über Tyrannei Wir können unsere Chance ergreifen. Es ist unsere letzte, aber es ist eine gute. Sadopopulistische Demagogen vom Schlage eines Donald Trump oder Wladimir Putin und digitale Oligarchen im Silicon Valley, ukrainische Soldaten an der Front und Schwerverbrecher in einem Hochsicherheitsgefängnis in Connecticut sie alle treten auf in diesem Buch.

Der verlorene Frieden
Wie die Chancen von 1990 verspielt wurden - Andreas Rödders bestechende Analyse Im Jahr 1990 schien ein neues Zeitalter anzubrechen: das Zeitalter der liberalen Weltordnung, des Friedens und der Demokratie. Heute liegt diese Ordnung in Trümmern. Wie konnten die Chancen verloren gehen, die sich mit dem Ende des Kalten Krieges boten? Warum herrscht dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer wieder Krieg in Europa? Andreas Rödder erzählt die Geschichte des verlorenen Friedens von 1990 und fragt, welche Alternativen es gab.

Die Unvereinigten Staaten
Die amerikanische Demokratie und warum sie nicht mehr funktioniert "E pluribus unum", aus vielem eines: So lautet der Wappenspruch im Siegel der USA. Doch davon ist nicht mehr viel übrig. Die Vereinigten Staaten sind in einem Ausmaß zerstritten und verfeindet wie seit dem Bürgerkrieg nicht mehr.

Gemeinsinn
Ändere deine Welt! Das mutige Plädoyer der Friedenspreisträger für mehr Gemeinsinn "Die resiliente Demokratie braucht kein Feindbild, aber einen starken Sinn für das, was Menschen miteinander verbindet und zusammenhält."Dass Menschen mitfühlend und solidarisch sein können, bestätigen uns inzwischen die Neurowissenschaften.